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Prominentester Jockey der Welt reitet in Köln

Köln 21. Mai 2010

Super-Renntag am Pfingstmontag rund um einen der Galopp-Klassiker, mit Scheich-Galopper, Dettori-Ritt und der Bewährungsprobe für den mutmaßlichen „Dollarmillionär“ Seventh Sky

Einfach Super! Mehr kann ein Rennveranstalter kaum bieten als der Kölner Renn-Verein am Pfingstmontag: Gleich zwei Rennen der Galopper-Champions League (Grupperennen), ein Gastspiel des mehrfachen Weltmeisters der Jockeys, Lanfranco Dettori, und dazu der mit Spannung erwartete Auftritt von Seventh Sky, einem der zentralen Namen in der aktuellen Gerüchteküche der Turfszene. „Frankie“ Dettori, der große Siege stets mit einem vielfotografierten Sprung aus dem Sattel feiert, reitet in der 25. Austragung des Mehl-Mülhens-Rennens. Frozen Fire heißt der Hengst, mit dem er den Galopp-Klassiker für seinen Boss, den Herrscher von Dubai, gewinnen will. Dettori ist ohne Frage der prominenteste Jockey der Welt. Wegen seiner aufgeschlossenen, sympathischen Art ist der in England tätige Italiener rund um den Globus und gerade auch in Deutschland ungemein beleibt. Er ist der beste Botschafter des Galoppsports in der Öffentlichkeit. Erstmals in Deutschland sehen wird man am Montag in Köln Mahmood Al Zarooni, den neuen Trainer eines großen Teils von Godolphin Racing, der vierbeinigen Elite-Truppe von Scheich Mohammed al Maktoum, des einflußreichsten Rennstallbesitzers weltweit. Im Schwarzgold-Rennen, das erstmals der Erinnerung an die im vergangenen Jahr verstorbene Baronin Karin von Ullmann (Gestüt Schlenderhan) gewidmet ist, startet die Creme der dreijährigen Stuten über 1600 Meter. Besondere Aufmerksamkeit wird auch ein noch siegloses Pferd auf sich ziehen: Seventh Sky. Dieser dreijährige Hengst ist ein Bruder der beiden Derbysieger Samum und Schiaparelli sowie der Derbyzweiten Salve Regina. Eine bessere Abstammung kann ein Pferd fast nicht haben, Fachleute knien nieder und sagen: „Er ist gezogen wie ein prädestinierter Dollarmillionär.“ Ob er diesen Vorschußlorbeeren gerecht werden kann, das wird man in Köln möglicherweise erkennen. Bei seinem bisher ersten Start konnte Seventh Sky zwar noch nicht gewinnen, war als Zweiter hinter einem hocheingeschätzen Sieger aber keinesfalls entehrt. Nun muß sich aber zeigen, ober er, wie die Gerüchteküche wissen will, ein Pferd für die ganz großen Rennen der Zukunft sein wird. Es wird spannend.

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