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Kleines aber feines Feld im Kronimus-Rennen

Iffezheim Donnerstag mit Darley Oettingen-Rennen

Baden-Baden 31. August 2011

Vier Starts - vier Siege hat der Hernando Sohn Alianthus in der laufenden Saison anzubieten. Mit ihm hat Trainer Jens Hirschberger ein echtes Juwel im Stall. Am kommenden Donnerstag steuert er nun seinen fünften Saisonerfolg an.

Gruppe-II für die Meiler

Wer soll Alianthus (J. Hirschberger; A. de Vries) schlagen? Über diese Frage werden sich viele Turffans den Kopf zermartern. Wer ist besser über 1600 Meter als dieser ausgewiesene Meilenspezialist? Diese Frage wird am kommenden Donnerstag im Darley-Oettingen-Rennen auf Gruppe-II-Level entschieden.

Alianthus bekommt es nun unter anderem mit Shamalgan (A. Savujev; F. Minarik). Dieser war im Mai im Prix d'Isphahan in Longchamps auf Gruppe-I-Level unterwegs und musste sich unter anderem der Ausnahmestute der Gebrüder Wertheimer Goldikova geschlagen geben. Das ist sicherlich keine Schande, nur macht es die Einschätzung dessen was möglich ist nicht ganz einfach.

Blue Panis (F.Chappet; C.-P.Lemaire) reist aus Frankreich an, zeigte seine besten Leistungen bislang auf Listenebene.

Peter Schiergen sattelt Neatico, der nach einer kleinen Durststrecke nun auf Listenebene wieder auf die Siegerstraße zurückkehrte. Geschlagen wurde er schon von dem Neuzugang in dieser Klasse Point Blank (M. Hofer; St. Hofer). Der einzige Dreijährige im Feld muss nun eine Feuerprobe bestehen. Er gewann in Berlin-Hoppegarten überzeugend einen Ausgleich I, war fünfter im Mehl-Mülhens Rennen in Köln und hat dabei sicherlich keine schlechten Gegner hinter sich gelassen. Nun steht er bestechend in der Partie.

Sir Oscars (T. Potters; A. Suborics) Empfehlung ist ein Sieg auf Listenebene im Mai in Longchamps. Walero (U. Ostmann; K. Clijmans) hat über 1200 Meter schon Smooth Operator und Clairvoyance hinter sich gelassen (belegten in der Goldenen Peitsche 2011 die Plätze 2 und 3), 1600 Meter sind wohl seine Maximaldistanz.
Kronimus-Rennen seit 1883

Als weiteres Highlight für den jüngsten Jahrgang wird am Donnerstag das Kronimus-Rennen über 1200 Meter auf Listenebene gestartet. Mit von der Partie ist die von Michael Figge trainierte Chica Loca (C.-P. Lemaire), die den ehemaligen Badener Jugenpreis Ende Mai leicht gewann. Sie war Ende Juli in Deauville auf Gruppe-III-Level engagiert, im gleichen Rennen wie das Ausnahmetalent Dabirsim. Sie belegte einen tollen dritten Rang. Damit dürfte sie die Favoritenposition inne haben. Doch auch bei den Kontrahenten sind Chancen zu entdecken. Arabian Falcon (Chr. Sprengel; F. Minarik) zum Beispiel, der in Hoppegarten ein EBF Rennen sicher gewann und dabei unter anderem ein Pferd Namens Tai Chi besiegte, der im Anschluss leicht in Clairefontaine gewann - in der Sieglosenklasse. Wenig geprüft sind die Stuten Matchday (E. Mäder; A. Helfenbein) und Paraisa (A. Wöhler; E. Pedroza), letztere gefällt etwas besser. Alpha (D. Moser; P. Krowicki) sorgte in Hoppegarten für den ersten Sieg ihres Vaters Electric Beat, das sah sehr gut aus, ob es gegen ein Pferd wie Chica Loca reicht bleibt abzuwarten.

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