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Starke mit Dreierserie in Hoppegarten

Eigelstein macht es mehr als spannend

Köln 18. September 2011

Andrasch Starke gehört seit vielen Jahren zu den besten Reitern in   Deutschland. Warum das so ist, konnte man am Samstag in Hoppegarten   bestaunen, denn mit einer Dreierserie war er der erfolgreichste Reiter auf dem   Berliner Oval.

Andrasch Starke gehört seit vielen Jahren zu den besten Reitern in Deutschland. Warum das so ist, konnte man am Samstag in Hoppegarten bestaunen, denn mit einer Dreierserie war er der erfolgreichste Reiter auf dem Berliner Oval.
BBAG Auktionsrennen-Krimi

Im BMW Berlin-Preis - BBAG Auktionsrennen über 1400 Meter (Gerade Bahn), sah es lange nach einem Sieg für die als Aussenseiterin ins Rennen gegangene Egalite (D. Porcu; S. Smrczek) aus. Die dreijährige Stute erwischte einen guten Start und übernahm nach einem kurzen Gefecht mit Birthday Prince (D. Schiergen; U. Ostmann) die Spitze und diktierte an den Außenrails das Tempo. Daniele Porcu konnte schalten und walten wie es ihm gefiel. Anders erging es Andrasch Starke auf Eigelstein. Das Duo erwischte einen ungünstigen Start. Starke hatte im Gegensatz zu seinem Reiterkollegen Porcu jede Menge Probleme die passende Spur zu finden, zudem kam sein Vollblüter nicht so richtig in Schwung. An der Spitze schaltete derweil Porcu mit Egalite nach ca. 800 Metern in den Verabschiedungsmodus, verschärfte das Tempo und machte an den Außenrails die berühmte "Bude zu". Starke erschien für einen kurzen Augenblick sogar mit in der vorderen Gruppe, fand aber keine freie Passage und sich an der 500 Meter Marke auf einmal auf dem vorletzten Platz des 10-er Feldes wieder. Alle Zeichen standen auf Sieg für Egalite. Porcu wehrte die Attacken von Ratisbona (E. Pedroza; R. Dzubasz) und den Sturmlauf von Nice Nelly (S. Wandt; R. Dzubasz) erfogreich ab. Derweil versuchten Starke und Eigelstein es mal in der zweiten Spur, doch auch hier blieb der Weg verschlossen, dann ganz außen - kein Platz, und auch in der dritten Spur fanden die beiden keine freie Bahn. Starke entschied sich letztendlich für die Außenrails, lag an vierter Stelle hinter Egalite. Dann sah er seine Chance. Egalite wich ein wenig nach innen und so öffnete sich eine kleine Passage in die Eigelstein hineinstürmen konnte. Starke, der sich auf seinem Pferd jetzt so klein machte, als ob er im Windkanal diese Situation schon mehrfach geprobt hatte, zündete den Turbo und mit wenigen Galoppsprüngen überholte er mit Eigelstein die Spitzengruppe. Im Ziel war es am Ende sogar ein "komfortabler" Vorsprung von einem Pferdehals, nach einem Rennen mit wenig Platz und Vollblütter mit Ladehemmung.

Andrasch Starke war mit drei Siegen an diesem Nachmittag der erfolgreichste Jockey. Mit Nevada (P. Schiergen) gewann er das 1. Rennen für die Zweijährigen mit sieben Lägen Vorsprung vor Dabbitse (P. J. Werning; C. Zschache) und Charles Darwin (A. Helfenbein; D. Moser). Sieg Nummer drei gelang ihm im Grand Prix White Turf St. Moritz mit So oder So (W. Baltromei).
Dennis Schiergen bleibt auf Erfolgskurs

Nicht unerwähnt dürfen die beiden Siegritte von dem derzeit erfolgreichsten Amatuerrennreiter im Lande, Dennis Schiergen bleiben. Der Sohn von Peter Schiergen gewann fast Start-Ziel den Fegentri World Cup of Nations mit der Favoritin Atlantis aus dem Rennstall von Roland Dzubasz. Auch das letzte Rennen in Hoppegarten holte sich Dennis Schiergen mit der 120: 10 Aussenseiterin Nantana.

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