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Workshop zum Rennwett- und Lotteriegesetz in Köln

Glücksspielstaatsvertrag ist das Top-Thema

Köln 18. März 2011

Auf der Jahrespressekonferenz des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. sagte der Präsident Albrecht Woeste: „Wir müssen aufpassen!, dass die Pferdewette im Rahmen der Diskussionen um den Glücksspielstaatsvertrag nicht benachteiligt wird.“ Für Präsidium und Geschäftsführung des Direktoriums ist dies aktuell das Thema mit der höchstens Priorität, gilt es doch, den Finanzierungsmechanismus des Galopprennsports im Rahmen des Rennwett- und Lotteriegesetzes zu erhalten.

Auf der Jahrespressekonferenz des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. sagte der Präsident Albrecht Woeste: „Wir müssen aufpassen, dass die Pferdewette im Rahmen der Diskussionen um den Glücksspielstaatsvertrag nicht benachteiligt wird.“ Für Präsidium und Geschäftsführung des Direktoriums ist dies aktuell das Thema mit der höchstens Priorität, gilt es doch, den Finanzierungsmechanismus des Galopprennsports im Rahmen des Rennwett- und Lotteriegesetzes zu erhalten.

Zu diesem Zweck wurde umfangreich diskutiert. Zuletzt fand am Dienstag, dem 15. März, ein umfassender Workshop zu diesem Thema in den Räumen des Direktoriums statt. Präsidiums- und Vorstandsmitglieder ließen sich über die rechtlichen Fragen des aktuellen Beschlusses der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. März 2011 berichten und kamen einhellig zu einer klaren Positionierung. Dies deckt sich mit den Gesprächen, die insbesondere Albrecht Woeste und Andreas Tiedtke, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Direktoriums, auf politischer und administrativer Ebene sowohl im Bund als auch einzelnen Ländern in den vergangenen Wochen geführt haben. Die Informationsarbeit über die existentiellen Finanzierungsmechanismen und deren Erhalt auch in einem neuen regulatorischen Umfeld werden fortgesetzt. Das Direktorium rechnet im April 2011 mit weitergehenden Entscheidungen auf der politischen Ebene, die sowohl die Existenz der Pferdewette an sich als auch die Refinanzierung des Rennsports durch die Pferdewette sicherstellen werden und insgesamt Rechtssicherheit schaffen auch in Bezug auf das Wettbewerbsumfeld in der nahen Zukunft.
„Es zeigt sich, dass die Annahmen zum zukünftigen Wettbewerb mit der Sportwette, die bereits im German Racing Prospekt angesprochen wurden, mit großer Wahrscheinlichkeit eintreffen“, so Andreas Tiedtke nach dem gestrigen Workshop.

Ein positives Faktum konnte der Dachverband gestern vermelden: Die Rennpreise im soeben veröffentlichten Ausschreibungsbuch für das Jahr 2011 betragen 13,6 Millionen Euro. In 2010 wurden dagegen lediglich 12,6 Millionen ausgeschüttet. Maßgeblich sind innovative Ausschreibungen und Rennpreiserhöhungen in Iffezheim (Baden Racing) und beim Rennverein Hoppegarten. Insgesamt 30 Rennen sind zusätzlich ausgeschrieben und einige zusätzliche Renntage sind noch „in der Pipeline“, so Rüdiger Schmanns, Leiter des Bereichs Racing beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V.

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