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Außenseitersiege würzen die Quoten in Köln

Überraschungen am Gedächtnisrenntag

Köln 2. Mai 2012

Nicht viele der heißen Favoriten kamen am Kölner After Work-Renntag, der als Gedächtnisrenntag für den kürzlich verstorbenen Jahrhunderttrainer Heinz Jentzsch veranstaltet wurde, als erstes über die Ziellinie.

Gleich zum Auftakt der Vollblutrennen musste die 19:10 Favoritin Mombasa (P. Schiergen; A. Starke) passen. Stattdessen siegte die 27:10 Chance Orlunda (R. Rohne; F. Minarik). Dahinter reihten sich Royal Sea (S. Schütz; B. Clös), die mit einer Platzquote von 142:10 für den ersten Paukenschlag sorgte und Eternal Power (J. D. Hillis; D. Porcu). Mombasa kam erst auf Rang vier ins Ziel. Orlundas Besitzer, das Gestüt Mönchhof, durfte sich über einen besonderen Ehrenpreis freuen. Heinz Jentzsch' Witwe hatte den Trainerehrenpreis beim Derbysieg von Don Giovanni als Ehrenpreis für dieses Rennen gestiftet.

Doch das Team Peter Schiergen, Andrasch Starke und das Gestüt Bona, die Eigner der Stute Mombasa, revanchierten sich im zweiten Rennen für die dreijährigen sieglosen Pferde über 1850 Meter, als die Lomitas Tochter Salomina bei ihrem Lebensdebüt alle aus den Hufen galoppierte. Unter anderem Raipur (A. Wöhler; E. Pedroza), den heißen Favoriten in dieser Prüfung. Der blieb ziemlich blass, landete auf Rang fünf.

Wieder einen tollen Tag hatte Adrie de Vries, der dreimal zur Siegerehrung durfte. Andrasch Starke schaffte mit zwei Treffern das Doppel.

Nach jedem Rennen, die nach den acht Derby Siegern, die Heinz Jentzsch in seiner Laufbahn trainierte, benannt waren, konnte man die jeweiligen Derbysiege bei der Übertragung nochmals Revue passieren lassen.

Weiter geht es in Köln-Weidenpesch am 13. Mai. Bei diesem Familienrenntag wird das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, Gruppe-III-Prüfung, im Mittelpunkt stehen.

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