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Hoppegarten startet mit Abendrenntag - Kleine aber feine Karte in Dresden

Pfingsten geht schon am Freitag los

Köln 8. Juni 2011

Auch wenn Pfingsten erst am Sonntag beginnt, wird rennsporttechnisch das Pfingstwochenende schon am Freitag eingeläutet. Dann ist die Rennbahn in Berlin-Hoppegarten mit einem spannenden Abendrenntag vertreten. Am Samstag schließt sich Dresden

an und wird mit seinem Programm nicht nur die deutschen Spitzenjockeys an die Elbe holen.


Offenes Dreijährigenrennen in HoppegartenAuch wenn Amiant (H. Franke; A. Helfenbein) noch im Derbyaufgebot zu finden ist, wird er wohl eher nicht als Favorit in das Rennen für die dreijährigen sieglosen Pferde gehen. Bislang noch nicht geprüft ist der von Andreas Wöhler trainierte Hideki Danon, der in den Farben des Stalles D'Angelo unter Andreas Suborics antreten wird. Er wird sicherlich seine Anhänger finden, auch wenn eine Route für den Oasis Dream Sohn noch nicht ersichtlich ist. Vor Ort trainiert werden unter anderem die beiden Pferde aus dem Hause Dzubasz Aeroyal und Shaki. Beide haben Nennungen in Auktionsrennen, müssen sich aber auch beide noch steigern. Nach Reitverteilung könnte Aeroyal (A. Pietsch) das gemeinte Pferd sein. Seine Anhänger dürfte der von Peter Schiergen entsandte Fährhofer Maguas (F. Schiergen) haben, der zuletzt in Köln einen kleinen Ansatz verriet.Interessantes Feld im HauptrennenMit dem Ausgleich II, dem Preis der Pfingstrosen über 1600 Meter erfolgt am Freitag gänzlich die Einstimmung auf Pfingsten. Das Hauptrennen der Hoppegartener Karte ist mit sechs Startern zwar personell nicht üppig aber interessant besetzt.Gar nicht verkehrt lief bei ihrem letzten Start Directa Comtessa (D. Moser; St. Hofer). Sie war auf Listenebene im Bremer Stutencup engagiert, den bekanntlich Vanjura gewann. Directa Comtessa belegte gar nicht allzu weit zurück den sechsten Platz. Sehr fleißig war in diesem Jahr schon Imasci. Er war bereits siebenmal am Start. Auf den Sandbahnen in Neuss und Dortmund war er schier nicht zu stoppen. Der Schützling von Manfred Hofer wird unter Andreas Suborics ins Rennen gehen. Eine sehr ordentliche Form zeigte im Iffezheimer Frühjahrsmeeting König Shuttle (S. Smrczek; E. Frank) Nach schwachem Saisondebut auf Sand knüpfte der Big Shuffle Wallach damit wieder eine sonst überaus soliden Leistungen an und darf auf keinem Wettschein fehlen.Der Samstag gehört DresdenAm Freiberger Renntag strebt die Deutsche Jockeyelite in die sächsiche Landeshauptstadt. Das Programm kann sich sehen lassen. Sieben Rennen werden an diesem Nachmittag gestartet werden. Mit dem bwin Sachsenpreis auf Listenebene über 2000 Meter wird das Hauptrennen des Nachmittags ausgetragen. Gemeinsam am Start waren zuletzt Lyssio (P. Schiergen; A. Starke) und Irini (H.-J. Gröschel; W. Panov). Beide hatten in einem sehr starken Feld - Sieger damals war Russian Tango, der sich in Iffezheim auf Gruppe-II-Ebene nur Deutschlands bester Stute mit einem Hals geschlagen geben musste - wenig Chancen auf eine bessere Platzierung, doch das könnte sich nun ändern. Bei Irini stört etwas das Höchstgewicht. Für Lyssio und gegen Stall- und Trainingsgefährten Seventh Sky (F. Minarik) hat Andrasch Starke sich entschieden. Seventh Sky hat zuletzt leicht ein Altersgewichtsrennen in Krefeld gewonnen. Er ließ unter anderem Sassoalaoro hinter sich, der sich aktuell in Frankreich sehr gut verkaufte. Vorsicht ist also geboten. Mit Indomito (A. Wöher; E. Pedroza) kommt ein Pferd an den Ablauf, das im ersten Quartal in Meydan engagiert war, einen Stallwechsel hinter sich hat (vorher Pavel Vovcenko) und auf einer längeren Distanz antritt. Maximal war er bislang über die Meile unterwegs. Von den Pferden des Stalles D'Angelo ist nach Reitverteilung Schiller Danon (W. Hickst; A. Suborics) zu präferieren, wobei man Toughness Danon (A. Wöhler; J. Bojko) sicher nicht abschreiben sollte. Sun Society (A. Trybuhl; A. Best) trägt das niedrigste Gewicht.Ausgleich II folgt auf dem FußeNach dem Listenrennen wird der als Ausgleich II gelaufene Preis der Freiberger Brauhaus GmbH ausgetragen. Namenstechnisch sticht hier gleich die Briefmarke (das leichteste Gewicht) ins Auge. Hammer Home (A. Trybuhl; A. Best) war in Köln im Ausgleich III hinter Stromberg und vor Super Hector (Ch. Zschache; E. Pedroza), könnte wieder eine Rolle spielen, auch wenn es nun schwerer wird. Super Hector könnte sich trotz Höchstgewichts wieder gut in Szene setzen. Nach seiner gezeigten Form im Ausgleich II in Baden-Baden und davor in Hoppegarten, muss der Ransom O'War Sohn Tembo (H.-J. Gröschel) auf den Schein und das in prominenter Position. Hier ist noch Steigerung zu erwarten, zumindest die Konsolidierung der tollen Form. Birthday Prince (U. Ostmann; A. Starke) konnte in Frankfurt schön ein Rennen für sieglose Pferde gewinnen, musste auf Listenebene in Baden-Baden Federn lassen. Unterschätzen darf man keinesfalls den Münchner Castiglione aus dem Stall von Wolfgang Figge, zuletzt siegreich im Ausgleich III und mit dem Erfolgshauch von Stallgefährtin Night Magic im Rücken.

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