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Urgestein überzeugt im Düsseldorfer Ausgleich II

Dessau gewinnt den Henkel-Stutenpreis

Düsseldorf 1. Mai 2012

Der kürzeste Abstand zwischen zwei Pferden auf der Ziellinie ist die Nasenlänge. Um dieselbe voraus war im Düsseldorfer Henkel-Stutenpreis die Soldier Hollow Tochter Dessau.

Im Highlight der Düsseldorfer Rennkarte war der Zielrichter gefragt. Für das Auge kamen die beiden Ladies Dessau (W. Hickst; A. Pietsch) und Cherry Danon (P. Schiergen; A. de Vries) zeitgleich über die Ziellinie. Doch das Zielfoto wusste es besser und konnte die Nasenlänge Vorsprung, die Dessau auf der Linie hatte sichtbar machen. Erst drei Längen dahinter kamen Waldtraut (A. Wöhler; E. Pedroza) und Destiny's Child (P. Schiergen; D. Schiergen), durch eine halbe Pferdelänge getrennt, ins Ziel. Alex Pietsch zeigte einen tollen Ritt auf der siegreichen Röttgenerin.

Es sollte nicht der einzige des am Stall von Waldemar Hickst beschäftigten Reiters sein. Auch die Prüfung für die dreijährigen sieglosen Stuten ging mit Kelida Dancer an das Duo Hickst/Pietsch.

Im besten Handicap des Düsseldofer Mairenntags, dem Ausgleich II über die Meile, hätten die Pferde auf den Plätzen zwei bis fünf unter das berühmte Handtuch gepasst. Nur ein kurzer Kopf trennte die Pferde jeweils voneinander. Nicht unter das Handtuch gepasst haben Urgestein (M. Klug) und Sabrina Wandt, sie waren eine komfortable Länge voraus. Dahinter folgten Kahoon (A. Wöhler; E. Pedroza) und Picadilly Circus (M. Trybuhl; A. de Vries). Mit Urgestein sollte Markus Klug ein Pferd mit großem Potential im Stall haben. Nach seinem Sieg im Ausgleich III, knüpfte der Wallach nun mit seinem vollen Erfolg im Ausgleich II an und behielt seine weiße Weste. Seinen Weg sollte man weiter verfolgen, am Ende seiner Möglichkeiten ist der Goofalik-Sohn sicherlich noch nicht angekommen.

Aus der Maidenklasse hat sich eindrucksvoll Collodi (P. Schiergen; D. Schiergen) verabschiedet. Er fertigte die Gegner mit sechs Längen Vorsprung ab.

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