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Niederrad sucht die Derbykandidaten

Tor für Werder-Galopper in Frankfurt?

Frankfurt/Main 13. April 2012

Frankfurt, die Stadt am Main, lädt am Sonntag zum zweiten Renntag der grünen Saison 2012. Acht spannende Galopprennen für Englische Vollblüter versprechen schönen Pferdesport auf dem hessischen Linkskurs.

Sofort im ersten Rennen, das um 14:15 Uhr gestartet wird, stellen sich sieben dreijährige Rennpferde, auf der Renndistanz von 2000 Meter dem Publikum vor. Auf den ersten Blick ein kleines Starterfeld, doch große Träume gehen auf die Reise. Von den sieben Galopperjugendlichen, habe drei Pferde eine Anmeldung für das Deutsche Derby im Juli in der Hansestadt Hamburg. Ein Rennen, welches ein Rennpferd nur ein einziges mal im Rennpferdeleben an den Start gehen kann, um ein Preisgeld von über 300.000 Euro zu gewinnen. Klaus Allofs, Geschäftsführer bei Werder Bremen, hat in Kooperation mit dem weltweit erfolgreichen Gestüt Fährhof einen chancenreichen Starter im Aufgebot. Winafortune, der Starter mit der Nummer 1, im Fußball das Trikot des Torhüters; wird sicherlich kein Tor verhindern sondern eher ein Tor einzugaloppieren wissen. Erst zweimal hat sich Winafortune auf dem grünen Rasen dem Publikum präsentiert, dabei hat der vierbeinige Athlet jedesmal einen 2. Platz belegt. Der Güthersloher-Coach von Winafortune, Andreas Wöhler, hat mit Waldpark den Derbysieger 2011 in Hamburg vom Geläuf abgeholt. Ein Spazierlauf wird es sicher nicht werden für das Rennpferd aus dem Joint-Ventures Allofs und dem Gestüt Fährhof. Mano Diao, aus dem Rennstall des Krefelder Toptrainers Mario Hofer, trägt die Rennfarben des Sportmanagers von Werner Heinz. Mano Diao wird sich am Sonntag zum erstenmal dem Publikum vorstellen. Der junge Hengst hat ebenso für das Deutsche Derby in Hamburg eine Einschreibung, genau wie Sudetta. Die von Altmeister Rainer Werning in Dortmund trainiert wird, vielleicht hilft bei Sudetta der BVB-Effekt, um in der Fussballorthographie zu bleiben.Sudetta und Turfsichore (Peter Schiergen) sind die einzigen Galopperdamen in der richtungweisenden Leistungsprüfung gen Norden. Die meiste Rennerfahrung hat die Vertreterin aus dem Kölner Rennstall von Peter Schiergen, Turfsichore. Bei drei Läufen auf der Rennbahn, konnte die junge Stute schon wertvolle "Spielroutine" gewinnen. Und Übung mach bekanntlich den Meister; oder sogar die Meisterin. Wenn es aber nur nach der Erfahrung geht, dann hat Sir Chaparral aus Frankfurt, Trainer ist Clemens Zeitz, vielleicht die günstigsten Voraussetzungen. Viermal war Sir Chaparral bereits im Aufgebot, seine bestes Ergebnis war ein 5. Platz.Sportlich ist das 6. Rennen der Höhepunkt in Frankfurt. Ein Ausgleich 2, die zweithöchste Klasse in der Liga der Ausgleichspferde. Sieben Pferde streiten um ein Preisgeld von 8.500 Euro, wovon der Sieger 5.000 Euro überwiesen bekommt. Einlass ist am bereits um 12 Uhr. Ein Shuttle-Service, vom Parkplatz "Gleisdreieck" in der Flughafenstraße sorgt für einen reibungslosen Transfer zur und von der Galopprennbahn in Frankfurt/Niederrad. Der Start für das 1. Rennen ist um 14:15 Uhr geplant, danach geht es im 30 Minutentakt durch das Rennprogramm.

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