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Ende der deutschen Grasbahnsaison rückt in Sichtweite

Halali in Bremen und Düsseldorf

Köln 7. Oktober 2010

Gruppe-III Rennen - Ausgleich II - Gruppe-III Rennen. Das sind Rennen fünf, sechs und sieben der Düsseldorfer Rennkarte am kommenden Sonntag.

Gruppe-III Rennen-Ausgleich II - Gruppe-III Rennen. Das sind Rennen fünf, sechs und sieben der Düsseldorfer Rennkarte am kommenden Sonntag. Mit einem äußerst ansprechendem Programm verabschiedet Düsseldorf die Rennsaison 2010. Auch für die Rennbahn an der Bremer Vahr ist es der letzte Renntag der Saison 2010.



In Bremen gibt es ebenso Black Type zu verteilen und die Freunde der Jagdsprünge kommen auch auf ihre Kosten.

Die erste Gruppe-III Prüfung in Düsseldorf ist den Stuten vorbehalten und wird als Oberbürgermeister Dirk Elbers-Preis (ex Frankfurter Stutenpreis) gelaufen. 2200 Meter müssen die acht genannten Ladies absolvieren. Zu verdienen gibt es 55.000 Euro an Preisgeldern. Mit Pearl Banks erfährt die Prüfung zudem Beteiligung aus dem europäischen Ausland. Francois Rohaut entsendet die Pivotal Tochter nach Düsseldorf. Im Sattel wird Francois-Xavier Bertras sitzen. Pearl Banks war in diesem Jahr schon in Deutschland zu Gast und konnte dabei in Köln den Wetten XXL-Stutenpreis gewinnen. Sie ließ damals unter anderem Bella Amica hinter sich, die danach in Mailand ein Listenrennen gewann. Aber auch Soberania, die zweite im Deutschen Stutenderby 2009 musste Pearl Banks schon vor sich anerkennen. Zum einen in einer Listenprüfung in Lyon-Parilly, die Pearl Banks für sich entscheiden konnte, zum anderen in Deauville in einer Gruppe-II Prüfung. Pearl Banks beendete diese Prüfung als Fünfte, Soberania kam damals über einen siebten Platz nicht hinaus. Diese Formen dürften die Stute aus Frankreich wohl am Toto in eine zumindest Mitfavoritenrolle bringen. Doch leicht werden ihr es ihre Gegnerinnen nicht machen. Man denke nur an die Schlenderhanerin Indian Breeze, die noch eine weiße Weste trägt und zuletzt in Baden-Baden ein Listenrennen gegen starke Gegnerschaft gewann. Oder Nicea aus dem großen Stall von Peter Schiergen. Sie war zuletzt in Mailand auf Gruppe-III-Ebene Dritte, davor im Deutschen Stutenderby ebenso. Sie ist zudem die Wahl des Stalljockeys Andrasch Starke.

Im zweiten Gruppe-III-Rennen, dem Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf sind die Herren unter sich. Über 1700 Meter führt der Weg, 55.000 Euro gibt es zu verteilen. Hier dürfte der Ullmann Hengst Allianthus sicherlich seine Anhänger finden, er war zuletzt auf Gruppe-II–Ebene in der Kölner Europa Meile siegreich. Hinter ihm war damals Noble Alpha. Die Gewichte haben sich nun allerdings etwas zu Ungunsten von Allianthus verschoben. Aus Norwegen reist der Monsun Sohn Tertullus an. Auf seiner Heimatbahn in Ovrevoll muss man ihn in Black Type Prüfungen immer auf der Rechnung haben. Doch auch die Bahn in Düsseldorf hat der siebenjährige Hengst im letzen Jahr bereits kennen gelernt. Hier war er vierter in der Henkel-Trophy.

Der Ausgleich II ist stark besetzt. Unter anderem kommt der „Engländer“ Layer Cake an den Start. Auch Kocham Cie, Seriensieger im Ausgleich III, der einen kleinen Sprung in den Ausgleich II bewältigen muss, aber als Formpferd erste Chancen anmeldet. Um nur zwei aussichtsreiche Kandidaten zu nennen.

In Bremen kommen die Sprinter nochmals auf Black Type Ebene zum Einsatz. Im RUNGIS express Sprint-Cup, einem Listenrennen über 1200 Meter. Mit von der Partie ist wieder der treue Contat, der eigentlich schon im Gestüt sein sollte. König Concorde wird versuchen an alte Formen anzuknüpfen, dass er auf dem Weg dorthin ist, hat er im Bayerischen Fliegerpreis im September gezeigt. Hier musste er nur den Überraschungssieger Lukian vor sich anerkennen. Auch Walero aus dem Quartier von Uwe Ostmann hat nach einem Durchhänger in der Goldenen Peitsche nun wieder eine aufsteigende Formkurve anzubieten. Vor Walero war in der Goldenen Peitsche noch der Wöhler Schützling Govinda.

Das Bremer Hindernis–Finale geht als Jagdrennen auf Ausgleich U Ebene auf die Reise. 3400 Meter liegen vor den 10 Kandidaten von denen drei aus dem Hause Schnakenberg kommen. Sohn Oliver wird auf Gelon zum Einsatz kommen, Alanco, der zuletzt in Bremen den Deutschen Amateur Preis gewonnen hat, wird Marian Falk Weißmeier anvertraut. Er bringt 5 kg Erlaubnis mit. Eine enge Startfolge muss Geisha Dream verkraften, sie war erst am 3. Oktober in Honzrath am Start, kam hier auf den vierten Platz, vor dem auch wieder mitlaufenden Jorveybrook, der nun aber günstiger in der Partie steht.

Beide Bahnen warten auch mit spannendem Rahmenprogramm für die ganze Familie auf. Ponyreiten, Kinder-Karussell, Kinderschminken und einen Orchideen-Bus gibt es in Düsseldorf. In Bremen locken Hüpfburgen, Rennbahnführungen mit Blick hinter die Kulissen, sowie Ponyreiten.

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