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Quesada im Henkel Stutenpreis in Düsseldorf heute nicht zu schlagen

Earl of Tinsdal steigert sich zum Duke

Köln 1. Mai 2011

In Frankfurt lief heute nicht alles nach Plan, doch das Hauptrennen blieb davon zum Glück unberührt.

Mit Verspätung rückte man in Frankfurt in die Boxen zum Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler- Gruppe-III über 2000 Meter ein. Ein notwenig gewordener Einsatz des Hufschmieds im ersten Rennen, eine durchbrochene Boxentüre und ein Fehlstart waren dafür verantwortlich. Doch im Hauptrennen waren all diese Ereignisse erst einmal vergessen.

Earl of Tinsdal wurde von Eduardo Pedroza gleich an die Spitze beordert, der kräftige Hengst konnte dort sein Rennen gestalten. Im hinteren Teil des Feldes hatte indies Alexander Pietsch mit dem ebenfalls sehr mächtig agierenden Fly the Stars seine liebe Mühe. Sichtlich schwer zu dirigieren war der Lomitas Sohn, der gleich zweimal aus dem Rudel Richtung Außenrails ausbrach und von Alex Pietsch mühevoll wieder nach innen beordert werden musste. Er tauchte dann kurz in vielversprechender Haltung im Vorderfeld auf, musste aber schließlich dem aufwändigen Rennverlauf Tribut zollen. Abgeschrieben werden sollte der Schützling von Waldemar Hickst keineswegs, er hat sein Potential gegen gute Gegner als Zweijähriger schon gezeigt. Earl of Tinsdal zeigte sich von diesen Eskapaden unbeeindruckt und dirigierte das Geschehen. Die Spitze gab er trotz des am Ende starken Angriffs des Ittlinger Hengstes Saltas (P. Schiergen; A. Starke) nicht mehr ab. Sicher mit einer halben Länge gewann der von Andreas Wöhler trainierte Schützling. Der Schlenderhaner Mawingo kam auf den dritten Platz, hatte mit dem Sieg heute nichts zu tun.Dass Trainer Jean-Pierre Carvalho seine Pferde top in Schuss hat, zeigte er auf seiner Heimatbahn in Frankfurt. Gleich das einleitende Rennen konnte er mit Beacon Hill (E. Pedroza) überzeugend gewinnen. Im zweiten Rennen musste sich seine Stute Alajana im Zielfotoentscheid nur mit einem kurzen Kopf der von Toni Potters trainierten Skagen (S. Ruis) geschlagen geben, während sein Sieger (Sandrino) im vierten Rennen wegen Fehlstarts nicht zählte.

Mann des Tages in Frankfurt war Eduardo Pedroza, dem nahezu alles gelang.
Quesada ist zu schnell für die Anderen

Im Düsseldorfer Henkel Stutenpreis über 1600 Meter war die von Waldemar Hickst trainierte Quesada unter Terence Hellier heute nicht zu schlagen. Die Stute rauschte mit mächtig Speed an den Gegnerinnen vorbei. Wolkenburg (P. Schiergen; F. Minarik) kam auf Rang zwei, während Favoritin Salona sich im via Zielfoto erkanntem Toten Rennen mit Boa Vista (R. Rohne; A. Helfenbein) wieder fand. Die Stute war unterwegs ziemlich heftig und Andreas Suborics hatte alle Hände voll zu tun sie im Feld zu verstecken. Am Ende fehlte dann der Extragang zur Beschleunigung.

Dennoch in Hochform ritt in Düsseldorf Andreas Suborics, der sich nach seinem Sturz am Ostermontag in Köln wieder fit and well zurückmeldete und bis zum Hauptrennen bereits drei Rennen gewonnen hatte.
Westfalensturm gewinnt im besten Handicap in Leipzig

In Leipzig schnappten sich Hardy Hötger und Piotr Krowicki mit Westfalensturm das beste Handicap des Tages, den Ausgleich I über 1850 Meter. Favorit Samardal (A. Wöhler; J. Bojko) belegte den zweiten Rang vor Owentuo (St. Wegner; R. Juracek). Die Münchnerin Prem Ramya und der Kölner Flat Eric waren Nichtstarter.

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