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Volles Haus in München-Riem

Durban Thunder stellt Famous Name

Köln 31. Juli 2011

Man kann es im Grunde als lupenreinen Hattrick bezeichnen, was den ausländischen Gästen im Grossen Dallmayr- Preis in München-Riem in den letzten drei Jahren gelang. Mit Lady Jane Digby, Pressing und Linngari gingen die Siege der letzten Jahre jeweils auf die Insel. Vier Jahre ist es her

, dass mit Soldier Hollow ein im Lande trainiertes Pferd diese Prüfung gewann. Heute fand die Serie der Gäste ein Ende.Durban Thunder schafft es Start-ZielDass Durban Thunder im Grossen-Dallmayr-Preis, Gruppe-I-Rennen über 2000 Meter, das Tempo bestimmen würde war im Grunde klar, dass er dann dieses von ihm angeschlagene und durchaus anspruchsvolle Tempo bis ins Ziel verteidigen würde war vielen weniger klar. Doch er hat es getan und zudem absolut souverän. Er ließ den beiden Speed- und zudem favorisierten Pferden Famous Name (D.K. Weld; P.J. Smullen) und Elle Shadow keine Chance. Als Famous Name für diese mit insgesamt 155.000 Euro dotierte Prüfung nachgenannt wurde ging ein Raunen durch die deutsche Turfwelt und man hörte es munkeln, dass mit ihm wohl der Sieger feststehen würde. Doch für Famous Name hat es heute nur für den zweiten Platz gereicht. Unzufrieden braucht seine Crew dennoch nicht zurück nach Irand zu reisen, denn mit Elle Shadow (P. Schiergen; A. Starke) hat der Dansili-Sohn eine der besten Stuten im Lande hinter sich gelassen. Die Elle Danzig Tochter Elle Shadow konnte in diesem Jahr nicht in die Fußstapfen ihrer Mutter treten, die 1998 diese Prüfung gewann. Sie zog im Fahrwasser von Famous Name schön mit, ließ aber dann den Schuss Spritzigkeit vermissen und kam auf Rang drei. Russian Tango (A. Wöhler; E. Pedroza) folgte schon deutlich zurück. Hinter ihm kamen noch Lokalmatador Impostor (W. Figge; F. Minarik) und der Gast aus Tschechien Innovator (Fr. Z. Kubovicova; Z. Smida) ins Ziel. 109:10 Euro Einsatz gab es für Durban Thunder auf Sieg.Auf dem Geläuf konnte man im Anschluss die pure Begeisterung bei den Mitgliedern des Stalles Tinsdal, die als Besitzer von Durban Thunder zeichnen und bei seinem Trainer Torsten Mundry genießen. Terence Hellier hat einmal mehr untermauert warum er bei vielen Trainern und Besitzern hohes Ansehen genießt und einen perfekten Ritt hingelegt.Skagen imponiert im ListenrennenBei den dreijährigen Ladies las sich ihre Form als durchaus ordentlich. Die Rede ist von Skagen (H. Hesse; E. Frank). Sie gewann die Dallmayr Coupe Lukull Listenprüfung über 1600 Meter für die Stuten sicher mit 1 1/2 Längen. Das Ende der Fahnenstange scheint damit für die Dashing Blade Tochter noch nicht erreicht zu sein. Devilish Lips (A. Löwe; A. de Vries) lief auch ein sehr schönes Rennen, endete als Zweite vor Nuit d'ete (H.-A. Pantall; F. Veron) und Waldjagd (A. Wöhler; E. Pedroza). Die Viererwette zahlte 22.222 Euro:10.Stark Danon trumpft in Sprinterprüfung ganz stark aufSeinen dritten Tagessieg schaffte Andreas Suborics auf Stark Danon. In der zweiten Listenprüfung am Dallmayr-Renntag, dem Saisonhighlight in München-Riem, ließ der Dreijährige dem Routinier König Concorde (Chr. Sprengel; D. Porcu) keine Chance und bescherte Andreas Suborics zudem einen Sieg in einem der Hauptrennen der Karte. Mit Höchstgewicht war König Concorde in die Prüfung gestartet, hat in der Niederlage keineswegs enttäuscht. Platz drei ging an Le Big (U. Stoltefuß; F. Minarik).Dagostino dominiert Ausgleich IIDas beste Handicap der Rennkarte gewann wie er wollte der fünfjährige Dagostino (J. Mayer; A. Starke). Der Tiger Hill Sohn kommt nun so richtig in Tritt, canterte vor den Gegnern mit drei Längen Vorsprung ins Ziel. Der Frankfurter Gast Perfect Son (Cl. Zeitz; D. Moffatt), der in gewohnter Manier für das Tempo an der Spitze gesorgt hat, verteidigte Rang zwei vor Flash Dance (W. Hickst; A. Suborics).In München-Riem konnte sich keiner erinnern die Bahn je so voll gesehen zu haben. An die 25.000 Zuschauer strömten auf die Rennbahn und genossen einen tollen Tag. Drei Siege konnte Andreas Suborics feiern, Andrasch Starke und Filip Minarik standen zweimal ganz oben auf dem Treppchen. Waldemar Hickst tritt auch mit zwei Siegen im Gepäck die Heimreise an. Von den heimischen Trainern schafften Jutta Mayer und Wolfgang Figge ein Double. Wolfgang Figge musste sich lange gedulden, seine Schützlinge gewannen die letzten beiden Rennen.

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