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Russian Tango startet in seinem „Wohnzimmer“

Das Gipfeltreffen der Dreijährigen

Köln 20. April 2012

So früh in einer Rennsaison wie lange nicht mehr kommt es am Sonntag im Dr. Busch-Memorial in Krefeld zu einem echten Gipfeltreffen der deutschen Dreijährigen.

Im als Preis der SWK gelaufenen Traditionsrennen auf der malerischen Rennbahn im Krefelder Stadtwald findet ein Stelldichein der Stars statt. Rund die Hälfte der zehn Starter sind in ihren jeweiligen Rennställen die Hoffnungsträger schlechthin für die ganz großen Rennen des Derbyjahrgangs in 2012.

Die geballte Ladung Hoffnung nicht nur auf 32.000 Euro Siegpreis der Gesamtdotierung von 55.000 Euro, sondern vor allem auch auf die Gewissheit, im Falle des Siegers wohl ein außergewöhnliches gutes Pferd zu besitzen.

Amaron (Trainer Andreas Löwe, Köln), Auenturm (Uwe Ostmann, Mülheim/Ruhr), Girolamo (Peter Schiergen, Köln), Kolonel (Andreas Wöhler, Gütersloh), Pakal (Wolfgang Figge, München) und Pastorius (Mario Hofer, Krefeld) gelten in ihren jeweiligen Quartieren als Nummer Eins oder Nummer Zwei unter den Dreijährigen, spannender könnte die Ausgangsposition vor dem 1700 Meter-Rennen nicht sein.

Um nichts dem Zufall zu überlassen und angesichts der Tatsache, dass am Sonntag auf vier deutschen Bahnen Rennen entschieden werden und die Jockeys rar sind, werden alleine fünf der zehn Starter von ausländischen Jockeys gesteuert. Olivier Peslier, Jockey von Pakal, ist der bekannteste der Gastreiter, zählt seit Jahren zur Weltspitze.

Den Wettüberlegungen sind im Busch-Memorial angesichts der Ausgeglichenheit des Starterfeldes Tür und Tor geöffnet, nicht umsonst hofft der Veranstalter für dieses Rennen auf einen außergewöhnlich guten Wettumsatz. Wie man es auch dreht und wendet: man bekommt am Sonntag in Krefeld zukünftige Stars der Turf-Szene zu sehen.

In Berlin-Hoppegarten startet der fünf Jahre alte Hengst Russian Tango am Sonntag gewissermaßen in seinem „Wohnzimmer“. Dreimal ist der Galopper aus dem Besitz des Hamburger Kaffee-Unternehmers Albert Darboven auf der Hauptstadtrennbahn gestartet, dreimal hat er gewonnen. Zweimal den Preis der Deutschen Einheit und einmal den Preis von Dahlwitz. In just diesem Rennen soll der Publikumsliebling am Sonntag seinen Vorjahrestreffer wiederholen, Derby-Siegreiter Jozef Bojko soll ihm Hoppegarten-Sieg Nummer vier verschaffen.

In dem 20.000 Euro-Rennen sind Theo Danon und King’s Hall die stärksten Gegner von Russian Tango, dessen Team die Gegner nur zu gerne in Hoppegarten ein weiteres Mal austanzen möchte.

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