Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Sparkassen Renntag im Krefelder Stadtwald

Gruppe-I-Klassiker am Sonntag in München Riem

Köln 30. Juli 2011

Sowohl in München-Riem, als auch im Krefelder Stadtwald wird ein umfangreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein geboten, beide Bahnen rechnen mit vollen Häusern. Im Zentrum steht natürlich der gebotene Sport, der wieder einmal als hochkarätig bezeichnet werden kann.

München-Riem mit nächstem Gruppe-I-Klassiker

Kalter Kaffee macht bekanntlich schön, Dallmayr Kaffee schnell. Zum 35. Mal wir in München-Riem heuer der Dallmayr-Renntag veranstaltet. Der Highlight Renntag der Riemer Rennsaison wird seit dieser Zeit von der Familie Wille - Eigner des Hauses Dallmayr in München - großzügig unterstützt. Etwa 30.000 von Dallmayr gesponserte Tassen Kaffee werden in die Kehlen der kaffedurstigen Rennbahnbesucher fließen, wertvolle Geschenkkörbe des Delikatessenhauses verlost werden.

Im Zentrum des sportlichen Interessen steht Der Grosse Dallmayr-Preis auf Gruppe-I-Parkett über 2000 Meter. Ein kleines aber feines Feld hat sich dafür angemeldet, bei dem zwei Pferde besondere Beachtung erfahren. Zum einen der aus Irland anreisende sechsjährige Hengst Famous Name (D. K. Weld; P. J. Smullen), der in den Farben von Khalid Abdullah (Der britische dreijährige Ausnahmegalopper Frankel, der gerade mit 5 Längen Vorsprung die Sussex Stakes in Goodwood gewann, trägt auch diese Farben) an den Start kommt. Etabliert auf Gruppeparkett in Irland, Gruppe-I- platziert und mit einer Gewinnsumme von über 1 Million Euro ausgestattet reist der Dansili-Sohn an die Isar. Das dürfte so manchem Teilnehmer kalte Füße machen. Nicht ganz so kalt dürften die Füße von Peter Schiergen werden. Er schickt seine Stute Elle Shadow unter Andrasch Starke ins Rennen. Die Diana- Zweite im letzten Jahr hat bei ihrem Saisondebut 2011 im Dortmunder Preis der Wirtschaft auf Gruppe-III-Level die Gegner in Grund und Boden galoppiert. Seither war sie nicht mehr am Start, was bei der Shamardal Tochter kein Nachteil ist, denn sie beschleunigt von Null auf Hundert.

Sie ließ auch schon Durban Thunder (T. Mundry; T. Hellier) hinter sich, der auch mit dabei sein wird. Durban Thunder ist schon des Öfteren auf Russian Tango (A. Wöhler; E. Pedroza) getroffen, dem er sich im Preis der Badischen Unternehmer in Iffezheim mit einem Hals geschlagen geben musste. Im Hansa Preis in Hamburg kam Durban Thunder dann vor Russian Tango ins Ziel. Heimische Interessen vertritt Impostor. Er kam im Österreichischen Derby auf Rang drei (wurde von Rang zwei nach Behinderung zurückgesetzt) hinter Noble Champion. In der Aussenseiterpostion wird der Slowakische Derbysieger des vergangenen Jahres Innovator( Fr. Z. Kubivicova; Z. Smida) sich wiederfinden. In seiner Heimat ist er eine hohe Hausnummer, ob es hier auf Gruppe-I-Parkett reicht bleibt abzuwarten.
Anspruchsvolles sportliches Rahmenprogramm

