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Perfect Son macht im Ausgleich II alles richtig

Walero gewinnt die Hamburger Flieger Trophy

Köln 29. Juni 2011

Knapper hätte das Ergebnis im Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. (Flieger Trophy) Gruppe-III über 1200 Meter kaum ausgehen können. Gerade einmal einen Pferdekopf waren die drei erstplatzierten Pferde auseinander!

Walero und Koen Clijmans auf der SiegerstraßeDa war sie wieder die alte Turfweisheit: Vergiss nie die beste Form eines Pferdes! Sie hat sich im Horner Moor am dritten Meetingstag gleich zweimal bestätigt. Zum einen mit dem Sieger in der ehemals als Flieger Trophy betitelten Gruppe-III-Prüfung über 1200 Meter und zum anderen mit dem zweitplatzierten Pferd in dieser Prüfung. Weder Walero (U. Ostmann) und noch viel weniger Calrissian (F. Reuterskiöld/Schweden; R. Schistl) waren am Toto sonderlich beachtet worden. Walero hatte seine tolle Form in Baden-Baden in der Silbernen Peitsche im Anschluss nicht weiter bestätigen können. Damals musste er nur Amico Fritz vor sich anerkennen. Calsrissian hat in dieser Saison noch keinen Ansatz gezeigt, 2010 allerdings zwei Formen auf Listenebene ausgepackt, die sich sehr ordentlich lesen lassen. Heute hat er es allen gezeigt und, wenn auch knapp, noch Smooth Operator in Schach gehalten, der sich zuletzt ganz stark im Geschehen zurückgemeldet hat. Den Kopf noch ein Stück weiter vorn im Ziel hatte Walero. Er hat nach klugem Ritt von Koen Clijmans verdient gewonnen. Doch auch Smooth Operator braucht sich nicht zu verstecken und hat seine gute Form unterstrichen. Er war auch unter dem berühmten Handtuch, unter das die drei erstplatzierten Pferde alle passten. Smooth Operator musste -- aus der äußersten Startbox ins Rennen gegangen -- an der Aussenseite weite Wege gehen.Perfect Son mit perfektem Rennverlauf im Ausgleich II siegreichSchon in Baden-Baden hatte Clemens Zeitz ein gutes Gefühl als er seinen Schützling Perfect Son sattelte. Hier lief nicht alles nach Plan und Perfect Son konnte sich nicht richtig in Szene setzen. In Hamburg sah das nun ganz anders aus. Start Ziel hatte der Sabiango Sohn das Geschehen im Griff und siegte sicher. Die Platzgelder gingen an All Gentleman (F. Breuß; A. Pietsch), der sich vor dem Horner Bogen schon recht weit aus dem Rennen gelehnt hatte, diese Phase aber offensichtlich gut genutzt hat um sich die zweite Luft für seinen starken Schlussakkord zu holen. Er und der Münchner Schachspieler nahmen am Ende noch den dreijährigen Kahoon (A. Wöhler; E. Pedroza) in ihre Mitte und zogen an ihm vorbei. Keine Schande, denn er war nicht weit hinter dem drittplatzierten Schachspieler (W. Figge; F. Minarik) im Ziel.Seejagdrennen à la SchnakenbergDrei Pferde hatte Elfi Schnakenberg vor dem Hamburger Seejagdrennen gesattelt, alle drei verdienten Geld. Zwei als Erstplatzierte, Allegan auf Rang vier. Alanco (C.Chan) hatte schließlich die Nase vorn, ein nicht ganz alltäglicher Ausgang in einem Jagdrennen. Er und Stallgefährte Gelon (V. Korytar) lieferten sich einen heißen Endkampf. Zweieinhalb Längen dahinter kam der Recke Schützling Approved Force (F. X. Weißmeier) ins Ziel. The German Herman wurde fünfter, er wurde im Rennen durch die reiterlosen Pferde behindert und von Paul Andrew Johnson entsprechend vorsichtig über den Kurs gebracht.

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