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Schiergen zum Ersten, Zweiten und Dritten

Theo Danon gewinnt Grossen Preis des Audi Zentrums Hannover

Köln 21. August 2011

Der Grosse Preis des Audi Zentrums Hannover, Gruppe-III über 2000 Meter ist entschieden. Erstmals in neuen Farben am Start, gewinnt Theo Danon drei Monate nach seinem Sieg im Hannoveraner Derby Trial an gleichem Ort auf Gruppe-III-Level.

Was für ein Tag für Peter Schiergen!

Diesen Sonntag wird Peter Schiergen sicherlich nicht so schnell vergessen. Im Hauptrennen der Hannoveraner Rennkarte, dem aus Baden-Baden übernommenem Fürstenberg-Rennen, das jetzt als Grosser Preis des Audi Zentrums Hannover gelaufen wird, war man gut bedient eine Dreierwette der Schiergenpferde aufzusetzen. Die Wahl des Stalljockeys Andrasch Starke war auf Lindenthaler gefallen, Filip Minarik saß auf Theo Danon und Michael Caddedu ritt die Stute Navarra Queen. Theo Danon war heute der stärkste des Trios scheint auf 2000 Metern richtig in seinem Element zu sein. Lindenthaler legte zwar nach einer kurzen Verschnaufpause nochmals ordentlich Tempo an den Tag, kam aber an den Trainingsgefährten nicht mehr heran. Navarra Queen lief ebenso ein starkes Rennen und bestätigte ihre tolle Form aus der Diana. Neueigner Guido Schmitt hat mit dem Kauf von Theo Danon alles richtig gemacht.

Für Sinnerman (J. Hirschberger; A. de Vries) hingen die Trauben wahrscheinlich doch einen Tick zu hoch. Er hat lange für das ansprechende Tempo gesorgt. Gereon (Chr. Zschache; E. Frank) kam am Ende noch schön auf Touren endete auf Rang vier. Sundream (A. Wöhler; E. Pedroza) und Aviator (T. Mundry; A. Crastus) endeten auf Rang fünf und sechs. Sundream hatte einen suboptimalen Rennverlauf, kam nach einem Fehler völlig aus dem Tritt.
Shining Glory und Prakasa im Fotofinish im Listenrennen für die Stuten

Fast sah es so aus als könne Filip Minarik beide Hauptrennen der Hannoveraner Karte auf sein Konto bringen. Man glaubte ihn und Prakasa (M. Klug) im Grossen Preis der EILERT-Bauunternehmung- Listenrennen über 1750 Meter, schon in Front, als ganz an den Rails Adrie de Vries Shining Glory (W. Hickst) so richtig auf Touren brachte. Am Ende sollte es für den Sieg reichen. Madonna zeigte vom Start weg unter Steffi Hofer den Weg und endete auf einem sehr guten dritten Platz.
Auszubildende sichern Dzubasz Einlauf

Im Ausgleich III über 2200 Meter vertraute Roland Dzubasz seine Schützlinge den beiden Auszubildenden Jonas Grimmer und Martin Seidl an. Er wurde nicht enttäuscht! Seine Stuten Kasumi und Ticana belegten in einem Herzschlagfinale die Plätze eins und zwei. Siegreiter von Kasumi war Martin Seidl. Die beiden hatten in Bad Doberan schon zusammen punkten können. Eine schöne Geste der beiden Reiter, dass sie sich nach dem Zielpfosten die Hände reichten. Ocean Peace (H.-H. Jörgensen) belegte unter Victor Schulepov Rang drei. Die Dreierwette bezahlte 9937:10!

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