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Lindenthaler gewinnt die erste Derbyvorprüfung

Overdose verzaubert Berlin

Köln 17. April 2011

Heute Nachmittag verstummten auch die allerletzten Skeptiker, die den Start von Overdose in Frage gestellt hatten. Der ungarische Hengst präsentierte sich seinen Fans "fit and well" im Hoppegartener Führring. Kurz darauf zeigte in der ersten Derbyvorprüfung in Krefeld die vermeintlich zweite Farbe aus dem Stall von Peter Schiergen Lindenthaler, den Gegnern in überzeugender Manier die Eisen.

Heute Nachmittag verstummten auch die allerletzten Skeptiker, die den Start von Overdose in Frage gestellt hatten. Der ungarische Hengst präsentierte sich seinen Fans "fit and well" im Hoppegartener Führring. Kurz darauf zeigte in der ersten Derbyvorprüfung in Krefeld die vermeintlich zweite Farbe aus dem Stall von Peter Schiergen Lindenthaler, den Gegnern in überzeugender Manier die Eisen.

Lange mussten die Teilnehmer des Hoppegartener Fliegerpreises hinter der Startmaschine kreisen. Mit Overdose versuchte man es nach den Erfahrungen in Baden-Baden gleich mit der Kapuze, doch der Hengst machte es zunächst spannend und wandte sich mehrfach ab von seiner Startbox. Schließlich hatte er ein Einsehen und bezog Zentimeter für Zentimeter seine Boxe. Nach dem Start dauerte es nicht lange und alles war klar, das übliche Bild acht Jockeys arbeiten, einer setzt sich bereits für das Siegerfoto zurecht. Overdose hatte keinerlei Mühe sich locker vom Feld zu lösen, Andreas Suborics konnte schon früh Kusshände in die Menge werfen. Hochüberlegen lautete am Ende der Richterspruch. Der "alte" Overdose ist zurück und hat mit 54,1 Sekunden den Bahnrekord in Berlin über 1000 Meter gebrochen und das um ganze drei Sekunden. Man darf gespannt sein wie seine Route nun weitergeht. Im zweiten Teil des Feldes setzte sich der von Christian Sprengel vorbereitete Shot to nothing unter Filip Minarik gegen Sapphire (Mario Hofer/Steffi Hofer) durch.

Für eine Dreierwettquote von über 12.000:10 sorgten im Rahmenprogramm in Hoppegarten die Aussenseiter Carola Consales und Bandoneon (U. Stech/E. Frank). In dem Ausgleich IV über 1800 Meter verwiesen die beiden, die nur durch einen Hals voneinander getrennt waren, die Favoriten auf die Plätze drei und vier. Filip Minarik zeichnet als Siegreiter der 4-jährigen Platini Tochter verantwortlich, die von Claudia Barsig trainiert wird.

In Krefeld rückte man kurz nach dem Hoppegartener Sprintpreis zur Gruppe-III-Prüfung in die Boxen ein. Apilado, der Gast aus Norwegen zeigte hier bei moderater Fahrt den Weg. Lindenthaler und Quinindo blieben in Lauerstellung und auch Rubber Duck war in der Spitzengruppe auszumachen. Im Mittelfeld galoppierte Silvaner und am Ende des Feldes der Schimmel Nice Danon vor Diego. Als Apilado in der Zielgeraden ausgespielt hatte, ging sofort Lindenthaler in Front, die anderen versuchten nachzusetzen, auch Silvaner und Nice Danon hatten vom Ende des Feldes Boden gut gemacht.

Doch gegen Lindenthaler war am heutigen Tag kein Kraut gewachsen, er wurde an der Spitze immer länger und hielt die Gegner auf Distanz. Ein bärenstarkes Rennen lief Rubber Duck (S. Smrzcek/D. Porcu), er behauptete den zweiten Platz und holte sich damit erstmalig Black Type. Platz drei ging an den erneut mit großem Herz laufenden Nice Danon (A. Wöhler/J. Bojko), der Silvaner (P. Schiergen/A. Starke) mit 1/2 Länge in Schach halten konnte. Erst auf den fünften Platz kam der mit Silvaner am meisten beachtete Quinindo ins Ziel. Sowohl Andrasch Starke als auch Eduardo Pedroza hatten heute auf das falsche Pferd gesetzt. Lindenthaler wurde von Adrie de Vries geritten.

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