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Hoppegarten mit Einheitsklassiker

Wir fahren nach Berlin!

Köln 1. Oktober 2011

Zum 21. Mal wird am Tag der Deutschen Einheit in Berlin-Hoppegarten der Preis der Deutschen Einheit auf Gruppe-III-Parkett ausgetragen. Pferde wie Manduro, Antara, Prince Flori, Elle Danzig, haben sich in die Siegerliste

dieser Prüfung schon eingetragen. Zweimal konnte Terre de l'Homme (Lomitas, Theresina) gewinnen. An seine Fersen kann sich in diesem Jahr Russian Tango heften, er gewann im Jubiläumsjahr der Einheit die Prüfung.Achterfeld im 21. Westminster Preis der Deutschen Einheit

Über zu wenig Spannung im diesjährigen Einheitsevent auf der Berliner Galopprennbahn kann man sich wahrscheinlich nicht beklagen. Im Achterfeld finden sich bei nahezu allen Kandidaten Argumente, die auf ein gutes Abschneiden hindeuten könnten. Beginnen wir mit dem Titelverteidiger. Russian Tango (A. Wöhler; E. Pedroza) könnte es als zweitem Pferd gelingen diese Prüfung zweimal in Folge zu gewinnen. Vor ihm ist das bislang nur Terre de l'Homme gelungen, der 2002 und 2003 siegte. Einmal im übrigen mit dem letztjährigen Siegreiter von Russian Tango Eduardo Pedroza. Er wird natürlich auch in diesem Jahr der Partner des vierjährigen Tertullian Sohnes sein. Russian Tango hat Pferde wie Durban Thunder und Zazou schon hinter sich lassen können und musste der Münchner Superstute Night Magic im Grossen Preis von Baden im Frühjahr nur einen Hals Vorsprung lassen. Danach ließ er die letzte Spritzigkeit vermissen. Seit dem Grossen Dallmayr Preis im Juli hat er pausiert. Wenn er sich gut erholt hat und gleich wieder Tritt fasst, ist er brandgefährlich.Nicht minder gefährlich ist der wieder in Bergheim bei Jens Hirschberger angekommene Derbysieger 2010 Wiener Walzer. Er hat eine leichte Aufgabe in Frankfurt bekommen und sich mehr als standesgemäß zurückgemeldet. Ob der Grund für das gute Abschneiden die neu installierten Blinkers (Scheuklappen) waren oder die Freude wieder daheim zu sein war, bleibt offen. Er hat allererste Chancen, konnte Russian Tango schon hinter sich lassen.Zazou hat den Trainer (vorher Mario Hofer, jetzt Waldemar Hickst) gewechselt und sich erstmals unter neuer Regie in Baden-Baden im Preis der Sparkassen Finanzgruppe, Gruppe-II über 2000 Meter siegreich zurückgemeldet. Auch er hat im September eine Pause bekommen, gehört zum engen Favoritenkreis. Andreas Suborics wird ihn, wie in Iffezheim reiten.Der diesjährige Derbysiebte Lindenthaler (P. Schiergen; A. Starke) kann in dieser Klasse im Lande immer mitmischen. In Frankreich konnte er auf diesem Level noch nicht Fuß fassen, sollte jetzt vom Gewichtsvorteil für Dreijährige profitieren können. Er ist der einzige Vertreter des Derbyjahrgangs, der es gegen die älteren Pferde aufnimmt.Von der Stutenerlaubnis könnte Sun Society (M. Trybuhl; D. Porcu) profitieren, dennoch sieht es in dieser Gesellschaft nicht einfach für die Law Society Tochter aus. Sie konnte in diesem Jahr noch kein Geld verdienen, im Herbst letzten Jahres aber Durban Thunder hinter sich lassen.Sein Geld hat Sunshine Lemon (A. Lyakhov; F. Minarik) bislang in Rubel verdient. Der in Russland trainierte Hengst ist nach Wiener Walzer und Zazou das Pferd mit der dritthöchsten Gewinnsumme im Feld. Über 1600-2400 Meter hat er gewonnen, ob die Leistungen aus seiner Heimat ausreichen, bleibt abzuwarten. Mit Filip Minarik wurde sicherlich ein Spezialist für Pferde aus Osteuropa gebucht.Last but not least wird Auvano aus dem heimischen Hoppegartener Quartier von Roland Dzubasz an den Start kommen. Er wurde, wie im übrigen auch Zazou, nachgenannt. Betrachtet man sich die Rennen, in denen der Silvano Sohn erfolgreich agiert hat, kommt man im besten Handicap heraus. In dieser Klasse ist der Schützling von Roland Dzubasz eine feste Größe. Ob es in dieser Gesellschaft zum Sieg reicht ist fraglich, doch ein Platzgeld ist wohl realistisch. Roland Dzubasz hat mit Antara 2009 schon die Siegerin dieser Prüfung gestellt. Alexander Pietsch wird sich die Rennfarben von Besitzer Thomas Gehrig überziehen, genau wie vor zwei Jahren auf Antara.
Rosinenbomber und Endlauf der Sprint-Serie

Neben dem Top-Event werden sich die Zweijährigen im Preis des Fördervereins Rosinenbomber über 1600 Meter präsentieren. Zehn Prozent der Wetteinsätze in diesem Rennen werden für die Restaurierung eines sogenannten Rosinenbombers (1948/49 wurde die Berliner Bevölkerung mit sogenannten Rosinenbombern mit Lebensmitteln versorgt) zur Verfügung gestellt. Im Endlauf zur Hoppegartener Sprint-Serie über 1200 Meter, die als Wettchance des Tages mit Viererwette gelaufen wird, wird es in derselbigen eine garantierte Auszahlung von 20.000 Euro geben.Kinder sind auf dem schönen Hoppegartener Spielplatz gut aufgehoben, betreut und unterhalten, die Erwachsenen werden mit spannendem und hochwertigem Rennsport unterhalten.

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