Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Dettori-Sprung nach umjubeltem Ritt

Köln 24. Mai 2010

War das eine Stimmung am Pfingstmontag in Weidenpesch! Jockey-Weltmeister Frankie Dettori gewann das Mehl-Mülhens-Rennen mit einem starken Ritt, das Publikum war hingerissen.

Die besten Dinge sind manchmal völlig kostenlos: So der Dettori-Jump nach der 25. Austragung des Mehl-Mülhens-Rennens (Gruppe II, 1600 Meter). Der spektakuläre Sprung aus dem Sattel ist das unumstrittene Markenzeichen des Italieners und hat ein gutes Stück dazu beigetragen, daß der fünfmalige Weltmeister gewiß der beliebteste Jockey der Welt ist. Das wäre er aber nicht, wenn er nicht gleichzeitig so ein großartiger Reiter wäre. In Köln demonstrierte er das erneut bei seinem Kampfsieg auf Frozen Power, mit dem er zu seinem ersten Erfolg in diesem Klassiker kam. In seiner unnachahmlichen Reitweise mit perfekter Balance auf dem Pferderücken, Anpassung an die Bewegung des Pferdes und kraftvollem Endkampf bei geringem Peitscheneinsatz brachte er den Hengst des Herrschers von Dubai spät Meter um Meter an die Führenden heran und kam noch souverän vorbei. Zweiter wurde Kite Hunter, der die Führungsarbeit gemacht hatte, vor Noble Alpha und Russian Tango, die in totem Rennen auf Platz drei kamen.

Es war beim ersten Versuch in Deutschland gleich der erste Sieg für den neuen Trainer Mahmoud Al Zarooni, der kaum ein Dreivierteljahr im Geschäft ist, in England 90 Pferde für das Rennstallimperium Godolphin Racing seines Monarchen trainiert.

Neben dem Mehl-Mülhens-Rennen, einem der vier verbliebenen echten Klassiker im deutschen Turf, wurde noch eine zweite Prüfung der Europa-Gruppenkategorie in Köln gelaufen, das Gedenkrennen an die vor einem Jahr verstorbene Schlenderhaner Gestütsherrin Karin Baronin von Ullmann. Auch hier kam es zu einem spannenden Endkampf, in dem Prakasa unter Champion Eduardo Pedroza die lange Führende Reine heureuse kurz vor dem Ziel noch passieren konnte.

Mehr Aussagekraft auf der Route zum Deutschen Derby, die um diese Jahreszeit das Rückgrat des Rennkalenders bildet, hatte aber fast zur selben Zeit das Hauptereignis in München-Riem. Dort wurde Gestüt Ittlingens Scalo seiner Rolle als 16:10-Favorit mit großer Souveränität gerecht. Trotz leichter Verkehrsprobleme bei seinem Angriff auf der Zielgeraden kam er zu einem respektheischenden Sieg mit zwei Längen Vorsprung vor Wheredreamsare und Nightdance Paolo. Da es sich hier um ein Rennen über 2200 Meter handelte und damit fast schon die Derby-Distanz (2400 Meter), war diese Vorstellung unter dem französischen Jockey Gaetan Masure eine äußerst starke Empfehlung im Hinblick auf das Derby. Für das „klassischste der klassischen Rennen“ ist Scalo damit noch stärker als bisher in der Favoritenposition.

Champions League

Weitere News

  • Northsea Star ist fit für das Katar Derby

    Klein in Neuss ganz groß

    Neuss 21.11.2017

    Seit einigen Jahren zählt der aufstrebende Besitzertrainer Marco Klein zu den ständigen Gästen auf den Sandbahnen im Winter. Und der Mannheimer agiert stets mit bemerkenswertem Erfolg. Das gilt auch für den Sandbahn-Dienstagabend in Neuss. Denn mit Platin Lover (56:10), der sich gerade in Dortmund stark angekündigt hatte, sicherte er sich mit Nachwuchsreiter Tommaso Scardino einen über 1.900 Meter führenden Ausgleich III.

  • 16 individuelle Gruppe I-Sieger gestellt

    Früherer Isarländer Top-Beschäler Pentire eingegangen

    21.11.2017

    Pentire, in den Jahren 2004 und 2005 für den Japaner Teruya Yoshida im Gestüt Isarland bei München aufgestellter Deckhengst, ging am Montag in seiner Heimat Neuseeland im Alter von 25 Jahren ein. Der im Rich Hill Stud beheimatete King George VI and Queen Elizabeth Stakes-Sieger von 1996, ein Nachkomme von Be My Guest und aus der Zucht von Lord Halifax, wurde als Jährling für 54.000 Guineas von John Ferguson für Mollers Racing erworben und avancierte unter der Regie von Trainer Geoff Wragg zu einem Top-Mitteldistanz-Pferd.

  • Top-Programm am sächsischen Feiertag

    Listen- und Grasbahn-Finale in Dresden

    Dresden 20.11.2017

    Am Mittwoch, der in Sachsen als Buß- und Bettag Feiertag ist, sollten alle Galopperfans ihre Blicke auf die Rennbahn Dresden lenken. Denn hier steht mit dem Großen Preis der Freiberger Bierspezialitäten - Großer Dresdner Steherpreis (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m, 6. Rennen um 14:05 Uhr) nicht nur das letzte Black Type-Rennen der Rennsaison 2017 beim Finale in der Zwingerstadt an. Es handelt sich außerdem um den finalen Grasbahn-Termin in Deutschland, bevor ausschließlich die beiden Sandbahnen in Dortmund und Neuss komplett das Bild des Winters bestimmen.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm