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Frankfurter Trainer gut in Form

Grandioses Debüt von Mano Diao

Frankfurt/Main 15. April 2012

Windig war es am Sonntag in Frankfurt Niederrad, doch keinesfalls vom Winde verweht war der Renntag. Gleich im ersten Rennen durfte das Frankfurter Publikum den Auftritt eines Dreijährigen verfolgen, der sicherlich noch von sich hören lassen wird.

Die meisten hatten im einleitenden Rennen für den Derbyjahrgang wohl mit einem Sieg der von Andreas Wöhler für Klaus Allofs und das Gestüt Fährhof trainierten Stute Winafortune gerechnet. Doch sie musste sich heute einem übermächtigen Gegner geschlagen geben. Mano Diao heisst der dreijährige Hengst, der von Authorized abstammt, seines Zeichens Englischer Derbysieger 2007. Im Krefelder Stadtwald wird er von Mario Hofer vorbereitet. Sein Besitzer ist Werner Heinz, der geade sein Aushängeschild Zazou an den tschetschenischen Herrscher verkauft hat. Unter Terence Hellier machte Mano Diao seine Sache mehr als gut, hatte das Rennen die gesamten 2000 Meter lang fest im Griff. Winafortune belegte unter Jozef Bojko Rang zwei vor Turfsichore (P. Schiergen; D. Schiergen).

Vergleichsweise spät hat Salve Haya (W. Hickst; J. Bojko) ihre Rennkarriere als dreijähriges Pferd im vergangenen Jahr begonnen, doch dafür sehr erfolgreich. Nun startete die Tochter von Salve Regina und Peintre Celebre auf Anhieb erfolgreich in die neue Saison. Den Ausgleich III über 2000 Meter gewann sie souverän. Stehen bleiben wird sie in dieser Handicapklasse wohl nicht.

Wieder in die Siegerliste eintragen konnte sich der fleißige Seriensieger des Winters Kronerbe (K. Demme). Im Ausgleich IV über 1300 Meter zeigte er unter Hana Mouchova seinen Gegnern die Eisen. Komplettiert wurde die Dreierwette durch die Frankfurter Pferde Lulea (W. Kujath; N. Richter) und Naos (T. Potters; J. Bojko).

Tettman heißt der Sieger des besten Handicaps in Frankfurt Niederrad. In Neuss wird er von Axel Kleinkorres vorbereitet, Stephen Hellyn steuerte ihn zum Sieg. Über 2000 Meter führte der Ausgleich II, Tettman setzte sich sofort an die Spitze und sorgte für das ordentliche Tempo. Am Ende rückten ihm Trainingsgefährte Manolito (A. Kleinkorres; P. J. Werning) und Willow (M. Klug; N. Richter) noch dicht auf die Pelle, doch der Dashing Blade Sohn fand nochmals einen extra Gang und rettete seinen Sieg über die Ziellinie.

Im zweiten Dreijährigenrennen sah es zunächst nach einem Sieg von Marching On (M. Hofer; St. Hofer) aus, doch Le Big Bruder The Call (U. Ostmann; K. Clijmans) machte ihm einen Strich durch die Rechnung, als er an den Rails Meter um Meter gut machte und am Ende leicht vorbei zog.

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