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Traumberuf Jockey


Der Beruf Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Sie erlernen während einer dreijährigen Ausbildungszeit in einem Rennstall das Reiten von Vollblütern zunächst im Training, später auch in Rennen. Daneben steht die Betreuung der Pferde: Sie wollen täglich gefüttert, gepflegt und sauber gehalten werden; sie müssen zu den Rennen begleitet, auf der Rennbahn vorgeführt und versorgt werden. Parallel dazu werden Ihnen berufstheoretische Kenntnisse in der Berufsschule vermittelt.

Copyright Marc Rühl

Nach Berufsabschluss besteht für Sie die Chance, ein erfolgreicher Jockey zu werden: Sie reiten viele verschiedene Pferde, Sie reisen viel, lernen viele unterschiedliche Menschen, Städte, manchmal sogar Länder kennen und Sie verdienen an jedem Ritt und an jedem Sieg dazu; Sie stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

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Aber auch Rennreitern, die nicht in erster Linie den sportlichen Erfolg anstreben, steht ein breites Betätigungsfeld offen: Die wichtigste Aufgabe bleibt das Ausbilden und Bewegen der Galopper in der täglichen Arbeit. Sie können auch Reisefuttermeister (verantwortlich für die an Rennen startenden Pferde) oder Futtermeister (verantwortlich für Haltung, Fütterung und Pflege aller Pferde eines Rennstalls) werden. Selbstverständlich haben Sie später auch die Möglichkeit, sich zum Trainer fortzubilden: Sie können nach dreijähriger Berufspraxis die Meisterprüfung ablegen. Gesucht werden vor allem junge Menschen und leichte mit einer soliden reiterlichen Grundausbildung, die direkt mit der Spezialisierung auf Rennreiten anfangen können.

Die Jockeyschule in Köln ist die einzige Jockeyschule Deutschlands an der Rennbahn Köln-Weidenpesch. Finanziert wird die Jockeyschule vom Förderverein für Jockey- Aus- und Weiterbildung e.V. Einige Besitzer und Gestüte unterstützen die Schule mit der Bereitstellung von Schulpferden! Ein wichtiges Arbeitsgerät der Schule sind zwei Racehorse Simulatoren, auf denen angehende Rennreiter unter Anleitung von Jockeys den richtigen Sitz erlernen.

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Sie bekommen gezeigt, wie sie im Renngalopp die Balance halten, während nur ihre Knöchel in den kurzgeschnallten Bügeln das Pferd umklammern. Der Schwerpunkt muss bei simulierten 60 Stundenkilometern direkt über der Schulter des Pferdes liegen. Die Schulpferde (Galopper) der Schule werden von den Berufsrennreitern auch in Rennen geritten. Während des einwöchigen Lehrgangs in der Jockeyschule kann auch die Reitfertigkeitsprüfung abgenommen werden, die eine wichtige Vorraussetzung für Azubis ist, in Rennen reiten zu dürfen.

Nach dem ersten Lehrjahr findet ein dreiwöchiger überbetrieblicher Lehrgang in der Rheinischen Landesreit- und Fahrschule Langenfeld statt. Hier soll die Grundausbildung der Rennreiter zur Gymnastizierung der Rennpferde im Training sichergestellt werden. Die Teilnehmer erwerben das Deutsche Reitabzeichen Kl. IV. Gleichzeitig wird die Zwischenprüfung abgenommen, sowie die Rennordnungskenntnisprüfung.

Den Titel Jockey erhalten sie nach 50 Siegen der Klasse A.

Informationen unter www.jockeyschule.de

 

Voraussetzungen für den Beruf Pferdewirt/in


Der Beruf ist vielseitig, abwechslungsreich und stellt hohe persönliche Anforderungen. Die Tätigkeiten setzten Erfahrungen und fachliches Können auf breiter Grundlage sowie moralische Geradlinigkeit, Durchsetzungsvermögen und Zielstrebigkeit voraus.

Um die Ausbildung beginnen zu können, muss die Schulpflicht erfüllt sein. Vorteilhaft ist der Haupt- oder Realschulabschluss, da zunehmend mehr theoretische Kenntnisse erforderlich sind, für die eine gute Allgemeinbildung wichtig ist. Außerdem erleichtern höhere schulische Qualifikationen die beruflich Aufstiegsfortbildung.

