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Beide Elfmeter verwandelt

Baisse gewinnt Vanjura-Oster-Stutenpreis

Berlin-Hoppegarten 8. April 2012

Sie war bislang in England zuhause und auch nur auf der Insel am Start. Die Rede ist von Gerhard Schöninghs Stute Baisse.

Die Entscheidung sie nach Berlin zu holen wird der Hoppegartener Rennbahneigner Gerhard Schöningh sicher nicht bereut haben. Erstmals trat die vierjährige High Chaparral Tochter unter der Regie des Hoppegartener Coachs Roland Dzubasz an und zeigte unter Alexander Pietsch, der auch immer der Partner von Vanjura war, den Gegnerinnen der ersten Listenprüfung der Saison die Eisen. Pietsch hat seine Sache ausgezeichnet gemacht, ließ, nachdem er das Tempo ordentlich verschleppt hatte, seine Lady laufen. Bis die anderen sich versahen war sie weg vom Feld und für die spät auf Touren kommenden Damen Emboss (H.-A. Pantall; F. Veron) und Jardina (P. Schiergen; F. Minarik) nicht mehr zu erreichen. Wolkenburg (P. Schiergen; A. Starke) endete nicht ganz glücklich auf Rang vier.

Zwei Elfmeter standen am Eröffnungsrenntag der Berliner Rennsaison im Programm. Der erste war Flamingo Fantasy (S. Smrzcek; A. Starke), der im Altersgewichtsrennen über 2400 Meter günstig untergekommen, und zudem auf dem Papier keinen Gegener zu fürchten hatte. Aber Papier und Rennen sind nicht immer das Gleiche. Doch in diesem Fall konnte Flamingo Fantasy den Vorschusslorbeeren der Wetter mehr als gerecht werden. Mit sieben Längen Vorsprung galoppierte er die Gegnerschaft förmlich aus den Schuhen.

Ein gutes Omen für Gereon (Ch. Zschache; E. Pedroza), der im abschließenden White Lightning-Rennen über 1600 Meter sein Saisondebüt gab. Auch er hatte keine Mühen und gewann mit 3 ½ Längen Vorsprung.

Richtig spannend wurde es im zweiten Dreijährigenrennen, dem Preis der Frühlingsboten über 1800 Meter. 400 Meter vor dem Ziel schien der Sieg des Favoriten Raipur (A. Wöhler; E. Pedroza) schon in trockenen Tüchern zu sein, doch Wladimir Panov und Severin kamen nun richtig auf Touren und fingen auf der Linie, den schon in Sicherheit geglaubten Raipur noch mit einem Hals Vorsprung ab. Erst weitere neun Längen dahinter folgte der tschechische Gast Brutal Rocco (E. Kotab; F. Guanti).

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