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In Chantilly wird Ibicenco guter Zweiter

Selkis hält das Gestüt Schlenderhan auf der Erfolgsspur

Köln 12. Juni 2011

Alle Tage sieht man Victor Schulepov nicht in den berühmten Farben des Gestüts Schlenderhan. Doch heute war dies der Fall. Nachdem sowohl Adrie de Vries als auch Michael Caddedu in Paris Chantilly engagiert waren, erhielt der mit der Berliner Rennbahn bestens vertraute Victor Schulepov

den Ritt auf der Schlenderhaner Lady Selkis. Über 1000 Rennen hat Schulepov bereits gewinnen können, ein weiteres kam heute noch hinzu.Diana Trial in Hoppegarten

Was war das für ein Rennen! Bis zum letzten Moment behielt Victor Schulepov auf der Schlenderhaner Stute Selkis die Nerven. Im Diana-Trial auf Gruppe-II-Ebene warf er die Monsun Tochter erst spät in die Entscheidung, wartete hinter Julie's Love (Manfr. Hofer; A. Badel) geduldig bis Jardina (P. Schiergen; A. Starke) die Luft aus- und für Selkis die Lücke aufging. Auf der Linie stellten die beiden dann Julie's Love mit einer Nase Vorsprung. Platz drei ging an die Schwester von Night Magic Night of Dubai, die von Mario Hofer in Krefeld vorbereitet wird. Im Sattel saß Terence Hellier. Paragua (A. Wöhler; E. Pedroza) kam einen kurzen Kopf dahinter ins Ziel. Auch die anderen Damen waren nicht weit dahinter, hatten mit der Entscheidung allerdings diesmal nichts zu tun. Insgesamt muss man aber konstatieren, dass das Deutsche Stutenderby 2011 sicherlich eine spannende und durchaus offene Angelegenheit sein wird. Eines ist aber sicher 182:10 wird es dann auf Selkis sicherlich nicht mehr am Toto geben.Eine gute besuchte Rennbahn mit charmanter Moderation konnte man heute in Hoppegarten erleben. Dem Motto Ladies' Day folgten viele Damen in bezaubernder Hutmode.
Recke dominiert in Saarbrücken

Gleich dreimal konnte sich der Weilerswister Coach in die Siegerliste in Saarbrücken-Güdingen eintragen. Amateurrennreiterin Kirsten Schmidt, die vor allem auf den Bahnen des Südwestens zuhause ist, saß bei allen drei Erfolgen im Sattel. Super Kenny und Bound by Honour gewannen die ersten beiden Galopprennen der Saarbrückener Karte. In der abschließenden Prüfung sorgte Mary James für einen vollen Erfolg.

Das beste Handicap des Tages, den mit 11.000 Euro (!) dotierten Ausgeich III über 1350 Meter sicherte sich May Day unter Hana Mouchova. Die von Sarka Schütz trainierte Stute siegte leicht mit drei Längen und sicherte sich die Siegprämie von 7000 Euro. Wonderful Rose (N. Bach; S.Jadwiszczak) und Valhillen (T. Schmeer; M. Pecheur) komplettierten den Einlauf.
Schlenderhan in Chantilly

Für zwei weitere Schlenderhaner Pferde ging die Reise heute nach Paris auf die Rennbahn Chantilly. Auf Gruppe-III-Parkett über 2400 Meter waren Ibicenco (A. de Vries) und Arlington (M. Caddedu) engagiert. Arlington hatte die Aufgabe des Hasen, die er auch mehr als ordentlich erfüllte. Er sorgte für ordentliche Fahrt für Stall- und Trainingsgefährten Ibicenco. Die Rechnung ging fast auf, fast, denn Kreem unter Maxime Guyon raufte sich am Ende noch vorbei. Dennoch empfiehlt diese Form den Schlenderhaner für eine bessere Platzierung im Deutschen Derby. Scalo und Nice Danon in Mailand

Engagements auf der Mailänder Rennbahn hatten heute der Schimmel Nice Danon (A. Wöhler) und Scalo (A. Wöhler). Nice Danon war über 1600 Meter auf Listenebene engagiert. Unter Andreas Suborics kam er zeitgleich mit dem italienischen Pferd Passaggia (A. Cascio; U. Rispoli) ins Ziel. Man kann nur hoffen, dass der sympathische Schimmel bald mal einen Sieg ganz alleine feiern darf. Zwei Rennen später kam der Galopper des Jahres 2010 Scalo unter Lanfranco Dettori an den Start. Im Gran Premio Di Milano auf Gruppe-I-Ebene musste er sich nach aufwändigem Rennverlauf nur Voila Ici (V. Caruso; M. Demuro) geschlagen geben.Gestüt Ammerland sorgt für neuen Coup in Frankreich

Wieder für einen fulminanten Erfolg in Frankreich sorgte das Gestüt Ammerland. Im Prix de Diane war Golden Lilac angetreten. Nachdem sie im Mai den auf Gruppe-I-Level angesiedelten Prix Poule d'Essai des Pouliches in Longchamps gewann, war der Prix de Diane die logische Konsequenz für die von André Fabre trainierte Stute. Heute gewann sie unter Maxime Guyon in sehr feinem Stil und konnte die noch höher eingeschätzte Galikova (O. Peslier) sicher hinter sich lassen.

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