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Scalo gewinnt unter Olivier Peslier in Köln

Preis von Europa ist entschieden

Köln 26. September 2010

Mit vier Siegen im Gepäck ist Andrasch Starke mit Weltenbummler Quijano ins letzte Gruppe I Rennen der Saison gestartet. Er konnte das erste Highlight der

Kölner Karte, das Ilse und Heinz Rahm Erinnerungsrennen über 1000 Meter mit dem aus Schweden angereisten Hengst Clarissian gewinnen.

Treffer Nummer zwei folgte auf dem Fuße mit der 2-jährigen Jardina (Besitzer Stall Nizza) in der Listenprüfung für die Youngsters. Diesmal für den eigenen Stall. Auch das dritte Listenrennen über 2400 Meter ging an Andrasch Starke. Er schaffte mit der Fährhofer Stute Nianga zunächst einen lupenreinen (Listen-)Hattrick. Der vierte Sieg in Folge kam sogleich. Im Ausgleich IV über 2400 Meter gewann er leicht mit Ladoga Danon, der in Weilerswist von Christian Freiherr von der Recke für den Stall D'Angelo trainiert wird.

Das vierte Listenrennen der Karte, 1600 Meter, 20.000 Euro, ging an die Stute Reine heureuse unter Daniele Porcu. Uwe Ostmann trainiert die Auenquellerin.

Quijano hat heute im Preis von Europa, 2400 Meter, 155.000 Euro seinen Abschied in Deutschland geben, ein Engagement in Mailand könnte allerdings noch anstehen.

Die große Revanche von Wiener Walzer für die Niederlage im Großen Mercedes Benz Preis muss noch warten, denn der vierjährige Schlenderhaner war aufgrund des sehr weichen Bodens im Stall geblieben.

Aufgrund der Bodenverhältnisse war schon anfangs des Renntages klar, dass von den hinteren Plätzen heute keine Rennen gewonnen werden - zumindest bis zu diesem Zeitpunkt. So musste sich auch das Team um Night Magic bezüglich der Taktik neu besprechen. Pacemaker Northern Glory war wieder mit von der Partie und erledigte seine Aufgabe erwartungsgemäß perfekt. Karoly Kerekes reihte sich in vierter fünfter Position im Vorderfeld ein und versuchte die stark pullende Night Magic zu verstecken und zu beruhigen. Northern Glory brachte das Feld in den Einlauf, Night Magic kam auf freie Bahn, mit ihr die zweite Stute im Feld – Soberania. Zu diesem Zeitpunkt musste Scalo noch vom letzten Platz durch das Feld dirigiert werden. Olivier Peslier zeigte mal wieder warum er einer der besten Jockeys ist. Mit Geduld und Umsicht, wenig Peitscheneinsatz dirigierte er den Ittlinger Scalo durchs Feld. Es dauerte nicht lange und er hatte sich frei gemacht, mit gespitzten Ohren kam er über die Ziellinie. Dieser Hengst hat sich in seiner jungen Karriere stetig gesteigert, ist, wenn überhaupt, nur an einem unglücklichen Rennverlauf gescheitert. Und Quijano? Quijano lief ebenso wie die zweitplatzierte Salzburgerin Night Magic ein bärenstarkes Rennen und stellte auf dem letzten Meter noch die Karlshoferin Soberania (E. Pedroza, A. Wöhler).

In der Großen Europa Meile, Gruppe II, 1600 Meter, 70.000 Euro siegte der Ullmann Hengst Allianthus unter Adrie de Vries. Er siegte vor dem erst kürzlich gelegten Noble Alpha (Terry Hellier) aus dem Quartier von Mario Hofer, der einen starken Schlussakkord zeigte, und dem Fährhofer Win for Sure unter Eduardo Pedroza.

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