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Grundvoraussetzung für diesen Beruf sind das Verständnis für Pferde sowie die Bereitschaft, Erschwernisse, die die Tätigkeiten in diesem Beruf mit sich bringen, in Kauf zu nehmen. Dazu zählt nicht zuletz die Arbeit am Wochenende und an Feiertagen. Der Umgang mit Tieren erfordert richtig verstandene Tierliebe, die rasche Auffassungsgabe, Ausgeglichenheit, gute Beobachtungsgabe und ein gutes Reaktionsvermögen sowie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Pferdewirte/innen erbringen vielfach Dienstleistungen für ihre Kunden, deshalb wird heute ein entsprechend kundenorientiertes Auftreten erwartet.

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Bei jungen Menschen, die eine Ausbildung im Schwerpunkt Reiten anstreben, sind darüber hinaus eine mittlere Größe und schlanke Figur erwünscht.

Bei einer Ausbildung im Schwerpunkt Rennreiten muss das körperliche Wachstum besonders berücksichtigt werden, denn nach der Ausbildung von Pferdewirten/innen (ab dem 50.Sieg in Rennen der Klasse a tragen sie den Titel Jockey) wird erwartet, dass ihr Gewicht 50 bis 55 Kilogramm nicht überschreitet. Allen angehenden Auszubildenden muss klar sein, dass sie dieses dauerhaft nur erreichen können, wenn sie ausgesprochen diszipliniert leben und sich dementsprechend gesund ernähren. Zu Beginn der Ausbildung sollten sie deshalb nicht mehr als 45 bis 50 kg wiegen.

Praktische Erfahrungen in der Pferdehaltung, im Reiten oder Fahren ist zwar keine festgeschriebene Ausbildungsvoraussetzung, sie ist jedoch für die Berufsausbildung von erheblichem Vorteil. Gerade im Schwerpunkt Reiten werden solide reiterliche Vorkenntnisse von Bewerbern erwartet, um die geforderten Leistungen bei der Abschlussprüfung in der Ausbildungszeit erreichen zu können.

Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit brechen etwa 50 % der angehenden Pferdewirte/innen ihre Ausbildung wieder ab. Deshalb raten alle Fachleute, vor Beginn der Berufsausbildung mindestens ein-, besser mehrere mehrwöchige Praktika in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb zu absolvieren und auch den Ausbilder um Rat zu fragen. Mehrmonatige Praktika sind zur Berufsorientierung nicht notwendig.

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Oft wird der Beruf aus falsch verstandener Tierliebe heraus ergriffen, ohne dass die tatsächlichen Bedingungen bekannt sind oder richtig eingeschätzt werden. Jungendliche, die diesen Beruf anstreben, sollten sich vor der Entscheidung intensiv und vor allem selbstkritisch mit den Anforderungen und Bedingungen auseinander setzen, mit dem Pferd vertraut machen und sich reiterlich betätigen. Reiten erfordert neben Leistungsbereitschaft und Willensstärke insbesondere auch reiterliches Talent!

Auszug aus aid: Pferdewirtin und Pferdewirt: die Berufsausbildung
ISBN 3-8308-0347-8

NÄCHSTER RENNTAG

TOP10

Siege

1 (1) Chr.Frhr.v.d.Recke 56
2 (2) Andr.Wöhler 51
3 (3) P.Schiergen 50
4 (4) Mario Hofer 44
5 (5) W.Hickst 39
6 (6) R.Dzubasz 28
7 (7) P.Vovcenko 21
8 (8) Chr.Sprengel 21
9 (9) T.Mundry 20
10 (12) J.Hirschberger 19

Siege

1 (1) E.Pedroza 72
2 (2) A.Starke 62
3 (3) F.Minarik 55
4 (5) A.Pietsch 45
5 (4) Frau St.Hofer 44
6 (6) A.de Vries 38
7 (7) H.Grewe 34
8 (9) J.Bojko 32
9 (8) A.Helfenbein 30
10 (10) T.Hellier 29

Gewinnsumme

1 (1) Buzzword 300.000 €
2 (2) Enora 233.300 €
3 (3) Zazou 207.000 €
4 (4) Campanologist 190.000 €
5 (5) Elle Shadow 151.000 €
6 (6) Vanjura 101.000 €
7 (7) Frozen Power 100.000 €
8 (8) Lady Jane Digby 91.000 €
9 (9) Russian Tango 88.000 €
10 (10) Kali 81.500 €

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