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Düsseldorf mit guten Handicaps und Listenprüfung

Volle Karte in Bremen

Köln 19. September 2010

51,5 kg bei einer Bodenbeschaffenheit von 5,4 – weich, das ist eine gute Voraussetzung. Mi Benedict gewann heute für den Stall Darboven unter Jozef Bojko das

beste Handicap in Düsseldorf und empfahl sich für weitere Aufgaben.

Die beiden Hofer Schützlinge und Mitfavoriten Combat Zone und Primera Vista mussten - nach fulminanter Saison bislang – erstmals Federn lassen. Das weiche Geläuf wird dazu beigetragen haben. Das zweite Geld sicherte sich unter Hana Mouchova der sechsjährige Wallach Omkareshwar, der von Uwe Ostmann vorbereitet wird. Als drittes Leichtgewicht im Feld kam Birthday Lion unter Maria Papke auf Rang drei.

Ideale Bedingungen für seinen Sieg fand im Ausgleich II der aus München angereiste Monsun Sohn Fortunato vor. Auf weicher Bahn spielte er in der Zielgeraden seine Klasse sowie sein Können auf weicher Bahn aus und kam, nachdem er eingangs der Zielgeraden zunächst keine Passage gefunden hatte, mit einer ordentlichen Speedleistung sicher vor Nunzio (A. Pietsch; A. Kleinkorres) und El Next (H. Mouchova, W. Hickst) ins Ziel.

Im Düsseldorfer BBAG Auktionsrennen für die zweijährigen Stuten konnte sich die von Roland Dzubasz trainierte Kellemoi de Pepita unter Adrie de Vries durchsetzen. Sie verwiesen eine der vier Recke Vertreterinnen auf den Ehrenplatz. Pennyprincess war mit Peter Braem unterwegs. Platz drei ging an die bereits rennerprobte Stute Miss Pearl, die bei Uwe Ostmann in Mülheim steht. Blue Note versuchte es wieder mit der in Iffezheim erfolgreichen Taktik von vorne, jedoch musste sie Mitte der Zielgeraden heute passen und die Gegnerinnen ziehen lassen. Dennoch sicherte sie sich den vierten Rang und 4.000 Euro. Die favorisierte Stute Pongal (A. Starke, Chr. Frhr. Von der Recke) schnappte sich noch das ausgelobte siebte Geld.

Im Hauptereignis der Karte, dem BMW Preis Düsseldorf - Listenrennen über 1600 Meter für die zweijährigen Pferde - setzte sich erwartungsgemäß der Favorit Lindenthaler aus dem Hause Ebbesloh unter Andrasch Starke durch. Als Trainer zeichnet Peter Schiergen verantwortlich. Das zweite Geld geht auch nach Köln, allerdings in den Stall von Waldemar Hickst. Fly the Stars war unter Alex Pietsch für Besitzer Eckhard Sauren ins Rennen gegangen. Der zweijährige Lomitas Sohn hat sich gut verkauft, machte lange das Tempo, musste aber den etwas offensiver gerittenen Lindenthaler schließlich ziehen lassen. Platz drei ging- allerdings schon mit Abstand- an den ebenfalls von Peter Schiergen trainierten Ammerländer Vertreter Mackensaw unter Jiri Palik, der hielt noch knapp den Debutanten Le Peintre unter Terence Hellier in Schach.

Bremen erlebte im besten Handicap des Tages mit dem Sieg von Ferro Sensation eine faustdicke Überraschung. Stephen Hellyn hatte den vierjährigen Hengst auf Warten geritten und in der Zielgeraden den Hengst beherzt aber umsichtig durchs Feld dirigiert. An den Rails konnten sich die beiden gegen Opera Moon und Auvano noch mit einem Hals durchsetzen. Ferro Sensation (Trainer Jan Pubben) war zuletzt im Ausgleich II in Iffezheim noch ohne Möglichkeiten, daher zahlte er am Toto 118:10 Euro Einsatz auf Sieg.

Im Hauptereignis, dem Listenrennen über 2100 Meter, das als Großer Preis des Courtyard by Marriott Bremen gelaufen wurde, wurde die Favoritin Waldjagd noch von der Mitfavoritin Rock my Soul gestellt. Die beiden Stuten lieferten sich ein heißes Finish in dem die Ältere schließlich die größeren Reserven fand. Das dritte Geld ging an die dreijährige Stute Not for Sale unter Eugen Frank. Reiter der siegreichen Stute war Andreas Helfenbein, dem derzeit alles zu gelingen scheint. Eduardo Pedroza war der Reiter von Waldjagd, die in Ehren unterlag und nichts falsch gemacht hat.

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