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Kapitale im Herbstpreis der Stuten erfolgreich

Campanologist beerbt Scalo

Köln 25. September 2011

Und tatsächlich, zwei ältere Pferde waren in diesem Jahr im 49. Preis von Europa gegen den Derbyjahrgang angetreten, im letzten Jahr war das Verhältnis umgekehrt, gewonnen hat damals ein Dreijähriger, dieses Jahr ein Älterer.




Campanologist ohne Mühe

Im 49. Grossen Preis von Europa in Köln Weidenpesch ist am heutigen Sonntag die Entscheidung gefallen. Die mit 155.000 Euro dotierte Prüfung wird seit 1963 ausgetragen. Als europäisch bezeichnete Hans-Dietrich Genscher, ehemaliger deutscher Aussenminister und nun Ehrenpreisübergeber im Grossen Preis von Europa, die Kombination eines in England trainierten Pferdes und seines italienischstämmigen Reiters. Die Rede ist von Campanologist (S. Bin Suroor; L. Dettori), dem leichten (der Zielrichter spricht sogar von überlegen) Sieger im Kölner Gruppe-I-Highlight. Nach seinem Ehrenplatz beim letzten Engagement in Istanbul auf Gruppe-II-Level Anfang September, kehrte der Kingmambo Sohn nun erstmalig in dieser Saison wieder auf die Siegerstraße zurück. Im vergangenen Jahr hat er schon den Rheinland -Pokal gewonnen und dabei seine Sympathie für die Kölner Rennbahn bekundet.

Platz zwei holte sich sicher hinter dem Sieger der Schlenderhaner Ibicenco, der unter Filip Minarik ins Rennen gegangen war. Adrie de Vries konnte seine Engagements in Köln nicht antreten, eine Magen-Darm-Infektion stand dagegen. Knapp verteidigt hat der Earl aus dem Hause Wöhler den dritten Platz. Earl of Tinsdal ließ heute seine gewohnte Spritzigkeit vermissen, rettete sich dennoch vor Saltas (P. Schiergen; A. Starke) ins Ziel und behielt, zumindest was das Duell der beiden Letztgenannten anbelangt, eine weiße Weste. Letzterer lief ein starkes Rennen, kam am Ende noch enorm in Schwung. Das letzte Platzgeld sicherte sich Flamingo Fantasy (S. Smrczek; A. Suborics). Seismos (A. Wöhler; M. Demuro) hatte in dieser Gesellschaft keine Chance.
Kölner Herbst-Stutenpreis mit knappem Ausgang

Kapitale (A. Wöhler; M. Demuro) hatte am Ende im Kölner Herbst-Stutenpreis Gruppe-III über 2200 Meter den Kopf vorne. Ovambo Queen (Dr. A. Bolte; A. Suborics), sie war am Toto als klare Favoritin gehandelt worden, musste sich aber erst ganz zum Schluss geschlagen geben. Sie hatte die Führungsarbeit übernommen und für die ansprechende Fahrt gesorgt, doch Kapitale konnte immer wieder zulegen. Platz drei sicherte sich Lagalp (P. Schiergen; A. Starke).
Engländerin zu stark in Listenprüfung

Im Ilse und Heinz Ramm-Erinnerungsrennen Listenrennen über 1600 Meter waren die Stuten angesprochen. Zwei Damen aus UK komplettierten das Elferfeld. Alle beide waren an der Gewinnaussschütting beteiligt. Clinical (Sir M. Prescott; S. Sanders) konnte nach starkem Ritt des englischen Spitzenjockeys die Prüfung gewinnen und sich gegen die wiedererstarkte Julie's Love (Manfr. Hofer; M. Demuro) durchsetzen. Noch vor die zweite Stute aus England Concillatory (R. Guest; T. Hellier), die sich das vierte Geld sicherte, kam Jardina (P. Schiergen; A. Starke) ins Ziel.
Zweijährige, die man sich merken sollte!

Mit einer Listenprüfung für den jüngsten Jahrgang hatte der Kölner Highlightrenntag begonnen. Gerade noch schaffte Eduardo Pedroza es sein Engagement auf Black Arrow (A. Wöhler) wahrzunehmen. Ein Stau hatte ihn verspätet eintreffen lassen. Doch zum Glück ging alles gut und Eddie konnte seinen ersten Sieger des Renntages feiern. Doch es war spannend bis zum Schluß. Anders als bei seinem leichten Sieg in Hannover, musste Black Arrow heute kämpfen um dem nie nachlassenden Pastorius (M. Hofer; T. Hellier) im Ziel einen Kopf Vorsprung abzunehmen. Ganze 16 Längen dahinter folgte die „Konkurrenz“. Köln hat hier zwei Zweijährige gesehen, von denen wahrscheinlich noch einiges zu hören sein wird!

Erfolgreichste Reiter in der Domstadt waren mit je zwei Siegen Eduardo Pedroza und Daniele Porcu. Pedroza konnte damit seine in Halle am Samstag zurückeroberte Spitzenposition im Kampf ums Championat noch ausbauen.

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