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Leipzig setzt Galopprennen am Samstag fort

Krefeld bittet zum After- Work-Renntag

Köln 16. Juni 2011

Mit einem Abendrenntag in Krefeld startet der deutsche Turf ins Rennwochenende. Der Samstag gehört dann der Rennbahn in Leipzig, die für den Rennverein Halle einspringt und ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt hat.

Kann Antonello sich rehabilitieren?

Das einleitende Rennen des Krefelder Renntags gehört den ganz jungen Pferden. Fünf zweijährige Pferde sind für das EBF- Rennen, den Preis des Weingutes Antinori, Toskana über 1200 Meter angemeldet worden. Startnummer eins trägt der Hengst Antonello (Ch. v. d. Recke; S. Wandt), der bereits im Richard Kaselowsky Memorial (Badener Jugend-Preis) in Iffezheim engagiert war. Dort konnte der keine Akzente setzen. Nun tritt er mit Scheuklappen an. Alle anderen Pferde kommen als absolute Neulinge auf die Bahn, vertreten aber durchweg Quartiere, die auch die Youngster ganz weit nach vorne bringen können.Sportliche Highlights der Krefelder Karte werden die beiden Ausgleich III Rennen sein. Der zuerst ausgetragene führt über die Sprintdistanz von 1300 Metern. Hier rückt unter anderem der Baden-Baden Spezialist Mack Summerland (J.H.Smith; M. Suerland) in Startbox 10 ein. Vielleicht kann er seine gute Form in Krefeld fortsetzten. Insgesamt nutzen viele niederländische Quartiere diesen Renntag und werden es den deutschen Pferden nicht ganz einfach machen. Im zweiten Ausgleich III, dem Preis der Melia Int. Hotels 2050 Meter, der zeitgleich auch Wettchance des Tages ist, sattelt Elfi Schnakenberg die Stute Alesita (J. Bojko), die nach ihrem guten zweiten Platz in Baden-Baden auch hier wieder gute Chancen anmeldet. Peter Schiergen schickt unter Sohn Dennis Prinz ins Rennen. Er kommt gut mit der Krefelder Bahn zurecht, sollte bald zum Sieg stehen. Das Leichtgewicht im Feld Zarate (A. Bertram; A. Best) steht sehr günstig in der Partie und sollte auf keinem Wettschein fehlen. Irish Silk (M. Hofer; T. Hellier) sollte trotz der zu tragenden 62 kg immer beachtet werden.Nach dem letzten Rennen wird aus dem After-Work-Renntag eine After-Work-Party, bei der ein schöner Renntag aus- und das bevorstehende Rennwochenende eingeläutet werden können.Leipziger Scheibenholz mit acht Rennen

Die dreijährigen Pferde kommen gleich im einleitenden Rennen des Leipziger Renntages zum Zuge. Eines der neun Pferde, die sich auf die 2000 Meter Distanz begeben, wird am Ende nicht mehr sieglos sein. Schon nah am Sieg war in Gotha der Hengst Nemo (P. Hirschberger; B. Clös). Er könnte sich nun schadlos halten. Aloahe (Dr. A. Bolte; A. Best) traf es in Frankfurt bei seinem Saisondebut sehr schwer an. Unter anderem waren in diesem Rennen Ametrin und Julie's Love engagiert, die mittlerweile beide auf Black Type verweisen können. Christian Freiherr von der Recke schickt Quintara, die unter Filip Minarik ins Rennen gehen wird. Das dieser in herausragender Form reitet hat er in der letzten Zeit hinlänglich bewiesen.Im besten Handicap des Tages, dem Ausgleich III über 1300 Meter, könnte der von der Dresdener Trainerin Claudia Barsig trainierte Banda Sea unter Alexander Pietsch eine gute Rolle spielen, auch wenn ihm eine etwas längere Distanz sicherlich etwas gelegener käme. Die von Dr. Andreas Bolte gesattelte Stute Foreia steht mit der Erlaubnis von Maxim Pecheur ebenfalls sehr ansprechend in der Partie. Mit der Leipziger Bahn kommt Sinfonie (L. Pyritz; P. Krowicki) bestens zurecht. Sie muss allerdings einen Sprung bewältigen.

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