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Adrie de Vries auch in Mülheim top

Nur fliegen ist schöner

Mülheim/Ruhr 6. Mai 2012

Die Form steht. Nach einem für Adrie de Vries fulminanten Maieinstiegswochenende, erreichte er auch zum Mülheimer Saisoneinstand zwei Volltreffer. Konkurrenz hatte er diesmal von Wladimir Panov, der sich mit zwei Siegen präsentierte.

Gleich zu Beginn des Mülheimer Saisoneinstands zeigten Wladimir Panov und Godot dem Feld deutlich die Eisen. Interessant ist, dass mit Godot (H.-J. Gröschel) ein hoffnungsvoller Kandidat für das Deutsche Derby 2010 am Start war. Sein Engagement dort, konnte der Lando-Sohn verletzungsbedingt leider nicht wahrnehmen. Er gewann gegen nun gegen Ordensritter (Chr. von der Recke; S. Wandt), seines Zeichens Derbystarter 2011. Man darf gespannt sein auf die weitere Karriere von Godot.

Bei den dreijährigen Pferden über 1400 Meter setzte sich Pennyfox (W. Hickst; A. Pietsch) gegen den favorisierten Zarras (U. Ostmann; F. Minarik) durch. Einen starken Schlussakkord sah man von Sadur (H.W. Hiller), der unter André Best noch stark in die Partie kam, über eine etwas weiter Strecke wohl bald sein Rennen finden könnte.

Im zweiten Rennen für den Derbyjahrgang, dem Preis des Mülheimer Rennverein Raffelberg über 2000 Meter, setzte sich Start Ziel Sascha Smrczeks Nena durch. Unter Daniele Porcu fand die Stute immer wieder neue Kraft und wehrte erfolgreich die Angriffe der Gegner, allen vorabn die von Diadema (W. Hickst; A. Pietsch) ab. Diese kam auf Rang zwei vor dem weiteren Smrczek-Schützling Art in the Park (K. Clijmans).

Der zweite Sieg des Teams Gröschel/Panov, gelang im Ausgleich III für die Stuten mit Laric.

Adrie de Vries, der fliegende Holländer, wie er gerne genannt wird, schaffte mit zwei in den Niederlanden von Jan Pubben trainierten Pferden wieder ein Double. Den Anfang machte er mit Timm's Land im Ausgleich IV über 2000 Meter. Während de Vries und Timm's Land schon kämpfen mussten, siegte er im Ausgleich IV über die kurzen 1200 Meter mit Artempo mit komfortablem Vorsprung. Vielleicht hat die beiden auch die Namensähnlichkeit zum aktuellen Gehrling-Preis Sieger Atempo beflügelt?

Weiter geht es auf dem Mülheimer Raffelberg am 7. Juni. Dann wird das 76. Silberne Band der Ruhr auf Listenebene entschieden- Angesprochen sind hier die Spezialisten der weiteren Wege, denn die Prüfung führt über 2950 Meter.

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