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Historische Kutschen, Top Jockeys und eine Schleppjagd

München startet mit viel PS ins Rennwochenende

München 4. Mai 2011

Nicht nur die Freunde von einem PS kommen am Samstag in München-Riem auf ihre Kosten. Über 50 Oldtimer können den ganzen Renntag über bewundert werden. Es gibt historische Kutschen zu sehen und zur Abrundung des Programms findet noch eine Schleppjagd statt.

Neben diesen Attraktionen werden die Zuschauer auch einige der derzeit in der Top 10 der Jockeys rangierende Reiterinnen und Reiter begrüßen dürfen. Der amtierende Champion Eduardo Pedroza kommt erstmals in der jungen Saison nach München, Vizechampion 2010 Filip Minarik, Alexander Pietsch, Jozef Bojko, Andreas Helfenbein und die Reiterinnen Steffi Hofer und Sabrina Wandt werden erwartet.

München freut sich auch sehr auf den ehemaligen Jockey am Stall von Waldemar Hickst, Peter Heugl. 2009 wurde Heugl bei einem Trainingsunfall in Köln schwer verletzt sitzt seither im Rollstuhl. Nach ihm wurde auch das erste Rennen benannt, das als Peter Heugl Begrüßungsrennen gelaufen wird. Auch der bei einem Pferdetritt letzte Woche verletzte Trainer Marcus Münch wird auf der Rennbahn erwartet. Er gibt mit einem Teil seines Lots den Saisoneinstand. Münch konnte das Krankenhaus mittlerweile mit Rippenbrüchen wieder verlassen. Wegen eines Blutergusses in der Leber musste er anfänglich sogar intensivmedizinisch betreut werden.
Le Francois kommt zurück

Ein Wiedersehen wird es am Samstag auch mit dem seit einem Jahr nicht gelaufenen Le Francois (W. Figge; K. Kerekes) geben. Er hätte sich als Dreijähriger kaum besser ins Renngeschehen einführen können und siegte nach einer lösbaren Aufgabe für sieglose Pferde in einem gut besetzten Auktionsrennen in Bremen. Er sollte in Bestform kaum einen Gegner haben, allerdings sollte man Golden Riviera, der vom Champion Eduardo Pedroza für Trainer John Hillis und Besitzer Rupert Plersch gesteuert wird nicht unterschätzen, ebenso Fierce Storm, der nun unter der Regie von Marcus Münch antritt und den Vicechampion 2010 im Sattel hat.
Mood Music tritt mit besten Referenzen im Sprint an

Das sportliche Highlight ist der Preis des Hotels Prinzregent, ein Altersgewichtsrennen über 1000 Meter. Neben Shot to nothing (Ch. Sprengel, F. Minarik), der sich zuletzt in Hoppegarten "nur" Overdose geschlagen geben musste, kommt ein Pferd an den Start das Black Type Referenzen mitbringt, der Overdose schon schlagen konnte und in der letztjährigen Goldenen Peitsche in Iffezheim den zweiten Platz hinter Amico Fritz und Contat belegte. Die Rede ist von Mood Music (Mario Hofer). Der siebenjährige Wallach hat bereits eine Gewinnsumme von über 200.000€ eingaloppiert. Andreas Helfenbein wird reiten. Aus dem gleichen Quartier tritt unter Tochter Steffi der Wallach Sapphire an. Er belegte im Hoppegartener Fliegerpreis hinter Overdose und Shot to nothing den dritten Platz, trifft letzteren aber nochmals günstiger an als in Berlin.

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