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Kölner Rheinland-Pokal fest in den Händen der Dreijährigen

Earl und Eddie siegen königlich

Köln 14. August 2011

Auf 19:10 war Earl of Tinsdal am Toto heruntergewettet worden, wie im letzten Jahr war das Geläuf nach ordentlichen Regengüssen stark aufgeweicht (5,6 cm). Andreas Wöhler, der Coach von Earl of Tinsdal sah es gelassen - zu Recht!

Earl of Tinsdal verliert die Gegner

"Und Eddie macht Feierabend" rief Rennkommentator Manfred Chapman 200 Meter vor dem Ziel. Eduardo Pedroza konnte sich zu diesem Zeitpunkt in der Tat schon gemächlich fürs Siegerbild zurechtsetzen. Earl of Tinsdal hatte im Rheinland-Pokal auf Gruppe-I-Level über 2400 Meter keinen Gegner zu fürchten. Start-Ziel hatte er das Geschehen im Griff. Schon eingangs der Zielgeraden hatte man ein gutes Gefühl. Vier Längen legte Earl of Tinsdal zwischen sich und Saltas (P.Schiergen; A. Starke), den Derbydritten. Weitere 3 1/2 Längen dahinter kam Silvaner (P.Schiergen; F. Minarik) ins Ziel. Somit waren die Dreijährigen deutlich voraus. Für Dawn Twister den Supersteher könnte es vielleicht etwas zu kurz gewesen sein, Seventh Sky kann sicher bald wieder auf Listenebene punkten. Enttäuschte Gesichter sah man rund um Cavalryman (S. bin Suroor; L. Dettori). Seit seinem Start im Prix de l'Arc de Triomphe 2009 hat man den Eindruck, dass er nicht mehr der Alte ist. Über eine Million Euro hat der Halling Sohn in seiner Karriere schon verdient, heute muss er mit leeren Händen die Rückreise nach Newmarket antreten. Sein Team wird sich sicherlich etwas für ihn einfallen lassen.
Worlds Flash gewinnt BBAG Auktionsrennen für die Zweijährigen

Auch einen Start-Ziel Erfolg feierte im BBAG Auktionsrennen Köln der von Andreas Löwe trainierte Worlds Flash. Bis zu dem bestechenden Angriff von Pakal (M. Hofer; T. Hellier) sah es nach einem leichten Arbeitsgalopp von Worlds Flash und Andreas Helfenbein aus. Doch Pakal kam noch einmal so richtig in Fahrt, hatte aber um einen Hals das Nachsehen. Rang drei ging an Chapman (P. Schiergen; A. Starke).
Flash Dance-Quick Prinz Poldi-Brazzi im Ausgleich II

Bestens aufgelegt präsentierte sich der Monsun Sohn Flash Dance (W. Hickst; A. Pietsch) im Ausgleich II über 2200 Meter.Er fühlte sich sichtlich wohl auf dem Geläuf und konnte am Ende schön beschleunigen. Quick Prinz Poldi (S. Weis; E. Pedroza) lief unter Eduardo Pedroza ein tolles Rennen, Brazzi komplettierte den Einlauf. Anastas (M. Klug; A. Starke) musste sich heute mit dem letzten Platz zufrieden geben. Unterwegs war der Schimmel streckenweise sehr heftig in der Hand und Andrasch Starke hatte alle Hände voll zu tun. Am Ende konnte er das Tempo nicht gleich mitgehen, er dürfte am Boden gescheitert sein.
Black Type Pferde im Frankfurter Altersgewichtsrennen vorne

Auf dem Papier war es eine leichte Aufgabe für den Drittplatzierten des französischen Derbys 2010 Pain Perdu (W. Figge; K. Kerekes). Doch hatte der Vespone Sohn in letzter Zeit einige Schwierigkeiten, die einen Sieg zwar wahrscheinlich, aber nicht sicher machten. Nun hat Pain Perdu gezeigt, dass er mehr kann. Er gewann leicht mit 3 1/2 Längen und das im Stil eines Arbeitscanters. Das zweite Black Type Pferd im Bunde Beltanus (T. Potters; J. Bojko), kam auf Rang zwei.
Totoschock im Ausgleich III über 2150 Meter

Magic Tilla, Martin Seidl und Trainer Toni Potters waren für den längsten Aussenseitersieg der Frankfurter Karte verantwortlich. 391:10 zahlte die Jahresdebütantin auf Sieg, 39:10 auf Platz. Seit fast einem Jahr war die Stute nicht am Start, meldete sich gleich imponierend zurück. Mit Wellenspiel (W. Baltromei; St. Hellyn) und Auenboss (S. Weis; A. Weis) bezahlte die Dreierwette 62.977:10!

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