Im Rahmenprogramm werden auch zwei Listenrennen und ein Ausgleich II ausgetragen. Während die Dallmayr Coupe Lukull über 1600 Meter den Stuten vorbehalten ist, sind in der Dallmayr Prodomo Trophy die Sprinter jedweder Couleur angesprochen. Bei den Stuten kommen vier Dreijährige gegen die Älteren an den Ablauf, von denen Skagen (H.W. Hiller; E. Frank) und Jardina (P. Schiergen; A. Starke) auf den ersten Blick am besten gefallen. Bei den älteren Damen gefallen Devilish Lips (A. Löwe; A. de Vries), Waldjagd (A. Wöhler; E. Pedroza) und Western Mystic (W. Hickst; A. Suborics). Die Formen der französichen Stute Nuit d'eté (H.-A. Pantall; F. Veron) sind nicht ganz einfah in Relation zu bringen. Ohne Grund wird man sie aber nicht in den Transporter laden.
Acht Pferde in Listenprüfung für die Sprinter

Die Sprinter sind in einem kleineren Feld und über 1400 Meter unterwegs. Hier muss man fast alle Pferde auf der großen Rechnung haben. König Concorde (Chr. Sprengel; D. Porcu), Ferro Sensation (J. Pubben; A. de Vries), der zuletzt keinen guten Rennverlauf hatte und Le Big (U. Stoltefuß; F. Minarik) sind zuerat zu nennen. Stark Danon (W. Hickst; A. Suborics) ist einer der zwei Dreijährigen im Feld und gut genug. Die einzige Stute im Feld ist Adorna (Chr. Sprengel; A. Starke). Sie hatte mit den Stuten auf Listenebene keine Probleme, nun bekommt sie es mit den männlichen Kollegen zu tun.

Im Ausgleich II über 2000 Meter könnte Dagostino (J. Mayer; A. Starke) wieder das Maß aller Dinge sein. Sein Hamburger Sieg sah sehr gut aus. Mi Senor (A. Wöhler; E. Pedroza) hatte am 3. Juli ein Engagement im Deutschen Derby. Er tritt erstmals im Handicap an, hat auf der Riemer Bahn schon einen überlegenen Sieg feiern können. Lokalmatador Fortunato (W. Figge; F. Minarik) muss immer beachtet werden. Adilo (A. Schneider) aus gleichem Quartier muss einen Sprung bewältigen. Perfect Son (Cl. Zeitz; D. Moffatt) wird für das Tempo sorgen. An einem guten Tag ist ein Start-Ziel Erfolg immer drin.
Krefeld mit neun stark besetzten Prüfungen

Ein spannender Ausgleich III über 1700 Meter steht unter anderem ins Haus. Zwölf Kontrahenten werden sich darin messen. Eskulina (M. G. Mintchev; D. Schiergen) hat sich mühelos aus der Maidenklasse verabschiedet, kommt erstmals im Handicap an den Start. Guardian Angel (A. Löwe; A. Helfenbein) hat diesen Sprung schon ordentlich bewältigt. Einige Kandidaten müssen sich nach Pause wieder ins Geschehen zurückmelden, z. B. der Schimmel Dosimo (M. Münch; H. Grewe), mitmischen kann er, wenn er in Form ist durchaus. Bright Love (U. Ostmann; N. Richter) hatte immer wieder starke Gegnerinnen, könnte vom niedrigen Gewicht profitieren.
Interessant besetzte Wettchance

In der Wettchance des Tages, Ausgleich III über 2200 Meter treffen auch einige aussichtsreiche Pferde aufeinander. Frischer Sieger in Hamburg ist Little Millenium. Im Ex-Aktiven Cup siegte er unter seiner Trainerin Marion Weber. Nun ist Andreas Helfenbein gebucht. Einen überlegenen Sieg in Düsseldorf konnte Amancaya (W. Hickst; M. Suerland) zuletzt feiern. Wells Tigress (M. Münch; H. Grewe) hat sich in dieser Saison zweimal den Ehrenplatz geholt, ein Sieg wäre logisch in dieser Reihe.
Zwei ehemalige Derbystarter am Ablauf

