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Dagostino vor Stromberg in Ausgleich II

Alianthus bleibt auf der Siegerstraße

Köln 25. Juni 2011

Das Derby-Meeting ist eröffnet. Wie bei einer Autobahneröffnung wurde feierlich ein Band zerschnitten und das hochkarätige Meeting im Horner Moor eröffnet.

Etwas mehr Besucherinnen und Besucher hätte sich der Hamburger Rennclub am Eröffnungstag der Derbywoche sicherlich gewünscht. Dank der Charity Aktion für das SOS-Kinderdorf Harksheide mangelte es aber nicht an den ganz jungen Besuchern.
Alianthus ist nicht zu stoppen

Start-Ziel hatte der Hernando Sohn Alianthus das Franz-Günther von Gaertner Gedächtnisrennen – Gruppe-III, 1600 Meter - unter Kontrolle. Adrie de Vries beorderte Alianthus sofort an die Spitze und gab diese nicht mehr her, konnte immer weiter zulegen. Dahinter mühten sich Earl of Fire, Emerald Commander und Rose Danon – ohne Erfolg. Schließlich kam vom letzten Platz Le Big (U. Stoltefuß; A. Helfenbein) noch stark in die Partie. Aber auch er kam nur zwei Längen an den Führenden heran. Emerald Commander (S. bin Suroor; T. Hellier) hatte es als Saisondebütant noch etwas schwer, fand nicht richtig in Tritt. Auf den dritten Platz lief noch Sanji Danon (W. Hickst) die vermeintlich zweite Farbe des Stalles D'Angelo unter Alexander Pietsch.

„Ein Rennen gewinnt er immer“

Das sagte Rennkommentator Manfred Chapman nach dem Sieg von Dagostiono unter Dominique Boeuf. Und er meinte den Reiter. Mit Dagostinos Sieg, er wird in München-Riem von Trainerin Jutta Mayer vorbereitet, rechneten nicht die meisten. Deutlich höher eingeschätzt wurde der dreijährige Stromberg (A. Wöhler; E. Pedroza), der sich diesmal erstmalig in seiner noch jungen Karriere geschlagen geben musste. Allerdings nur mit einem Hals und das ist sicherlich keine Schande! Stromberg hat das Vertrauen, das in ihn gesetzt wurde (er wurde als Totofavorit gehandelt) nicht enttäuscht und lieferte trotz der knappen Niederlage, eine Vorstellung, die Lust auf mehr macht. Dagostino wurde von Boeuf mit viel Vertrauen vom Ende des Feldes durch dasselbe dirigiert und kam in schönem Stil zum Sieg. Shining Glory (W. Hickst; A. Suborics) komplettierte den Einlauf.
Überraschung in der zweiten Wettchance des Tages

350:10 bezahlte der Sieg von Black Powder (Frau D. Smith; St. Hofer) auf Sieg, 60:10 betrug die ebenso stolze Platzquote. Kaum einer hatte den vierjährigen Wallach aus Düsseldorf auf der Rechnung, doch Steffi Hofer servierte ihm ein Rennen nach Maß und ließ sich auch durch einen starken, aber auch schnell wieder verpuffenden Angriff von La belle Amie (Frau B. Fellermann; E. Pedroza) nicht beirren. Fürwahr (H.-H. Jörgensen; A. Best) machte die Dreierwette noch zusätzlich fett (26.597:10). Viertes Pferd wurde Silenzio Mo (H. Hötger; P. Krowicki). Wer die Viererwette getroffen hatte durfte sich über eine Quote von 136.170:10 freuen.

Dagegen nimmt sich die Viererwettquote der ersten Wettchance des Tages von 12.282:10 relativ bescheiden aus. Hier siegte Cyperus (R. Dzubasz; A. Pietsch) vor El Abrego (A. Wöhler; E. Pedroza), Darshana (J. Mayer; F. Minarik) und Bear in Mind (Ch. Sprengel; A. Starke). Drax konnte nach seinen starken Formen in Baden-Baden diesmal keine Akzente setzen, er endete als Neunter.

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