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Dennis Schiergen gewinnt das Pineo-Rennen

Trainer-Sohn (15) schnappt sich den ersten Sieg

Köln 1. Juli 2010

Für die Besucher des Abend-Renntags am Mittwoch in Köln gab es zu späterer Stunde noch eine dicke Überraschung: Im 3. Lauf zum BKS Amateurpokal – einem Wertungslauf der Sport-Welt-Trophy – siegte Dennis Schiergen unter dem krassen Außenseiter Nicety.

Natürlich waren es die Siege bei den Dreijährigen, die aus sportlicher Sicht die größte Relevanz beim Renntag der Gastronomie am 30. Juni in Köln besaßen. Sowohl bei der Röttgener Stute Enora als auch beim Hengst Stand My Ground steht völlig außer Frage, dass beide noch eine gute Zukunft vor sich haben und keineswegs bei ihren jüngsten Erfolgen stehen bleiben werden.Enora jedenfalls gewann den Preis des Hippodrom auf den letzten Metern der 2.200-Meter-Distanz am Ende leicht, nachdem die Stute unterwegs sogar noch nicht einmal das beste Rennen vorgefunden hatte. Stand My Ground war im Sion Kölsch-Rennen hingegen jederzeit gut postiert und stand zu guter Letzt alle Angriffe des Favoriten Imasci bequem aus. Ob der 1.850-Meter-Test ohne das Wegbrechen des stark beachteten Debütanten Sommerabend, der weit hin bis zu den Außenrails abgedriftet war, anders ausgegangen wäre, darüber wurde nach dem Rennen zwar hier und dort diskutiert. Den äußerst gefälligen Erfolg von Stand My Ground konnte dies aber in keiner Weise schmälern.Kurz danach war ja sowieso auch wieder ein ganz anderes Thema dran, nämlich der erste Sieg von Amateur Dennis Schiergen. Der traditionell immer stimmungsvolle Weidenpescher Rennabend im Sommer hatte damit noch einen heimlichen Star bekommen. Dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, hatte der 15-jährige Sohn des Kölner Spitzentrainers und früheren Klassejockeys Peter Schiergen zuvor zwar schon öfter bewiesen, doch zu einem ersten Erfolg wollte es bis dato noch nicht reichen. Seit dem 30. Juni 2010 ist der Bann nun gebrochen. Mit dem vierjährigen Wallach Nicety setzte er sich im den Pineo-Cup (Auch für Robin Weber könnte eine ähnliche Karriere also durchaus einmal vorgezeichnet sein. Um endlich bei den Großen mitmachen zu können, muss er zumindest aber erst einmal 15 Jahre alt werden.

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