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Ausgleich I geht nach Krefeld

Danedream cantert im 121. Gr. Preis von Berlin

Köln 24. Juli 2011

Wer denkt, dass es dreijährige Pferde gegen die Älteren schwer haben, vor allem auf Gruppe Level, der ist heute in der Bundeshauptstadt auf der Hoppegartener Rennbahn eines Besseren belehrt worden. Vor einer Kulisse von über 10.000 Zuschauern wurde dem Event ein mehr als würdiger Rahmen gegeben.

Andrasch Starke und Danedream marschieren mit viel Esprit zum Sieg

Ein richtiges Schmankerl stand mit dem 121. Grossen Preis von Berlin auf Gruppe I Ebene auf der Rennagenda des deutschen Turfs. Als wirkliche Gruppe I Prüfung wurde das Rennen von den Experten gehandelt. Und das war es vom Start bis ins Ziel. Relativ langsam begann die Partie bis es Night Magic (W. Figge; F. Minarik) zu langsam wurde und sie in der Gegenseite das Kommando übernahm. Bis etwa 500 Meter vor dem Ziel lag die Münchner Stute vorne, dann kam der Angriff der dreijährigen Danedream (P. Schiergen; A. Starke). Wirklich bestechend machte die Lomitas Tochter, die im Besitz des Gestüt Burg Eberstein ist, Meter um Meter gut um schließlich überlegen vor den anderen Pferden, allen voran Scalo (A. Wöhler; M. Guyon) zu gewinnen. Scalo verteidigte noch knapp Rang zwei vor Superstition (M. Klug; A. Suborics). Night Magic kam am Ende auf Rang vier. Die drei Pferde, die auf die Plätze kamen waren unter dem berühmten Handtuch zu verstecken. Lucas Cranach (S. Smrczek) lehnte sich heute etwas zu weit aus dem Rennen, was in derartiger Gesellschaft wohl nicht die ideale Taktik ist. Der auch hoch gehandelte Cavalryman (S. Bin Suroor; A. Pietsch) kam auf dem letzten Platz ins Ziel. Auf ihm hatte Alexander Pietsch einen kurzfristigen Ritt bekommen, nachdem Lanfranco Dettori, der am Tag vorher in England auf Rewilding zu Fall gekommen war, den Ritt nicht wahrnehmen konnte. Grosser Preis von Berlin im öffentlich rechtlichen Fernsehen

Lange ist es her, dass im öffentlich rechtlichen Fernsehen Galopprennsport übertragen wurde. Die Zeiten, in denen das Deutsche Galopperderby in die Tagesschau Eingang fand, sind längst vorbei, auch die als Addi Furler den Galopprennsport mit Leidenschaft in der Sportschau präsentierte. Umso erfreulicher ist es, dass es noch heute um 18:30 Uhr in der Sportschau einen 30 Sekunden Bericht über den Renntag geben wird, dies teilte Dana Trenkner, die Pressesprecherin der Berliner Galopprennbahn, nicht ohne Stolz mit. Steffi Hofer zeigt den Jungs die Eisen

Mit dem einzigen Dreijährigen im Feld war Steffi Hofer, derzeit Deutschlands beste Amazone, im Ausgleich I, der als Internationales Superhandicap mit Viererwette gelaufen wurde, unterwegs. 1800 Meter betrug die verlangte Distanz. Mit sehr beachtlichen Formen aus Deutschland und Frankreich reiste Point Blank (M. Hofer) an die Spree. Sein fünfter Platz im Mehl Mülhens Rennen auf Gruppe II Ebene machte auf dem Papier den besten Eindruck. Nun bestimmte der Royal Dragon Sohn Start - Ziel das Geschehen, konnte auch deutlich erleichtert mit nur 51 kg in die Prüfung gehen. Er verwies Empire Storm (A. Wöhler; E. Pedroza) und Trainingsgefährten Combat Zone (M. Hofer; T.P. Queally) auf die Plätze. Bei den Zweijährigen gewinnt die meiste Rennerfahrung

In der einleitenden Prüfung waren die jüngsten Rennpferde am Ablauf. Elf Zweijährige nahmen teil. Den Sieger stellte Christian Sprengel mit Arabian Falcon. Der Hengst bestritt heute schon sein fünftes Rennen, brachte also die meiste Routine mit. Er setzte sich gegen die Fährhoferin Paraisa (A. Wöhler; E. Pedroza) und Spirit Danon (P. Schiregen; A. Suborics) durch. Immerhin 80 Euro:10 gab es als Siegbörse auf den Dutch Art Sohn.

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