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Stimmungsvoller Saisonausklang in Hoppegarten

Russian Tango wiederholt Sieg im Preis der Deutschen Einheit!

Köln 3. Oktober 2011

Als bislang zweitem Pferd in der Geschichte des Preis der Deutschen Einheit gelang Russian Tango für den Rennstall Darboven die Titelverteidigung. Bislang war nur Terre de l'Homme der Doppelerfolg gelungen. Siegreiter Eduardo Pedroza trug sich nun das dritte Mal in die Siegerliste des Gruppe-III-Events ein.

Start-Ziel nach perfekt eingeteiltem Ritt

Gleich nach dem Start beorderte Eduardo Pedroza den Tertullian Sohn Russian Tango im 21. Westminster Preis der Deutschen Einheit, Gruppe-III über 2000 Meter, an die Spitze. Diese sollten die beiden auch nicht mehr abgeben. Immer weiter konnte Russian Tango an der Spitze zulegen und am Ende einen leichten Erfolg feiern. Andreas Wöhler, der Coach von Russian Tango, hatte ihm seit seinem Münchner Gruppe-I-Start eine Pause gegeben, was sich als absolut richtig erwies. Der Hengst präsentierte sich frisch und munter.

Das Rennen seines Lebens lief der in Besitz von Thomas Gehrig stehende Auvano (R. Dzubasz; A. Pietsch). Der Wallach, der ansonsten in den besten Handicaps seine Brötchen verdient, wurde für diese Prüfung nachgenannt und hat das Vertrauen seines Teams vollauf eingelöst. Er endete 1 ¾ Längen hinter dem Sieger, hatte den Kopf vor den anderen Platzkandidaten, die denkbar eng über die Linie kamen. Lindenthaler (P. Schiergen; A. Starke) erreichte nach Störung durch Zazou noch das dritte Geld vor Wiener Walzer (J. Hirschberger; A. de Vries).
Weiterer Erfolg für das Team Dzubasz-Pietsch-Gehrig

Bei den Zweijährigen Pferden stellte sich der Motivator Sohn Macao (R. Dzubasz) unter Alex Pietsch sehr eindrucksvoll auf der Rennbahn vor. Im Preis des Fördervereins Rosinenbomber über 1600 Meter hielt er den favorisierten Königstiger Sohn Winafortune (A. Wöhler; E. Pedroza) leicht auf Abstand. Rang drei sicherte sich noch die Manduro Tochter Turfsichore (P. Schiergen; A. Starke).
Weiterer Erfolg für den Rennstall Darboven

Neben dem Hauptrennen auf Gruppelevel konnte sich der Rennstall Darboven über einen weiteren Sieg freuen und damit eine 100%ige Ausbeute ihrer Starter feiern. Im besten Handicap der Hoppegartener Karte (Ausgleich II über 2400 Meter) siegte unter Andreas Suborics der dreijährige Lomitas Sohn Polish Vulcano (H.-J. Gröschel). Ihm gelang damit ein lupenreiner Hattrick! Bei seinem ersten Sieg der Dreierserie hat er im übrigen einen gewissen Auvano hinter sich lassen können, der heute im Gruppe-III-Rennen Black Type erwarb. Was Polish Vulcano noch alles im Tank hat ist noch im Dunkeln.
Auf Wiedersehen 2012!

Ein bewegendes und bewegtes Rennjahr wurde am Einheitstag in der Bundeshauptstadt beschlossen, man kann es kaum erwarten, dass sich in Hoppegarten 2012 wieder die Boxentüren öffnen.

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