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Stutenklassiker mit starker internationaler Beteiligung

153. Henkel-Preis der Diana - Der Countdown läuft!

Köln 6. August 2011

Er habe mit Dancing Rain die britischen Oaks gestohlen, so sprachen die Kommentatoren bei RacingUK nach dem Überraschungssieg der Danehill Dancer Tochter unter dem irischen Spitzenjockey Johnny Murtagh. Start-Ziel gewannen die beiden am 3. Juni 2011 die Investec Oaks in Epsom über 2400 Meter.

Ein Raunen ging durch die deutsche Turfgemeinde

Als zu Beginn der Woche die Nachnennung der britischen Oaks Siegerin für den Deutschen Stutenklassiker perfekt war, ging ein Raunen durch die deutsche Turfwelt. Ähnliches passierte als das Engagement des britischen Hengstes Brown Panther im Deutschen Derby bekannt wurde. Das eine Ergebnis ist bekannt. Der für nahezu unschlagbar gehaltene Shirocco Sohn kam, nach offensivem Ritt, über einen fünften Platz nicht hinaus. Dancing Rain (W. J. Haggas) hat unter Kieren Fallon noch alle Möglichkeiten. In den irischen Oaks belegte sie Rang fünf, vielleicht wurden ihr hier die 2400 Meter bei weichem Geläuf zu weit. Mit dem Düsseldorfer Geläuf sollte die Stute an sich zurechtkommen. Mit insgesamt 400.000 Euro ist das Deutsche Stutenderby dotiert, die ersten fünf Ladies werden an der Prämie beteiligt.

Eine der Mitfavoritinnen wird die amtierende Winterkönigin Djumama aus dem Stall von Andreas Löwe sein. Im Rennen selbst werden die englische Stute und sie wohl nicht viel miteinander zu tun haben, denn Dancing Rain wird es an der Spitze versuchen, Djumama ist ein Pferd, das durch enormen Endspeed punkten kann, daher im Verlauf des Rennens eher in den hinteren Regionen zu finden sein wird. Andreas Helfenbein wird wieder der Partner der Aussie Rules Tochter sein.

Die Speedmaster Tochter Karsabruni (H.-A. Pantall) , frische Gruppe-III-Siegerin in Hamburg ist unter Fabrice Veron mit von der Partie. Auch sie wurde, wie die englische Stute, für 40.000 Euro nachgenannt. Sie hat in Hamburg zwar drei Stuten die auch mit dabei sind hinter sich gelassen, doch steht sie nun vor ihrer bislang größten Herausforderung.

Eine riesige Saison hat bislang Navarra Queen hingelegt. Sie ist eine der insgesamt vier Starterinnen von Peter Schiergen und der Ritt des Stalljockeys Andrasch Starke. Auch sie wurde als dritte im Bunde zu den bekannten Konditionen für diese Prüfung nachgenannt. Navarra Queen trägt die Erfolgsfarben des Gestüts Ammerland, ihre Zuchtgefährtin Golden Lilac gewann vor Kurzem die französische Diana (Prix de Diane). Navarra Queen gewann zuletzt in Mailand auf Gruppe-III-Level. Ein kleines Fragezeichen dürfte hinter der Distanz stehen - 2000 Meter war bislang das Maximum für die Singspiel Tochter. Gleiche Farben trägt die ebenfalls von Peter Schiergen trainierte Aigrette Garzette. Sie wird den italienischen Top-Jockey Mirco Demuro im Sattel haben. Die Peintre Celebre Tochter wird wohl eher zu etwas höheren Odds am Toto gehandelt werden. Filip Minarik wird Next Holy reiten. Sie ist die geschonteste Stute aus dem Hause Schiergen und kann nun zeigen was sie kann. Auf Alkahana erhält Amateur und Trainersohn Dennis Schiergen eine bisher nie dagewesene Chance. Er wird der erste Reiter sein, der im zarten Alter von 16 Jahren in dieser hochkarätigen Prüfung reiten darf. Das dürfte die Krönung seiner bislang nahezu kometenhaften Saison sein. Alkahana war zuletzt in Hamburg auf Gruppe-II-Level vor ihrer Trainingsgefährtin Aigrette Garzette. Man darf gespannt sein.

Erst am vergangenen Sonntag durfte Torsten Mundry einen Gruppe-I- Sieger vom Geläuf abholen. Durban Thunder siegte im Grossen Dallmayr-Preis in München. Nun sattelt er - sicher nicht ohne Vertrauen - die Stute Labrice. Anthony Crastus wurde für den Ritt auf der Dubawi Tochter verpflichtet.

Das Gestüt Schlenderhan tritt mit einer geschonten Stute den Weg zum Düsseldorfer Highlight an. Slekis war zuletzt in Berlin am Start, als sie mit mächtig Speed mächtig Eindruck machte und gewann. Adrie de Vries wird sicher alles versuchen um der Monsun Tochter ihre höchste Endgeschwindigkeit zu entlocken.

Vorsicht ist immer geboten bei Startern von Trainer Miltcho Mintchev. Achinora hat nach Rechnung zwar nicht die allergrößten Chancen, dennoch sollte man sie im Auge behalten, denn Besitzer und Trainer sind immer für eine Überraschung gut. Alexander Pietsch wurde verpflichtet.

Das Stutenderby wird übrigens auch als 2. Wettchance des Tages gelaufen. Die Viererwette verspricht schon jetzt lukrative Quoten, zudem gibt es eine garantierte Auszahlung von 20.000 Euro in der Viererwette.
Attraktives Rahmenprogramm

Der Stutenklassiker, der gegen 17:00 Uhr an den Start kommt ist das absolute Highlight des Düsseldorfer Renntags. Doch auch das so genannte Rahmenprogramm lässt sich mehr als sehen. Zwei Listenprüfungen, in Form der Henkel-Meile und der Henkel-Trophy über 2100 Meter sind am Ablauf. In der Henkel Meile sollte man Sir Oscar (T. Potters; A. de Vries), Nice Danon (A. Wöhler; A. Suborics) und Usbeke (J.-P. Carvalho; F. Minarik) beachten. Ein Fragezeichen steht hinter Arazjal (W. Hickst; E. Pedroza). Auf dem Papier sollte der Hengst hier klar überfordert sein. Einen Grund ihn aufzubieten wird Waldemar Hickst sicherlich haben.

In der Henkel-Trophy sollte man Keep Cool (A. Löwe; A. Helfenbein) trotz Pause auf der Rechnung haben. Er hat im letzten Jahr den aktuellen Gruppe-I-Sieger Durban Thunder geschlagen. Abydos (J. Hirschberger; A. de Vries) gehört auf jeden Schein und auch Baschar (M. G. Mintchev; A. Pietsch) kann ordentlich mitmischen. Salut (P.Schiergen; F. Finarik) steht günstig in der Partie, ist gut genug.

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