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OB-Bekenntnis zum Galoppsport

Köln 14. Juni 2010

Kölner Stadtoberhaupt macht klare Aussagen pro Rennsport. Union-Sponsor spricht von längerfristigem Engagement.

Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters gehörte am Sonntag zu den Zeugen des imposanten Erfolges für den derzeit besten dreijährigen Galopper in Deutschland: Zazou. Der braune Hengst ist benannt nach einem Begriff aus der Kultur, der für beschwingte Lebensart steht. "Das ist auch meine persönliche Einstellung", verkündete Pferdebesitzer Werner Heinz. Der Sportmanager aus Trier, der die Vermarktung des Nürburgrings in seiner Obhut hat und daneben für Sport- und Showgrößen wie Mario Barth tätig ist, hatte den Namen für den Hengst selbst ausgesucht.

Dem OB gefielen die beschwingte Lebensart auf der Rennbahn und die bunte Mischung des Publikums bestens: "Meine Frau und ich kommen ab jetzt öfters hierher. Es ist eine tolle Stimmung. Der Galoppsport hat in Köln eine beeindruckende Tradition und ist tief verwurzelt. Die Kölner Rennbahn spielt auch bundesweit eine führende Rolle. Ich werde alles dafür tun, diesen Stellenwert zu erhalten." Roters freute sich, bei den Galoppern auch mehrere frühere Mitarbeiter wiederzusehen, die inzwischen im Sicherheitsbereich der Rennbahnen tätig sind. "Dies ist eine wunderbare Anlage und die Stimmung auf der Bahn ist ganz hervorragend.“ Die Rennbahn hatte der OB kürzlich bereits bei einer Radtour im Mitarbeiterkreis erkundet. Daß er es demnächst auch zu Pferde versuchen werde, versprach er aber nicht.

Vom Sponsor des Renntages, dem Bankhaus Sal. Oppenheim, nahm Roters einen Scheck über 50.000 Euro als Spende für den Wiederaufbau des im März 2009 eingestürzten Stadtarchivs entgegen. Das tat er zusammen mit Burkhard von der Mühlen, dem Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln, und mit Dr. Bettina Schmidt-Czaia, der Leiterin des Archivs.

Wilhelm von Haller, Vorstandsvorsitzender der Oppenheim-Bank, hatte auch eine für den Rennsport wichtige Botschaft parat: "Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Wir kommen sicher wieder." Anschließend bekannte er sich sogar noch deutlicher zur Treue der Bank zu der 1898 unter namhafter Beteiligung der Familie von Oppenheim gegründeten Rennbahn.

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