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Vererber Desert Prince wechselt nach Italien

Bayerisches Traditionsgestüt Isarland gibt Schließung bekannt

Köln 14. Dezember 2011

Es schlug ein wie eine Bombe, als der Münchner Verein zur Förderung der Pferdezucht e.V. heute die Einstellung des Betriebs des Vollblutgestüts Isarland am Starnberger See bekannt gab.

Weitere Forderungen der Landeshauptstadt München und die schwieriger werdende Situation im deutschen Galopprennsport, die sich unter anderem im Rückgang der züchterischen Aktivitäten und der Verringerung der Decktaxen wiederspiegelt, machen diesen Schritt unumgänglich. Dies teilte der Münchner Verein zur Förderung der Pferdezucht e.V. heute mit.

Ulrike Castle, die seit 36 Jahren die Geschicke des Gestüts leitet, und neun Beschäftigte verlieren mit der Schließung mehr als nur ihren Arbeitsplatz. Als Hengst-, Vollblut- und Pensionsgestüt war Isarland bekannt und angesehen. Castle war auch die Initiatorin des Ammennotdienstes in Deutschland.

Einer der wohl weltweit bekanntesten Vollblüter, der in Isarland gezüchtet wurde, ist Monsun. Der achtfache Gruppe-Sieger gehört nach wie vor zu den Top-Verebern in der Vollblutzucht.

Der derzeitige Deckhengst Desert Prince, der unter anderem auch in der Top-Ten der italienischen Vererber-Statistik zu finden ist, wird im italienischen Gestüt Allevamenti della Berardenga in der Toskana seine Tätigkeit fortsetzten. Noch in diesem Jahr wird er dorthin übersiedeln.

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