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GERMAN RACING Concept Challenge 2012

Startschuss zum "Derby der Ideen"

Baden-Baden 18. Mai 2012

Der deutsche Galopp-Rennsport steht in diesem Jahr vor seiner größten Herausforderung, und das nicht nur im Vorfeld der politischen Entscheidungen zum neuen Glücksspielstaatsvertrag.

Es gibt eine Reihe brennender Fragen im Sport: Ist die älteste organisierte Sportart in Deutschland wirklich bereit für die Zukunft? Übt der Wettkampf unserer Vollblüter auch noch auf nächste Generationen die gleiche Faszination aus wie auf unsere Eltern und Großeltern? Kann ein Rennpferd auch im digitalen Zeitalter von Internet und Social Media die Herzen sowohl der Massen als auch der neuen Eliten erobern? Können Rennbahnen zum In-Treff von jungen Machern und kreativen Wilden werden? Kann ein eigenes Rennpferd oder die Mitgliedschaft in einem Rennclub wieder zu einem Statussymbol neben Eigenheim, Luxusurlaub oder schickem Auto aufsteigen? Können der deutsche Galopp-Rennsport und die deutsche Vollblutzucht in ihrer jetzigen Form überleben?

Schon bald können wir fundierte Antworten erwarten. Denn all diese Fragen werden ab Sonnabend, den klügsten jungen Köpfen unsere Landes gestellt; und das wissenschaftlich begleitet im größten Studentischen Ideenwettbewerb des Jahres für Sport und Freizeit.

Die "GERMAN RACING - Concept Challenge 2012" hat Teams von 3 bis 5 Studenten aus jeweils 10 führenden deutschen Hochschulen aus 6 unterschiedlichen Fachbereichen (u.a. Wirtschaft, Jura, Kommunikation, Medizin) eingeladen, für unseren Sport ganzheitliche unternehmerisch umsetzbare Konzepte zur Zukunftssicherung des deutschen Galopprennsports zu entwerfen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch Prof. Dr. Sascha L. Schmidt vom EBS Institute for Sports, Business & Society. Der Wettbewerb wird unter anderem durch Wirtschafts-Kanzleien oder Unternehmen wie Livingston & Partners, Bain & Company oder HoganLovells unterstützt.

Dieses "Derby der Ideen" erlebt mit großer Unterstützung von "Baden Racing" und unter der Schirmherrschaft von DVR-Präsident Albrecht Woeste seinen Startschuss während der Frühjahrs-Woche in Baden-Baden. Auf einer Veranstaltung in Iffezheim am 19. Mai werden den Botschaftern der Universitäten, sowie den Vertretern aus Sport und unterstützender Wirtschaft die Aufgabenstellungen präsentiert.

GERMAN RACING hat jetzt eine eigene Jugendorganisation



Die Organisation des Wettbewerbes hat der neu gegründete Verein "GERMAN RACING - Next Generation" übernommen. Erste Vorsitzende und Chef-Organisatorin ist die Berliner Jung-Unternehmerin Sophie Lafrentz (23). Sie sagt: "Unser Verein richtet sich an alle jungen Kräfte im Sport. Wir wollen frischen Wind auf den Rennbahnen. Wir wollen ein starkes U33-Team bilden. Wir wollen demnächst in unserem Sport ein ernstes Wort mitreden. Alle sind eingeladen. Sobald der Ideen-Wettbewerb gestartet wurde, gehen wir auf große Mitmacher-Suche."

Die "GERMAN RACING Concept Challenge 2012" erfolgt in drei intensiven Runden (Qualifikationsrunde, Zwischenrunde und Finalrunde). Im Rahmen des Finalwochenendes zur Großen Woche in Baden-Baden (25./26.08.) präsentieren die Finalrundenteilnehmer ihre Konzepte vor einer hochkarätigen Jury und die besten Teams bzw. Beiträge werden als Sieger des Wettbewerbs ausgezeichnet. Die Sieger dürfen sich dabei auf ein attraktives Paket aus Karriere-, Geld- und Sachprämien freuen, darunter eine Reise zum Prix de l'Arc de Triomphe sowie Praktika bei Top-Unternehmen.

"Ich freue mich schon riesig auf all die jungen Ideen und hoffe, unter den Teilnehmern viele erfolgreiche neue Vollblut-Manager kennen zu lernen", schwärmt Schirmherr Albrecht Woeste.

DVR-Chefmanager Andreas Tiedtke ergänzt: "Das wird für den deutschen Galopp-Rennsport einen enormen Image-Gewinn geben. Faszinierend ist die direkte Ansprache neuer Zielgruppen und die ersten Schritte zum Aufbau unseres Sports als modere Netzwerkplattform."

GERMAN RACING-Beirat und DVR-Sprecher Niko Lafrentz freut sich: "Der Wettbewerb wird einzig und allein aus Sponsorengeldern finanziert. Das Dachmarken-Konzept für unseren Rennsport trägt nun die ersten Früchte."

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