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Enora sorgt für den bisher größten Erfolg von Trainer Mundry

Außenseiterin siegt im Preis der Diana

Düsseldorf 1. August 2010

Mit einer Überraschung endete auf der Galopprennbahn in Düsseldorf die 152. Auflage des Deutschen Stuten-Derbys, das als Henkel-Preis der Diana gelaufen wird.

Nach 2.200 Metern setzte sich die von Terry Hellier für das Kölner Gestüt Röttgen gerittene Enora gegen die Mitfavoritin Elle Shadow sowie Nicea und Lagalp durch.

Torsten Mundry, der im zweiten Jahr als Trainer seinen bisher größten Erfolg feiern konnte, betreut Enora im westfälischen Warendorf. Die Siegquote betrug 162:10.Lange Zeit galoppierte Enora sogar an letzter Stelle des 16-köpfigen Feldes. Eingangs der Zielgeraden zog Hellier an die Außenseite, überrollte von dort aus das komplette Feld inklusive der kurz wie die Siegerin aussehenden Elle Shadow. Enora war vorher erst zweimal am Start gewesen, hatte dabei ein kleines Rennen gewonnen und war vom Rating her sogar das am niedrigsten eingeschätzte Pferd in diesem „Henkel-Preis der Diana“. Für das Gestüt Röttgen, das im Besitz der Mehl-Mülhens-Stiftung steht, war es einer der größten Erfolge der letzten Jahre.

Nichts zu bestellen hatte in der Endphase die favorisierte Hibaayeb im Besitz von Scheich Mohammeds Vollblutimperium Godolphin. Aus der ungünstigen Startbox 16 musste sie unter Frankie Dettori manchen Meter mehr galoppieren, war am Ende deutlich geschlagen nur Siebte.

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