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Eduardo Pedroza mit Aufholchancen fürs Championat

Halle mit Saisoneinstand am Samstag

Köln 21. September 2011

Nach sechs Siegen am vergangenen Wochenende ist der Niederländer Adrie de Vries an dem bis dato Führenden der Deutschen Jockeystatistik Eduardo Pedroza vorbeigezogen. Ein Treffer trennt derzeit

die beiden Erstplatzierten. Pedroza kann den Spieß am Samstag umdrehen.
Erster Saisonrenntag

Zwei Renntage wären in Halle in der laufenden Saison schon über die Bühne gegangen, hätte Petrus es nicht durch sintflutartige Regenfälle und damit unpraktikable Verhältnisse auf der Rennbahn verhindert. Der erste Renntag auf der Hallenser Rennbahn ist zeitgleich der vorletzte, denn am 31.10.11 wird an der Saale bereits das Halali geblasen.
Statistisches

Eduardo Pedroza wird am Samstag vor Ort sein und versuchen den an ihm in der Statistik vorbeigezogenen Adrie de Vries wieder auf die Plätze zu verweisen. Ein Treffer mehr steht aktuell auf dem Konto des Niederländers (57:56). Insgesamt sind noch sechs Reiter für den Titelgewinn im Rennen. Neben Pedroza und de Vries gehören zur Riege der ersten sechs deutschen Jockeys Andrasch Starke (54 Siege), Alexander Pietsch (53 Siege), Andreas Suborics (52 Siege) und Filip Minarik (51 Siege). Die anderen fünf sind erst wieder am Sonntag in Köln im Einsatz. Pedroza wird in sieben von acht Rennen in Halle in den Sattel steigen.
Wöhler Schützling(e) im besten Handicap vorne?

Im Hauptrennen der Hallenser Karte, der Preis der MZ Mitteldeutsche Zeitung Ausgleich III über 1750 Meter, wird Eddie Pedroza für seinen Trainer Andreas Wöhler die Stute Fly Osoria reiten. Sie hat nach ihrem Magdeburger Sieg Aufgewicht bekommen, hat sich allerdings auch sehr gut in Form gelaufen. Mit ihrem Münchner Siegreiter Martin Seidl ist Startissima (A. Wöhler) unterwegs. Im letzten Jahr siegreich in Halle war Not Allowed (F. Breuß; D. Moffatt), sie steht sehr günstig in der Partie, ist nun auf längeren Wegen unterwegs. Roland Dzubasz und sein Lot muss man immer auf der Rechnung haben. Er schickt Cyperus (P.J. Werning), der sich nach schwächerem Laufen in Dortmund nun wieder schadlos halten könnte. Für Caesarion (H.-J. Gröschel; K. Irmer) gilt das Gleiche wie für Not Allowed. Er war im vergangenen Jahr an Ort und Stelle siegreich - über 1300 Meter.

Acht Prüfungen kommen auf der Rennbahn in Sachsen-Anhalt an den Ablauf, zudem hat man den Vorteil des Alleinveranstalters. Der Saisonausklang folgt am letzten Oktobertag.

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