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Not for Sale in Listenrennen in Hannover siegreich

Amico Fritz gewinnt Silberne Peitsche mit einer Nase Vorsprung

Köln 26. April 2011

Der Renntag in Köln begann zunächst wenig erfreulich, nachdem Andreas Suborics mit Bolero zu Fall kam und nach ihm zwei weitere Pferde reiterlos wurden (Point Blank, T. Hellier und Aspen, E. Pedroza). Andreas Suborics musste mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch in die Klinik gebracht werden. Die anderen Reiter konnten zum Glück unverletzt weiter in den Sattel steigen.

Mit Verspätung ging es durch das weitere Programm. Das dürfte Alexander Pereira, Henri-Alex Pantall und Maxime Guyon wohl wenig berührt haben, denn für sie stand nach dem Sieg in der Goldenen Peitsche in Baden-Baden nun der Sieg ihres Schützlings Amico Fritz in der Silbernen Peitsche der Sauren Fonds-Service AG Gruppe-III an. Amico Fritz enttäuschte wahrlich nicht, auch wenn er es gegen einen bärenstark laufenden Walero (U. Ostmann; E. Pedroza) zum Saisoneinstand nicht ganz leicht hatte. Im Ziel lag, für das bloße Auge nahezu unerkennbar nur eine Nase zwischen den beiden Pferden. Amico Fritz wird nun wohl zur Titelverteidigung nach Baden-Baden reisen. Der treue König Concorde (Ch. Sprengel; D. Porcu) holte sich das dritte Geld.Einen überlegenen Sieg im Ausgleich II über 1600 Meter feierte erneut Sommerabend (U. Stoltefuß; M. Caddedu), der seit er in seinen neuen Farben antritt, keinen Gegner mehr vor sich anerkennen musste. Er siegte vor den als Aussenseitern gehandelten Pferden Tricky Tiger (G. Geisler; E. Pedroza) und Barzini (U. Ostmann; A. Pietsch).In Hannover trat man am Ostermontag mal wieder den Beweis an, dass Fußball und Galopprennsport hervorragend miteinander können. Der Fußballclub Hannover 96 hatte das Patronat des Renntags übernommen und war auch selbst auf der Bahn zugegen. Hannover bot also eine tolle Kulisse für den als Listenrennen gelaufenen Grosser Preis von Rossmann über 2200 Meter. Hier siegte nach starkem Schlussakkord die von Torsten Mundry vorbereitete Brümmerhofer Stute Not for Sale (E. Frank) Sie hatte auf der Zielgeraden zwar die aus gleichem Quartier stammende Ittlingerin Amare etwas behindert, blieb aber dennoch auf dem ersten Platz. Die favorisierte Ovambo Queenn kam unter Henk Grewe auf den zweiten Platz, während Indian Breeze (J. Hirschberger; A. de Vries) sich noch an Amare (T. Mundry; N. Richter) vorbei auf den dritten Platz raufte. Die aus Frankreich angereiste Warling sorgte lange für die Pace, hatte aber noch vor Erreichen der Zielgeraden einen leeren Tank.In München-Riem konnte man einige vielversprechende Dreijährige bewundern. Auenstürmer zum Beispiel, konnte nach seinem Debut am 3. April, bei dem er auf den dritten Platz kam, heute unter Johan Victoire einen vollen Erfolg feiern. Er siegte vor Ach was aus dem Quartier von Wolfgang Figge (B. Clös), der als Zweijähriger in schweren Prüfungen anzutreffen war. Der Sieg mit Auenstürmer sollte nicht der einzige des jungen Franzosen am bleiben. Auch das letzte Rennen des Tages gestaltete er mit Little Boss (J.-P. Carvalho) siegreich. Für Jean-Pierre Carvalho hätte es fast eine 100 % ige Ausbeute gegeben. Sein zweiter Starter, der dreijährige Nandolo debutierte in München und das sehr ansehnlich. Er kam auf den zweiten Platz hinter der Stute Serafina (W. Hickst; A. Crastus). Er wird nun wohl im Österreichischen Derby an den Start kommen. Serafina hat noch eine Nennung für das deutsche Stutenderby.

Gleich im Handicap angetreten war der dreijährige Patanos aus dem Stall von Wolfgang Figge. Im letzten Jahr traf er immer auf starke Gegner, nun setzte er sich überzeugend unter der jungen Nachwuchsreiterin Tamara Hofer gegen die Konkurrenz durch. Tamara Hofer erreichte damit ihren ersten Sieg im Rennsattel. Auch Platz zwei ging an den Stall von Wolfgang Figge. Für den Stall Apfelkorn belegte Lady Fortune unter Katharina Irmer den Ehrenplatz. Die Stute konnte schon bei ihrem Saisoneinstand gewinnen und unterstrich heute ihre gute Form.

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