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Alianthus gewinnt den Großen Preis des Volkswagen Zentrum Nordrhein

Triple für Starke und Suborics

Köln 10. April 2011

Obwohl in Düsseldorf Grupperenntag war, hatte Andrasch Starke sich entschieden in Frankfurt zu reiten. Belohnt wurde er mit dem Sieg im Hauptrennen, dem Frühjahrspreis der Stadt Frankfurt am Main, ein Listenrennen über 1300 Meter. Andrasch Starke war auf der Totofavoritin Aslana in den Farben des Stall Nizza unterwegs und ließ seine Fans nicht im Stich.

Aslana setzte sich am Ende sicher gegen die Konkurrenz durch, wenn auch die Gegner hartnäckig bis kurz vor der Linie dran blieben. Ferro Sensation (J. Pubben/St. Hellyn) und König Concorde (Ch. Sprengel/E. Frank) komplettierten den Einlauf. Mit Spannung erwartet worden war auch das Dreijährigenrennen über 2000 Meter in dem sich einige Derby-Aspiranten messen sollten. Am Toto war der von Peter Schiergen für das Gestüt Bona vorbereitete Salut am besten gehandelt. Er musste sich schließlich drei anderen Pferden geschlagen geben. Siegreich war in überzeugender Manier unter Johann Victoire der Sakhee Sohn Sindaco, der von Waldemar Hickst ins Rennen geschickt wurde. Als er auf freie Bahn kam, zog er ordentlich durch und konnte am Ende 3 1/2 Längen Vorsprung nach Hause bringen. Julie's Love (Manfred Hofer/St. Hofer), die weder eine Nennung für das Deutsche Derby noch für das Stutenderby besitzt, belegte den zweiten Platz vor dem Schlenderhaner Ametrin unter Michael Caddedu.Während in Frankfurt sich Andrasch Starke über drei Siege freuen konnte, so durfte dies in Düsseldorf Andreas Suborics tun. Der schönste Erfolg sollte wohl der mit Acadius im Preis der Dreijährigen- Jean Harzheim und Taxi4Horses-Trophy Listenrennen über 1500 Meter gewesen sein. Hier konnte Acadius wieder an seine "alte" Form und Klasse als Zweijähriger anknüpfen und sich mit einem Hals gegen den stark endenden Rose Danon durchsetzen. Drittes Pferd wurde Stark Danon. Am Toto war der schon in Frankreich auf Listenparkett angetretene Stark Danon stärker eingeschätzt, viel dürfte nicht zwischen den Pferden aus dem Stall D'Angelo liegen. Im Grand Prix der Düsseldorfer Karte, dem Großer Preis des Volkswagen Zentrum Nordrhein Gruppe-III-Rennen über 1600 Meter, stand der Zielpfosten für Alianthus (J. Hirschberger/A. de Vries) goldrichtig. Der Start-Ziel in guter Haltung galoppierende Hengst konnte in der Zielgeraden das Tempo nochmals verschärfen und am Ende seinen Vorsprung noch ins Ziel retten. Magic Eye (A. Löwe/A.Helfenbein) setzte kurz davor zu einem mächtigen Schlussakkord an und fing noch den am Ende drittplatzierten Sanjii Danon (W. Hickst/A. Pietsch) auf der Linie ab. Und Querari, der Gruppe-I-Sieger aus Italien? Er galoppierte die meiste Zeit im Vorderfeld, konnte zu Beginn der Zielgeraden das vorne verschärfte Tempo nicht mehr richtig mitgehen und kam auf den vorletzten Platz ins Ziel. Insgesamt wirkte er das ganze Rennen nicht zwingend, sein Stab wird seiner schwachen Leistung sicherlich auf den Grund gehen. Beide Bahnen konnten bei wunderbaren nahezu sommerlichen Bedingungen ihre Rennen abhalten.

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