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Djumama unterlag in Ehren

Mercedes-Benz-Stuten-Preis geht an February Sun

Köln 3. September 2011

10.000 Besucher fanden bei hochsommerlichen Temperaturen den Weg auf die Iffezheimer Rennbahn. Der Endspurt der Grossen Woche wurde also mit viel Sonne im September eingeläutet.

Mehr der Febrarsonne hat sich die Siegerin des Mercedes-Benz-Stuten-Preis February Sun verschrieben.
Djumama muss sich erneut Gaststute geschlagen geben

Mitte der Zielgeraden begann Djumama (A. Löwe; A. Helfenbein) im Mercedes-Benz-Stuten-Preis, Gruppe- III über 2200 Meter ihren Speed zu entwickeln, den sie, als sie wieder besser die Anlehnung an die anderen Pferde bekam noch immens steigerte. Ganz reichte er heute aber nicht um an die Siegerin Febrary Sun (J.-C. Rouget; I. Mendizabal) heranzukommen, ein Hals lag schließlich zwischen den beiden im Ziel. Beide waren aber deutlich vor den weiteren Damen.

Die Siegerin February Sun war bislang nur in Frankreich im Einsatz, hat dort nach einem Rennen der Kategorie D ein Rennen der Kategorie C gewonnen und heute gezeigt, dass sie eine richtig gute Stute ist. Gezielt wurde sie auf die heutige Aufgabe vorbereitet. Der Trainer war selbst vor Ort, der französische Top-Jockey Ioritz Mendizabal, der die Stute bei zwei ihrer drei Lebensstarts geritten hat, servierte der Monsun Tochter ein Rennen nach Maß und durfte sich am Ende im Applaus der Zuschauer sonnen.

Auf Rang drei lief die Lando Tochter Nicea (P. Schiergen; F. Minarik), die eine riesige Leistung zeigte.

Das Tempo wurde bis in den Einlauf von Tech Exceed (A. Wöhler; E. Pedroza) vorgegeben, sie konnte dann bei der Tempoverschärfung nicht mehr ganz mitgehen, landete auf Rang fünf. Toll verkauft hat sich die Monsun Tochter Indian Breeze (J. Hirschberger; A. de Vries), die ihre ansteigende Form untermauerte.
Primera Vista läuft allen davon

Mit sagenhaften 100.000 Euro war dieser Ausgleich I, das Baden Super Handicap über 1800 Meter, dotiert. Mario Hofer hatte gleich vier erfolgversprechende Kandidaten gesattelt. Drei davon mit bestechenden Gewichtsverhältnissen (je 51 kg). Am Ende gewann der „Hase“ die 50.000 Euro Siegprämie. Primera Vista wurde von Sabrina Wandt, die ihren ersten Ritt für Trainer Mario Hofer gleich zu einem vollen Erfolg verwandelte, gleich an die Spitze beordert und galoppierte in freiem Tempo und völlig ungestört. Das schien ihm zu gefallen, denn die Spitze, die gab der Fünfjährige nicht mehr ab, lag im Ziel 1 ¾ Längen vorne. Stall- und Trainingsgefährte Combat Zone, der als Favorit ins Rennen gegangen war, startete auf der Zielgeraden einen Angriff, stand diesen aber nicht durch, kam auf Rang fünf.

Platz zwei eroberte sich mit starkem Schlußspeed die aus München angereiste Amazing Beauty (M. Figge), die zwar das heiße Wetter nicht liebt, dafür aber die Iffezheimer Rennbahn. Sie war unter Eugen Frank als Außenseiterin ins Rennen gegangen. Der Sieger bezahlte am Toto 251:10! Lyssio (P. Schiergen; A. Starke) kam auf Rang drei, Keep Cool (A. Löwe; A. Helfenbein sicherte sich noch die 8.000 Euro, die das vierte Platzgeld bezahlte.
Einlaufkorrektur durch die Rennleitung bei den zweijährigen Ladies

Im Tattersalls Winterkönigin Trial für die zweijährigen Stuten über 1500 Meter musste die Rennleitung den Einlauf „korrigieren“. Die als Zweite ins Ziel gekommene Wafiyah (W. Baltromei; St. Hellyn) hatte die von Karen Haustein trainierte Namera im Endkampf mit nach innen genommen, beide kamen Kopf Kopf ins Ziel. Wenn die Berührung nicht stattgefunden hätte, wäre der zweite Platz für Namera drin gewesen, daher tauschte die Rennleitung die Plätze der beiden Damen. Die Siegerin Lights On Me (H.W. Hiller) hatte mit der Sache nichts zu tun, gewann sicher unter Adrie de Vries. De Vries landete damit seinen sechsten Meetingstreffer und heftet sich dicht an die Fersen des bislang Führenden Andreas Suborics (sieben Siege).

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