Egon (W. Hickst; A. Helfenbein) und Panyu (P. Schiergen; D. Schiergen) haben sich 2009 im Deutschen Derby schon getroffen (dieses gewann Wiener Walzer). Beide konnten hier keine großen Akzente setzen. Egon konnte Rennen der heutigen Kategorie (E) leicht gewinnen, steht heraus. Panyu hat sich in Hannover Anfang Juli wieder auf die Siegerstraße zurückgebracht. Hier ließ er den späteren Bad Harzburger Sieger Muthesius hinter sich. Viel spricht für einen Einlauf der beiden, aber nicht alles. Der fünfjährige Lucarelli (St. Otruba; A. Best) zum Beispiel ist diese Jahr toll in Form, aber auch die Stute Classic Sun (J. Naouri; K. Clijmans) kann gefährlich werden. Zudem muss man die niederländischen Gäste auf der Krefelder Rennbahn immer beachten. Darvalla (M. G. Mintchev; St. Hofer) sollte ebenso mit auf den Schein.

Weitere News

  • Fünf Deutsche in St. Moritz um 111.111 Franken

    Der Schnee-Grand Prix in St. Moritz

    St. Moritz 22.02.2017

    1.822 Meter Höhe, ein zugefrorener See, Pferde auf Schnee – an diesem Sonntag wird der Nobelskiort St. Moritz im Schweizer Engadin wieder ganz besonders im Fokus stehen. Nicht nur die High Society, sondern auch die vielen Rennsportfreunde freuen sich auf den Abschlusstag des White Turf Meetings. Denn mit dem Longines 78. Großer Preis von St. Moritz (5. Rennen um 13:40 Uhr) wird das absolute Top-Event ausgetragen, das mit seiner Dotierung von 111.111 Franken zugleich die höchstdotierte Prüfung im Galopprennsport des Nachbarlandes ist. Auch die französische Wettgesellschaft PMU überträgt den Grand Prix live, womit auch alle hiesigen Fans via Stream bei Wettstar.de live mit von der Partie sein können.

  • Renovierungsarbeiten an der Iffezheimer Tribüne schreiten voran

    Baden Racing: Voll im Zeitplan

    Baden-Baden 21.02.2017

    Auf der bedeutendsten deutschen Galopprennbahn in Baden-Baden/Iffezheim wird in die Zukunft investiert. Das lässt sich an den Sanierungsarbeiten erkennen. Wir zitieren aus einer Presseinformation des Rennveranstalters Baden Racing:

  • Diplomat und Noor Al Hawa kämpfen um Riesen-Preisgelder

    Deutsches Galopper-Duo in Katar

    Doha/Katar 21.02.2017

    Rund zwei Millionen Menschen leben auf einer Fläche, die kaum größer als unser Bundesland Hessen ist. Doch es handelt sich um eines der reichsten Länder auf dem Globus – Katar, eine Halbinsel am Persischen Golf, umgeben von Saudi-Arabien und Bahrain, dieses Öl- und Erdgas-Emirat ist schon jetzt als Ausrichter der Fußball-WM 2022 in den Schlagzeilen. Auch im Pferdesport setzt man immer mehr auf Internationalität.

  • Top-Veranstaltung wieder ein voller Erfolg

    Züchtertag im Gestüt Röttgen

    Köln 20.02.2017

    Es ist eines der ältesten, bekanntesten und erfolgreichsten Vollblutgestüte Deutschlands. Und es gibt kaum einen idyllischeren Ort als das Gestüt Röttgen in Rath-Heumar vor den Toren Kölns. Am vergangenen Samstag trafen sich hier die Fans des Galopprennsports und der Zucht zum großen Züchtertag. Einmal mehr wurde die Veranstaltung, die auf Einladung der Mehl-Mülhens-Stiftung zustande kam, ein voller Erfolg.

  • Usbekia erneut im Skikjöring von St. Moritz vorne

    Deutsche Pferde dominieren in der Spezial-Disziplin

    St. Moritz 19.02.2017

    Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel – bestes Wetter herrschte am Sonntag vor der beeindruckenden Bergkulisse von St. Moritz – das sahen nicht nur die TV-Zuschauer beim Abschlusstag der Ski-Weltmeisterschaft in dem Schweizer Nobelskiort, wo der Deutsche Felix Neureuther im Slalom die Bronzemedaille holte.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm