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Helfenbein mit Dreierserie

Tesey gewinnt Münchens Hauptrennen

Köln 30. September 2011

Dem Motto „Erst wetten und dann auf die Wiesn“ waren nicht allzu viele Besucher gefolgt, so dass man in München-Riem bei herrlichen äußeren Bedingungen einer schönen, wenn auch schlecht besuchten Veranstaltung beiwohnen konnte.

Tesey krönt makellose Bilanz

Vier Starts, zwei Plätze und nach dem heutigen Renntag auch zwei Siege stehen in der Bilanz des dreijährigen Tiger Hill Sohns, der von Miltcho G. Mintchey in Köln trainiert wird. Offensichtlich kann der Hengst auf gutem Boden noch bessere Leistungen abrufen, denn das Münchner Geläuf präsentierte sich gut abgetrocknet (3,7 cm). Im besten Handicap der Münchner After Work-Karte, ein Ausgleich II über 2000 Meter, setzte Filip Minarik zwar nicht ganz die Order des Trainers um, schaffte es aber an der Spitze das Rennen zu verbummeln und im entscheidenden Moment sein Pferd wieder auf Touren zu bringen. Schnell war die Entscheidung gefallen und Tesey auf zwei Längen der Konkurrenz enteilt. Stark angepackt hat die von Werner Glanz vor Ort trainierte Signora (M. Seidl) sie belegte den Ehrenplatz. Rang drei erreichte der unter Höchstgewicht angetretene Dagostino (D. Porcu). Für Shoshoni (A. Kleinkorres; A. Suborics) stimmten heute weder die Bodenverhältnisse noch das Tempo des Rennens, er blieb sicher unter Wert geschlagen.
Erika Mäders Matchday kommt zu erstem vollen Erfolg

Nach ihrer Leistung im Kronimus-Rennen in Baden-Baden war bei den Youngstern , die ihr Engagement über 1000 Meter hatten, die von Erika Mäder trainierte Matchday die logische Favoritin. Dieser Rolle wurde die Stute unter Andreas Helfenbein auch vollauf gerecht. Sie siegte am Ende sicher. Die ersten vier Pferde endeten innerhalb von 1 3/4 Längen. Sehr achtbar war das Debüt von Alaska Spruce (W. Figge; K. Kerekes), auch Sturmwolke (A. Suborics), die von Michael Figge trainiert wird, zeigte ein sehr ansprechendes Debüt.
Erfolgreiche Aktive

Andreas Helfenbein war mit drei Siegen (Matchday, Una Promessa und Feather Storm) der erfolgreichste Aktive. Katharina Irmer schaffte zwei Siege (Belle du Tallis und Immi Ruah). Bei den Trainern durften sowohl Erika Mäder (Matchday; Feather Storm), als auch John David Hillis (Belle du Taillis, Una Promessa) zweimal aufs Geläuf eilen um ihre siegreichen Schützlinge in Empfang zu nehmen. John Hillis stellte mit Belle du Tallis und Grand Archer sogar den Einlauf.
Und der Umsatz?

Betriebswirtschaftlich muss der Renntag, der als Parallelveranstaltung zum Münchner Oktoberfest stattfand, als Desaster bezeichnet werden. Bei insgesamt neun Rennen (ein Trab- und sieben Galopprennen) flossen noch nicht einmal 68.000 Euro durch die Wettkassen, die darin enthaltenen Außenwetten beliefen sich auf knappe 32.000 Euro.

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