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Dritter Meetingstag am Dienstag

Die Zukunft wird in Iffezheim entschieden

Köln 29. August 2011

Am Dienstag geht in Iffezheim bei Baden-Baden das mit Spannung erwartete Traditionsrennen für die Vertreter des jüngsten Jahrgangs an den Start. Das Zukunftsrennen wird seit 1859 entschieden und bringt meist einen Zweijährigen mit großer Zukunft hervor.

Halbzeit in Iffezheim

Nach dem dritten Meetingstag ist schon wieder Halbzeit in Iffezheim, die Halbwertszeit der Grossen Woche wird sicherlich noch länger währen, denn alleine die weiteren Schritte des Siegers/der Siegerin des Zukunftrennens werden mit Interesse noch weiter verfolgt werden.

Auf Gruppe-III-Level ist das Rennen für die jüngsten Rennpferde angesiedelt. Über 1400 Meter führt die mit 55.000 Euro dotierte Prüfung. Fünf Hengste und drei Stuten sind angemeldet, ein Pferd von der Insel bringt internationalen Touch ins Feld.

Percy Jackson ist für britische Verhältnisse ein relativ geschonter Zweijähriger. Vier Lebensstarts hat er bislang absolviert, einen davon in Köln. Zwei Rennen konnte der Sir Percy Sohn schon gewinnen, nicht in Köln, dort wurde der als Favorit angetretene Brite von dem Kölner Amaron (A. Löwe; A. Helfenbein) auf Rang zwei verwiesen. Nun muss Amaron mehr tragen als die Gegner, was aber nicht zwangsläufig ein Problem sein muss.

Ein für deutsche Verhältnisse sehr fleißiger Zweijähriger ist Pakal (T. Hellier). Der von Mario Hofer trainierte Lord of England Sohn war schon viermal engagiert und konnte schon zwei Rennen für sich entscheiden. Im letzten Jahr stellte Lord of England auch die Siegerin des Zukunft Rennens. Salona bekam damals am grünen Tisch den Sieg zugesprochen. Sie war in hitzigem Endkampf mit dem Schimmel Nice Danon. Da Nice Danon nicht ganz gerade blieb konnte nicht ausgeschlossen, dass Salona auch hätte gewinnen können.

Der Trainer von Nice Danon Andreas Wöhler, der damals das Nachsehen hatte, ist nun mit der Stute Fashion vertreten. Sie wurde für diese Prüfung sicherlich nicht ohne Grund nachgenannt, machte bei ihrem Debüt in Krefeld mächtig Eindruck. Eduardo Pedroza wird reiten.

Zuletzt hinter Amaro und Percy Jackson kam Amarillo (P. Schiergen; A. Starke) ins Ziel. Er war nicht ganz weit weg von den Vorderen, ließ allerdings die zweite Farbe von Mario Hofer Sun of Jamaica (St. Hofer) schon deutlicher zurück.

Ein gutes Händchen hat Guido Schmitt beim Neuerwerb einiger Pferde des Stalles D'Angelo bewiesen, ein Gruppesieg ist bereits mit Theo Danon in Hannover geglückt, nun tritt Spirit Danon in den schwarz weißen Rauten an. Andreas Suborics hat den Whipper Sohn schon bei seinem ordentlichen Debüt in Berlin geritten.

Ein Start- ein Sieg steht bei Caitania (H.W. Hiller; A. de Vries) auf der Liste, auch sie kann mitmischen.

Fazit: Trotz Favoriten wie Amaro und Percy Jackson ist es eine offene Prüfung in der eine Überraschung nicht ausgeschlossen werden kann!
Ausgleich I für die Sprinter

Über 1400 Meter führt der mit 15.000 Euro dotierte Ausgleich I. Eine riesige Saison zeigt in diesem Starterfeld bislang Sumaro (W. Hickst; A. Suborics). Bei fünf Starts sprangen ein Sieg und vier gute Platzgelder heraus. Sein Einsatzgebiet waren Ausgleich II Prüfungen, deshalb hat er nun nicht allzu viel Gewicht im Sattel. Das gilt auch für Shot to nothing (Chr. Sprengel; F. Minarik) für den 1400 Meter die Optimaldistanz sein sollten. Primo Vero (C. Brandstätter; E. Pedroza) hat in diesem Jahr schon vier Rennen gewonnen, war einmal vor und einmal hinter Sumaro. Von den Gewichtsverhältnissen müsste er nun wieder hinter dem Hickst Schützling ins Ziel kommen - theoretisch.

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