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Amare lässt die anderen stehen

Pedroza Festspiele in Dortmund

Dortmund 17. Mai 2012

Am Christi Himmelfahrtstag wurde in Dortmund Wambel der Sparkassenrenntag zelebriert. Gut besucht und bei freundlichem Wetter präsentierte sich das Dortmunder Oval.

Als Mann des Tages darf mit Fug und Recht Eduardo Pedroza bezeichnet werden. An einem Renntag fünf Rennen zu gewinnen gelingt sicherlich nicht alle Tage. Für Pedroza war heute so ein Tag. Ein Wehmutstropfen bleibt allerdings, denn für seinen Peitscheneinsatz auf Istidlaal (K. Woodburn), mit dem er den Preis des Knax Club über 2400 Meter gewann, erhielt der Panamese von der Dortmunder Rennleitung eine Sperre von sechs Renntagen (27.05.-06.06.).

Der Siegreigen begann gleich im ersten Rennen mit der Hopppegartener Stute Nice Nelly (R. Dzubasz). Ein Sieg mit Elgin (R. Schaaf) im Ausgleich IV über 1750 Meter folgte. Dann war der von Peter Schiergen aus Köln geschickte und von Norman Richter gerittene Tempuran nicht zu schlagen – kleine Pause für Pedroza. Sieg Nummer drei gelang gleich ein Rennen später mit Key to Passion (K. Woodburn). Sieg vier folgte mit besagtem Istidlaal und ein Rennen später mit Classic Hero (A. Kleinkorres).

Das Dortmunder Hauptrennen, der mit 12.000 Euro dotierte Preis der Sparkasse Dortmund über 2000 Meter war leider nur mit fünf Pferden bestückt. Eine reelle Chance hatten aber nur vier Pferde. Den anderen die Hufe gezeigt hat Amare (P.M. Harley; N. Richter). Die Lady mischte gleich von Anfang an mit und zog immer wieder an. Der höher eingeschätzte Baschar (M. G. Mintchev; V. Schulepov) fand keine richtigen Antworten, kam an die Hernando Tochter nicht heran. Rang drei ging an Salut (P. Schiergen). Pascal Jonathan Werning hatte den Ritt kurzfristig übernommen, das Sabrina Wandt beim Aufgalopp aus dem Sattel musste und sich dabei verletzte.

Im Magdeburger Herrenkrug gingen die sieben Prüfungen am Vatertag ohne Bildübertragung an den Start. Hier sahen die Zuschauer vor Ort gleich zu Beginn einen überlegenen Sieger bei den dreijährigen Pferden. Claudia Barsig trainiert den Big Shuffle Sohn Salzenforst, Rene Piechulek steuerte den Wallach über den 1200 Meter langen Kurs. Vier Längen Vorsprung waren es am Ende im Ziel.

Auch kein Halten gab es im besten Handicap, dem Ausgleich III über 1300 Meter für Hans-Jürgen Gröschels The Danzig Factor. Unter Wladimir Panov hatte der Hengst alles im Griff und verwies Olesko (E. Schnakenberg; P. Krowicki) und Glad Royal (St. Wegner; R. Juracek) auf die Plätze.

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