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Wiedersehen von Night Magic und Soberania

Preis von Europa kurz vor der Entscheidung

Köln 23. September 2010

Über ein Jahr ist es her, dass sich die Klingen der beiden Stuten Night Magic und Soberania gekreuzt haben. Am 2. August 2009 bestritten

beide das 151. Deutsche Stutenderby in Düsseldorf. Night Magic gewann diese Prüfung bekanntlich überlegen mit 4 ½ Längen vor der damaligen Aussenseiterin Soberania und der Röttgener Stute Andrea.

Soberania war 2010 in Frankreich im Einsatz, erreichte zwei respektable vierte Plätze in einer Listen- und einer Gruppe III Prüfung. Night Magic hat sich mittlerweile auf Gruppe I Ebene etabliert und blickt auf ein GAG von 99 kg. Sie wird ihren ständigen und wieder genesenen Reiter Karoly Kerekes im Sattel haben. Soberania wird vom designierten Jockeychampion Eduardo Pedroza geritten. Mit Mulan und Scalo sind im Großen Preis von Europa, Gruppe I, 155.000 Euro, 2400 Meter, zwei dreijährige Pferde am Start. Scalo war zuletzt sicherer Sieger in Deauville in einer Gruppe II Prüfung über 2000 Meter. Mulan war in Baden-Baden im Ex Fürstenberg Rennen (jetzt Belmondo-Preis) engagiert, endete dort auf dem fünften Platz, ist aber insgesamt ein erst wenig geprüftes Pferd, das von Waldemar Hickst gesattelt wird und unter Alex Pietsch ins Rennen gehen wird. Der zweite Hickst Vertreter heißt Tres Rock Danon und wird Dominique Boeuf im Sattel haben. Dieser vierjährige Rock of Gibraltar Sohn ist ein ausgemachter Steher der, unter 3000 Metern Rennstrecke 2010 nicht am Start war.

Alte Bekannte aus dem Großen Mercedes Benz Preis in Baden-Baden sind Wiener Walzer (Adrie de Vries), Quijano (Andrasch Starke) und Allied Powers (Michael Fenton). Sie mussten sich alle der Münchner Stute Night Magic geschlagen geben und suchen die Revanche. Quijano, der auf Abschiedstournee ist, möchte sich sicherlich noch einen Gruppe I Sieg ans Revers heften, aber auch Wiener Walzer, dessen Abschneiden in Baden-Baden nicht akzeptiert wird, möchte sein wahres Können zeigen. Ebenso meldet Allied Powers, der diesmal einzige Engländer im Feld, Chancen an. Er ist in Gruppe II und III Prüfungen fast konstant im Geld.

Und last but not least – der Hase - Northern Glory, der auch wieder auf eigene Rechnung mitkämpfen könnte. Marvin Suerland und er haben ihre Sache in Baden-Baden prächtig gelöst und waren nur eine Nase hinter dem Godolphin Vertreter Cavalryman ins Ziel gekommen. Nur das Zielfoto konnte damals die beiden trennen.

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