Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Ammerländerin Navarra Queen gewinnt Diana-Trial für die Stuten

Night Magic bleibt die Königin von Iffezheim

Köln 5. Juni 2011

Nach dem enttäuschenden Abschneiden von Night Magic im Gerling Preis in Köln, bei dem sie stark pullend (gegen die Hand des Reiters gehend) an der Innenseite postiert schließlich Vierte wurde, wollte man heute auf die Siegerstraße zurückkehren.





Ihr Betreuerstab hatte für den Grossen Preis der Badischen Unternehmen – Gruppe-II über 2200 Meter - eine bestens aufgelegte Stute angekündigt und nicht zu viel versprochen. Bereits im Führring machte die Münchner Lady einen sehr guten Eindruck. Die Order wurde umgestellt, das war kurz nach dem Start klar. Karoly Kerekes beorderte die Stute gleich an die Spitze und bestimmte das Tempo. Nach anfänglich etwas mehr Geschwindigkeit konnte Kerekes Tempo herausnehmen und die Stute frei galoppieren lassen. Eingangs der Zielgeraden hatte sich das Feld dichter zusammengeschoben, doch Night Magic hatte freie Bahn. Russian Tango (A. Wöhler; E. Pedroza) blieb ihr auf den Fersen und auch Durban Thunder (T. Mundry; T. Hellier) packte schön an. Doch die Stute ließ nicht locker und kämpfte sich mit Höchstgewicht mit einem Hals Vorsprung ins Ziel. „Ich habe erst im Ziel“ gejubelt berichtet ein überglücklicher Wolfgang Figge. Neben Trainer und Besitzer Hans-Gerd Wernicke, dürfte heute auch Karoly Kerekes mit zu den glücklichsten Menschen auf der Iffezheimer Rennbahn gehören.

„Heute konnte ich zeigen, dass Night Magic und ich zusammenpassen“ erklärte er im Siegerinterview bei Daniel Delius. Mit Russian Tango konnte man auch ein richtig gutes Pferd sehen. „Er ist gut gelaufen und hat brav gekämpft“ sagte Coach Andreas Wöhler nach dem Rennen. Wahrscheinlich ist er auf 2000 Metern noch besser aufgehoben. Auch Torsten Mundry zeigte sich zufrieden mit dem Abschneiden seines Schützlings Durban Thunder, der 1 ½ Längen hinter Night Magic ins Ziel kam.

Beim Studium der Starterkarte des Iffezheimer Diana-Trial – Listenrennen für die Stuten über 2000 Meter, beschlich einen schon das dumpfe Gefühl, dass Andrasch Starke sich für das falsche Pferd entschieden haben könnte. Am Zielpfosten wurde diese leise Ahnung dann tatsächlich Gewissheit, denn nicht Königsklasse, der Ritt von Andrasch Starke, sondern die Ammerländerin Navarra Queen, die mit guten Referenzen aus Italien antrat, gewann diese Prüfung. Und nicht nur das, sie besiegte auch die – zumindest von den Wettern – höher eingeschätzte Schlenderhanerin Ladyluve. Ladyluve unter Adrie de Vries schien bereits sicher ins Ziel zu kommen, als Filip Minarik auf Navarra Queen doch eine kleine Schwäche der Monsun Tochter ausmachen konnte. Er warf sein ganzes Können in die Waagschale und fing die Kontrahentin noch mit einem Kopf Vorsprung auf der Ziellinie ab. Platz drei ging an Pasalsa, die von Carmen Bocskai aus der Schweiz entsandt wurde, Frederic Spanu wurde für diesen Ritt gebucht.

Das erste Highlight der Abschlusskarte galt den arabischen Vollblütern. Im The President of the U.A.E. - Cup über 2000 Meter. Hier stand der in Qatar trainiere Schimmelhengst Raihan, der im Besitz von Sheik Abdullah Bin Khalifa Al Thani im Fokus der Aufmerksamkeit. Es gab wahrscheinlich noch kein Rennen, das der Hengst nicht in den Geldrängen beendet hat. So auch heute. Gerald Avranche wartete mit seinem Schützling lange im Mittelfeld bevor er seinen finalen Angriff startete. Er siegte vor den beiden „Niederländern“ Poulain Kossack(H. Otermans) unter Eduardo Pedroza und Bachi Bouzouk (C. J. F. Nibbering; S. Karlsson).

Ein stimmungsvolles Frühjahrsmeeting ging heute zu Ende, nicht ohne die Ehrung der Meetingschampions. Bei den Reitern wurde dies Eduardo Pedroza, bei den Besitzern der Stall Molenhof und bei den Trainern Waldemar Hickst.

Den letzten Sieger des Meetings stellte der Münchner Trainer Dieter Ronge mit Oceanmambo. Er war mit der jungen Nachwuchsreiterin Katharina Irmer unterwegs.

Champions League

Weitere News

  • Fünf Rennen werden von Frauen gewonnen

    Ladies Day in Seckenheim

    Mannheim 22.09.2019

    Lokalmatador Marco Klein ist auf seiner Heimatbahn in Seckenheim immer erfolgreich. Nachdem der Mannheimer Trainer bereits an Fronleichnam vier Rennen gewonnen hatte, stellte er auf der Waldrennbahn am Sonntag beim Radio Regenbogen-Renntag zwei Sieger. Gleich das erste Rennen, eine Prüfung für Dreijährige über 1900 Meter, ging durch Reine Noire in sein Quartier. Stalljockey Tommaso Scardino zeigte auf der Stute, die mit einer Quote von 5,5:1 nicht einmal favorisiert war, einen ganz abgezockten Ritt, führte die im Besitz des Südwestdeutschen Galoppclubs, einer großen Besitzergemeinschaft, stehende Stute zu einem leichten Sieg. "Das war heute mein größter Mumm von allen meinen Startern”, erklärte Klein nach dem Rennen.

  • Der beste Preis von Europa seit Jahren: Großer Saisonhöhepunkt in der Domstadt

    Der Köln-Kracher in der Champions League

    Köln 22.09.2019

    Chef-Handicapper Harald Siemen hat es auf den Punkt gebracht: „Hier können wir uns wohl auf den interessantesten Preis von Europa seit Jahren freuen.“ Am Sonntag ist es soweit, dann beginnt der spannende Endspurt in der German Racing Champions League in diesem Event: Das drittletzte Rennen der elf Top-Prüfungen in sechs deutschen Turf-Metropolen umfassenden Rennserie 2019 ist der absolute Saisonhöhepunkt auf der Galopprennbahn in Köln: Im 57. Preis von Europa (155.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 17:10 Uhr) wird der vorletzte Gruppe I-Sieger des Jahres gesucht!

  • Bocskai-Schützling landet auf Rang vier im Prix du Prince d'Orange

    Solides Comeback von Winterfuchs

    Paris-Longchamp 21.09.2019

    Kurz gesagt: Eine echte Siegchance besaß Gestüt Ravensbergs Winterfuchs schon früh nach Erreichen der Gerade kaum noch, denn die Co-Favoritin Soudania hatte mit einem schnellen Vorstoß sofort alles zu ihren Gunsten geklärt. Doch für einen Moment schien heute in Longchamp durchaus eine bessere Platzierung für den deutschen Gast im Prix du Prince d'Orange möglich gewesen zu sein als eben nur Rang vier.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm