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Jockeyprominenz reist an die Isar

After Work Renntag in München-Riem

Köln 27. September 2011

Die Situation beim Münchner Rennverein ist derzeit nicht die entspannteste. Doch nach dem Motto erst wetten, dann auf die Wiesn, stehen am kommenden Freitag spannende und sportlich ansprechende Stunden auf dem Programm.

Einige Top Ten Jockeys sind vor Ort

Auch wenn nicht sehr viele auswärtige Trainer ihre Pferde zum Freitagsrenntag an die Isar schicken, einige Top Ten Jockeys nutzen die Chance auch am Freitag wichtige Championatspunkte zu sammeln. Dies auf einem der besten Geläufe des Landes zu tun ist sicherlich keine Strafe. Eduardo Pedroza, Filip Minarik, Andreas Suborics, Jozef Bojk, Steffi Hofer, Andreas Helfenbein und Daniele Porcu werden sich in den Sattel schwingen. Alle sind innerhalb der ersten 12 Plätze der derzeitigen Rangliste zu finden.
Einziger Wöhler Starter im besten Handicap der Karte

Gerade mal mit einem Starter ist Andreas Wöhler in München vertreten. Der Weg aus Gütersloh ist nicht gerade der nächste, daher liegt die Vermutung nahe, dass man sich für Kahoon, der im Willi Heßler-Memorial Ausgleich II über 2000 Meter engagiert ist, so einiges ausrechnet. Betrachtet man sich die Formen des Paolini Sohnes, so spricht einiges dafür. Bei allen seinen Starts als Dreijähriger hat er Geld verdient, zudem hat er sich toll entwickelt und ist in dieser Saison aus der Sieglosenklasse in die Regionen des besseren Handicaps aufgestiegen (Ausgleich I und Ausgleich II) in allen konnte er mitmischen. Eduardo Pedroza wird ihm sicherlich einen optimalen Rennverlauf servieren. Ein Konkurrent trägt die Startnummer 1 und heißt Dagostino, ist in gleicher Weise in dieser Saison aufgestiegen, hat schon drei Rennen gewonnen. Er wird vor Ort von Jutta Mayer trainiert, Daniele Porcu ist für den Ritt engagiert. Auch wenn Dagostino 3 kg mehr als Kahoon tragen muss, ist das nicht zwangsläufig ein Nachteil. Er lag beim letzten Start mit noch mehr im Sattel auch vor dem Gütersloher.

Als München-Riem affin kann man mittlerweile Shoshoni (A. Kleinkorres; A. Suborics) bezeichnen. Er hat zwei Starts in der bayerischen Landeshauptstadt gehabt und beide in gleich souveräner Weise mit drei Längen Vorsprung als Sieger beendet. Nun muss er eine Klasse höher ran, ein Schritt, der alles andere als gewagt erscheint. Auch Tesey (M.G.Mintchev; F. Minarik) und Patanos (J. D. Hillis; A. Helfenbein) müssen sich eine Klasse höher beweisen. Adilo (W. Figge; K. Kerekes), vor allem Lord Emery (M. Figge; D. Moffatt), Rossetti(J. Mayer; St. Hofer) und Signora (W. Glanz; M. Seidl) stehen günstig in der Partie.
Zweijährige über 1000 Meter

Der jüngste Jahrgang ist über kurze 1000 Meter engagiert. Hier treffen vier Debütanten (Alaska Spruce, Meryl, Phandorra und Sturmwolke) auf drei Pferde mit schon mindestens einem Rennen im Bauch. Mario Hofer schickt Shanjia (St. Hofer), sie lieferte ihre beste Leistung in Krefeld ab, war im Anschluss in Frankreich in Verkaufsrennen engagiert. Florentino (W. Kujath; J. Bojko) hatte ein ausdrucksloses Debüt in Frankfurt. Matchday (E. Mäder; A. Helfenbein) hat sich im Badener Kronimus-Rennen sehr ordentlich verkauft.

Acht Galopp- und ein Trabrennen werden auf dem Riemer Oval an den Start gehen. Erst wetten, dann Wiesn könnte das Motto für den Startschuss in ein wunderbares (Renn-)wochenende sein.

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