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Minarik mit Dreierserie

Entscheidungen in den Championaten?

Köln 26. Dezember 2011

Sowohl bei den Reitern, als auch bei den Trainern hätte nach dem vorletzten Saisonrenntag ein Führungswechsel stattfinden können. Bei den Trainern blieb trotz zweier Siege von Mario Hofer der Abstand auf den Spitzenreiter Andreas Wöhler gleich.

Andreas Wöhler hat natürlich verfolgt, dass sein Vorsprung im Trainerchampionat 2011 in Gefahr war, so schickte er drei seiner Schützlinge am zweiten Weihnachtstag auf die Neusser Allwetterbahn. Gleich in der einleitenden Prüfung sollte sich die erste Nennung voll auszahlen. 31 Längen Vorsprung hatte im Ziel sein Kings messenger (E. Pedroza)! Im zweiten Rennen in dem die Trainerprotagonisten aufeinander trafen, hatte Mario Hofers zweijähriger Englandimport Marching On (F. Minarik) das bessere Ende für sich. Der Neuerwerb von Guido Schmitt hatte Wöhlers Prima Danon (J. Bojko) leicht im Griff und gewann mit sieben Längen Vorsprung. Im „German Racing wünscht Frohe Weihnachten-Rennen“ trafen Point Blank (M. Hofer; A. Best) und Mi Senor (A. Wöhler; E. Pedroza) aufeinander. Ein Rennen der beiden Pferde war im Vorfeld schon vermutet worden, doch 12 Längen Vorsprung von Mi Senor hatte man nicht unbedingt für möglich gehalten. Punkt zwei für Andreas Wöhler, der nun auf 67 Siege in der laufenden Saison verweisen kann. Hofer schaffte dann mit Primera Vista noch einen Sieg (J. Erdenebileg) und zog damit an Waldemar Hickst (63 Siege) vorbei. 64 Jahressiege stehen nun auf Hofers Konto, drei Siege weniger als bei Andreas Wöhler.

Bei den Reitern konnte Alexander Pietsch im zweiten Rennen mit Fushun(Fr. S. Schütz) einen Treffer auf Kollegen Filip Minarik aufschließen, doch dann wurde die Hoffnung auf den Ausgleich zunächst weniger. Neben seinem Sieg mit Marching On für Mario Hofer, siegte Minarik noch mit Our Passion (S. Smrczek) im Ausgleich IV über 2300 Meter und mit Danon Perth (Fr. M. Lindemann) im Ausgleich III über 1100 Meter. Die Dreierserie war damit perfekt. Doch Alexander Pietsch gab nicht auf, im letzten Rennen der Karte gewann er mit Earl Dragon (Fr. M. Weber). 81:78 steht es vor dem Entscheidungsrenntag am Silvesternachmittag zwischen Filip Minarik und Alexander Pietsch. Eine kleine Vorentscheidung dürfte das sein, auch wenn Minarik im Interview konstatierte:“ Im Rennsport ist alles möglich.“

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