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Alter schützt vor Erfolgen nicht

Gestüt Schlenderhan dominiert in Köln

Köln 29. April 2012

Auf der Kölner Galopprennbahn haben am Sonntag Pferde des Gestüts Schlenderhan die Veranstaltung nach allen Regeln der Kunst dominiert.

Beim Renntag des 1.FC Köln, der aktuell gegen den Abstieg kämpft, gab es vier Schlenderhaner Siege. Darunter die Geburt eines neuen Stars der deutschen Grand Prix-Szene und eine neuerliche Gala-Vorstellung des besten deutschen Meilengaloppers Alianthus.

Atempo, der zuvor erst drei Starts absolviert hatte, war in der Domstadt der eindrucksvolle Sieger des 77. Gerling-Preises. Wie der Vierjährige mit den Gegnern in der Zielgeraden kurzen Prozess machte, machte gewaltig Eindruck. „Wir haben ihm viel Zeit gegeben, das dankt er uns jetzt“, so Trainer Jens Hirschberger nach dem 70.000 Euro-Rennen. „Dass er ein gutes Pferd ist, wussten wir immer.“

Jockey Adrie de Vries steuerte Atempo in Kölns renommiertem Grand Prix-Rennen zum Sieg, Silvaner und der Norweger Sir Lando belegten die Plätze. Die letztjährigen Derby-Platzierten Earl of Tinsdal und Saltas belegten die Plätze vier und fünf, waren nicht weit geschlagen und starteten ordentlich in die Turf-Saison 2012.

Schon Sieg Nummer zwei in diesem Jahr brachte der Schlenderhaner Alianthus in trockene Tücher, war Start-Ziel das dominierende Pferd in der Excelsior Hotel Ernst Meile. Viereinhalb Längen legte er, wie Atempo von Adrie de Vries geritten, zwischen sich und die Gegner, muss hierzulande auf der Meilenstrecke überhaupt keinen Gegner fürchten. Jetzt soll er, so Coach Hirschberger, in Italien starten. 12 Siege bei 21 Starts hat der sieben Jahre alte Hengst bis dato erreicht.

Axiom und Alcina machten in Köln die Schlenderhaner Viererserie perfekt. In Axioms Rennen debütierte auch ein Hengst namens Mertesacker, der Vierter wurde, am Ende das schnellste Pferd im Rennen war. Der erste Sieg des Hengstes mit dem berühmten Namensgeber, Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker, ist nur eine Frage der Zeit.

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